30 Nov 2016

AB NACH NEUSEELAND

Für längere Zeit müssen die Fußballer des Kreisoberligisten 1. FCF Frankfurt II auf ihren Mitspieler Rocco Zalenga verzichten. Der 19-Jährige wird am Donnerstag für etwa sieben Monate zum "work & travel" nach Neuseeland reisen, gemeinsam mit seinem Vereinskumpel Martin König. "Es sollte schon im Oktober losgehen, doch wegen der Kreuzbandverletzung von Martin mussten wir verschieben", so Zalenga. Beide kennen sich seit Sportschultagen, wollen sich nun Arbeit auf Plantagen suchen, vielleicht auf einer Weinplantage. Eine ehemalige Freundin hatte dem Abiturienten, der zur Überbrückung als Minijobber Geld verdiente, neugierig auf Neuseeland gemacht. Viel erzählen ließ sich Zalenga dennoch nicht: "Ich will alles selbst erfahren, freue mich aber sehr auf das, was die Landschaften bieten sollen". Der nicht mehr aktive Martin König (21), der als Torwart in der Männermannschaft des 1. FCF den Aufstieg in die Regionalliga mitgestaltet hatte, ist neugierig, anderes Leben kennen zu lernen, "nette Menschen, die Natur".
Nicht mitnehmen kann Zalenga in seinem Rucksack ein großes Foto. Das haben dem gestandenen Torwart gerade die Fußballer der 1. FCF-Reserve geschenkt. Dort spielte er seit dieser Saison, da, wo er gebraucht wurde. "Rocco ist ein grundanständiger Bengel, der fleißig und sich für nichts zu schade ist, für uns war er ein wertvoller Spieler", lobt Trainer Klaus Herpel, egal, ob er ihn als Stürmer, Rechts- oder Innenverteidiger eingesetzt hatte.
Der talentierte Zalenga kam von Blau-Weiß Briesen als Siebtklässler zur Sportschule. Im Tor zeigte er solch eine gute Entwicklung, dass ihn Dynamo Dresden holte. Nach seiner Rückkehr spielte der 1,94 Meter große Mann wieder beim 1. FCF, in der vorigen Saison kam er in der 1. Mannschaft auf zehn Oberliga-Einsätze. Wegen des Ziels Neuseeland wurde er in dieser Saison nicht mehr in den Kader aufgenommen, fühlt sich auch in der Reserve wohl.
In Sachen Frankfurter Fußball will sich der 19-Jährige, der am 23. Dezember Geburtstag hat, in jedem Fall auf dem Laufenden halten. Was nach Neuseeland kommt? "Ich will gern Psychologie studieren", sagt Zalenga.
(Bericht: moz.de; Bild: Mausolf)


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15 Nov 2016

MICHAEL WACHE BEIM SKATTURNIER ERFOLGREICH


Gute Stimmung beim Sponsorenskat am vergangenen Montag (hier bei der Siegerehrung).
Mit über einhundert Punkten Vorsprung gewann Michael Wache, Geschäftsführer vom Frankfurter Autocenter, und nahm diemal den Wanderpokal mit nach Hause.
Für ihn gilt es nun den Pokal im kommenden Jahr erfolgreich zu verteidigen. Herzlichen Glückwunsch.


SCHÖNES FUSSBALLFEST TROTZ NIEDERLAGE



Es war der erhoffte sportlich-faire Fußballnachmittag, auch wenn der Klassenunterschied nicht zu übersehen war. Der Oberligist 1. FC Frankfurt hatte am Sonntag im Test gegen Neu-Bundesligist RB Leipzig mit 0:10 das Nachsehen. Vor fast 20 Jahren hatte sich das Stadion der Freundschaft zuletzt mit Tausenden Fußballfans gefüllt. Am Sonntagnachmittag gab der Stadionsprecher die Zahl von 3420 Zuschauern bekannt, die aus mehreren Bundesländern angereist waren. Und kurz vor dem Spiel erstes BundesligaFeeling erlebten. Denn da wurden, obwohl es kurz zuvor genieselt hatte, die Rasensprenger angestellt. Damit der Rasen schön schnell werde, das mache man so in der Bundesliga, hieß es. Vor dem Anpfiff des Fünft- gegen den Erstligisten fühlten sich gut 25 kleine Fußballsteppkes im Rampenlicht stehend. Die F-Junioren und Minis des Gastgebers durften Hand in Hand mit den Frankfurter und Leipziger Spielern aufs Feld laufen. "Es gab überhaupt keine Probleme, wer zu welcher Mannschaft geht, obwohl sich die Jungen nicht ihren Lieblingsspieler aussuchen konnten", staunte Simone Drews, die betreuende Mutti, über die disziplinierten Sechs- bis Achtjährigen. Die hatten auch schon Vorstellungen zum Endergebnis: 15:0 für Leipzig, vielleicht auch 8:1. Einer sah dagegen Frankfurt am Ende 1:0 siegen.
Recht hatten die Realisten. Die Leipziger bestimmten mit Tempo, präzisen Pässen und Flanken eindeutig die Szenerie. In der ersten Halbzeit trafen sie im fünf- bzw. zehn-Minuten-Takt bis zum 6:0, in der zweiten Halbzeit dreimal, hinzu kam ein Eigentor der Frankfurter. Die verlegten sich anfangs stark in die Defensive und schienen bei den wenigen Angriffen manches Mal Angst vor der eigenen Courage zu haben, so als Narciel Mbuku die Chance zum Torschuss hatte und verstolperte. Für Damian Schobert war vor allem das erste Tor der Leipziger ärgerlich: "Da bin ich am Ball vorbeigegangen. Das war mein Fehler", so der 17-jährige Torwart, der aus der B-Jugend zur 1. Mannschaft kam. Nach weiteren zwei, drei Toren "war ich erst mal unten. Aber ich denke, dass ich ansonsten eine gute Leistung gezeigt habe", so Schobert, der etliche Bälle abwehren konnte.
Auf fremdem Terrain bewegte sich Torwart Rocco Zalenga. Der 19-Jährige geht demnächst zum Studium nach Neuseeland und war diesmal als Feldspieler eingesetzt. "Man sieht schon den Klassenunterschied. Leipzig ist technisch und taktisch überlegen. Frankfurt macht zu viele Abspielfehler im Vorwärtsgang, wo die Leipziger sofort dazwischen gehen", beobachtete Sven Theis, Co-Trainer des LandesklasseVertreters Blau-Weiss Marken-dorf.
Auffallend: Trotz - oder vielleicht wegen des großen Vorsprungs blieb es erstaunlich ruhig unter den Leipzig-Fans. "Wir sind nur mit 250 bis 300 Fans hier. Dazu kommen noch welche aus Berlin und Magdeburg. Zu Hause stehen bei Heimspielen des RB 27 000 bis 30 000 Fans im Block", verdeutlicht Christian Findi die Unterschiede. Er wie auch Monique Müller und die anderen aus der Sachsen-Gruppe zollen dem Frankfurter Fanblock Respekt. "Dass die trotz des Rückstandes immer noch singen, ist hoch anzurechnen", sind sie sich einig. Und wahrlich: Immer wieder erklingen die Sprechchöre: "Frankfurt Oooooder" und "Auf geht`s Frankfurter Jungs, schießt ein Tor für uns". Doch es gab im Vorfeld des Spiels auch nicht zu entschuldigende Entgleisungen. Nachts hatten Unbekannte in den Strafräumen Schrauben verstreut. Helfer hatten sie entdeckt und rechtzeitig vor Spielbeginn eingesammelt. Verletzungen gab es später deswegen keine.
"Für uns war es die erwartete Kulisse und eine schöne, friedliche Atmosphäre", so Thomas Bleck, Vize-Präsident des Gastgebers. "Für Frankfurt hätten wir uns natürlich ein besseres Ergebnis vorgestellt, nicht zweistellig und mit wenigstens einem Gegentor. Man darf aber auch nicht vergessen, dass für Leipzig Spieler mit einem Marktwert von 15 Millionen Euro aufliefen wie Naby Keita", führt er an.


25 Jun 2016

Auto-Center Frankfurt (Oder) GEWINNT SPONSORENCUP

Am 24.06.16 fand das 2. Sponsoren Sommerturnier des 1.FC Frankfurt auf dem Kunstrasenplatz im Stadion der Freundschaft statt. Trotz großer Hitze und tropischen Temperaturen sind dieser Einladung seitens des Vorstandes immerhin 7 Sponsoren Mannschaften gefolgt. Auf zwei Kleinfeldern und nach dem Spielmodus Jeder gegen Jeden wurde dann dieses Turnier auf Grund der hohen Temperaturen mit einer verkürzten Spielzeit von 8 Minuten ausgetragen. Der Präsident des 1.FC Frankfurt Markus Derling bedankte sich gleich bei der Eröffnung für das große Interesse vieler Sponsoren, die bei solchen sportlichen Aktivitäten nebenbei auch die positive Entwicklung des Vereins mit verfolgen. Vor allem Michael Wache vom autocenter Frankfurt war von solchen Aktivitäten sehr angetan und versprach beim nächsten Turnier mit seinem Team wieder zu kommen.
Er war es auch, der bei diesem Turnier als Neuling mit seiner Mannschaft für eine positive Überraschung gesorgt hat und dieses Sponsoren Turnier für sich entscheiden konnte, hatte dabei aber mit der MOZ und der City Fahrschule zwei hartnäckige Gegner, die sich nur knapp geschlagen geben mussten. Als ein kleines Dankeschön wurde jeder Mannschaft eine Urkunde und dem Sieger ein Wanderpokal durch den Präsidenten übergeben, den er beim nächsten Mal wieder zu verteidigen hat. Ein Dankeschön auch an Kevin, Daniel und Dirk für die Schiedsrichterleistung und die Gastronomische Betreuung durch Uwe, Elke und Jan. Nach der Siegerehrung wurde dann noch in einer großen aber gemütlichen Runde bei Wurst und Bier zusammen gesessen und über den Verein und dessen weitere Entwicklung gesprochen.
Eine positive Resonanz fand dabei auch das bevorstehende Testspiel des 1.FC Frankfurt gegen den Bundesligisten RB Leipzig am 17.07.16 Anstoß 15:30 Uhr im Stadion der Freundschaft.
Die Platzierungen im Einzelnen:
1. autocenter Frankfurt 18 Punkte 8:0 Tore
2. City Fahrschule 15 Punkte 8:1 Tore
3. MOZ 12 Punkte 10:2 Tore
4. D+S 360 6 Punkte 3:7 Tore
5. ASB 4 Punkte 2:7 Tore
6. Feuerwehr Ffo 4 Punkte 1:7 Tore
7. Yamaichi 2 Punkte 0:5 Tore


22 Jun 2016

AUFSTIEG MIT DEM SOHN

Vor zwei Wochen endete die Saison in der Fußball-Regionalliga Nordost der C-Junioren. Doch für Maik Hauke ist die Spielzeit immer noch präsent. Der Nachwuchstrainer des 1. FC Frankfurt hat jeden Spielzug, der zu einem Tor seiner Jungs führte, abgespeichert. 26 Treffer waren es am Ende und 30 Punkte, was Platz 8 in der Liga mit den Topteams aus Ostdeutschland machte. Stolz schwingt mit in der Stimme von Maik Hauke, wenn er davon erzählt, auch, weil Frankfurt als Gastgeber durch den Neubau am Stadion mittlerweile vorzeigbare Bedingungen aufweisen kann. Die Regionalliga Nordost gibt es erst seit dieser Saison. Bis dahin hatte es bei den C-Junioren die Talenteliga Mitteldeutschland gegeben, in der die Nachwuchsteams von großen Vereinen wie Dynamo Dresden, RB Leipzig, Hertha BSC, Wismut Aue oder Hansa Rostock gegeneinander spielten. "Dann wurde beschlossen, eine Regionalliga in dieser Altersklasse einzuführen", erklärt der 38 Jahre alte Trainer. Zwölf Teams waren gesetzt, für zwei Plätze konnten sich andere Clubs bewerben. Das tat der 1. FCF als damals frisch gebackener Meister der Brandenburgliga und durfte schließlich in der höchsten Spielklasse, die es in Deutschland für die Altersklasse gibt, antreten. "Es hat ein paar Wochen gedauert, bis sich die 14- bis 15-jährigen Spieler darauf eingestellt hatten", erinnert sich Maik Hauke. Jeder habe immer 100 Prozent geben müssen - sonst standen die Chancen schlecht. Aber auch für ihn persönlich war das Regionalliga-Jahr eine besondere Erfahrung, wenn er beispielsweise daran zurückdenkt, wie er mit Andreas "Zecke" Neuendorf an der Seitenlinie stand. Der ehemalige Hertha Kult-Spieler coacht aktuell den Hertha-Nachwuchs.
Zwar hat Maik Hauke früher bei Preußen selbst gegen den Ball getreten. Eine Spielerkarriere aber stand nicht zur Debatte. "Bei den Minis des 1. FCF habe ich dann angefangen, weil wir unseren Sohn angemeldet hatten", erinnert er sich. Er machte seine Trainerscheine und stieg Altersklasse um Altersklasse mit seinem Sohn Nick auf - bis in die C-Jugend-Regionalliga. Dreimal in der Woche Training, dazu am Wochenende Spiele mit oft langer Anreise und Übernachtung in Jugendherbergen: "Das zurückliegende Spieljahr hat die Mannschaft zusammengeschweißt", sagt Hauke, der bei AcelorMittal arbeitet. Ein besonderer Moment sei der 1:0-Auswärtssieg bei Erzgebirge Aue gewesen. Ein Tiefpunkt die heftige 0:7-Klatsche bei RB Leipzig. Die Mannschaft sei einfach zu beeindruckt von den Bedingungen gewesen, erinnert sich der Coach. "Noch kurz vor Spielbeginn kümmerten sich vier Mitarbeiter von RB Leipzig um den Rasen. Ich konnte gar nicht glauben, dass wir gleich darauf spielen sollten." Er sei bei diesem Anblick froh gewesen, dass am Frankfurter Stadion nicht mehr die alten Baracken stehen - so konnte das Rückspiel kommen.
Trotz einiger Rückschläge: Maik Hauke hat offensichtlich viel richtig gemacht als Trainer. Als sensationeller Achtplatzierter ließ man renommierte Teams wie den 1. FC Magdeburg, Carl Zeiss Jena oder Dynamo Dresden hinter sich.
(Bericht: moz.de)


16 May 2016

FREUDE AM SPIEL UND AUFS WIEDERSEHEN

17 ehemalige und noch aktive Fußballer des einstigen FC Viktoria und 18 vom SV Eintracht haben die Organisatoren für das Fußballfest des 1. FC Frankfurt gewinnen können. Nach dem Jubiläumsspiel, das an die Gründung beider Vereine vor 25 Jahren erinnerte, genossen alle das Zusammensein. "Bei uns kamen alle 17 Mann plus eine Frau zum Einsatz. Alle wollten spielen, auch wenn wir vielleicht dadurch weniger Tore erzielt haben", erzählte Eintracht-Betreuer André Lingk mit Blick auf den 5:3-Erfolg für Viktoria nach fast einstündigem Dauerregen. Es war das erste Spiel dieser Art auf einem Großfeld und soll, da waren sich viele einig, in regelmäßigen Abständen wieder stattfinden. Auch wenn die Kondition mit dem Alter nachlässt, wie Thomas Bleck feststellte. "Aber man merkt, dass wir eine sehr gute Ausbildung hat", resümierte der 42-Jährige nach seinem Einsatz, den er mit zwei Toren für Viktoria krönte und sich damit so torfreudig wie zu aktiven Zeiten zeigte. "So hat er früher nie geschossen", frotzelte Torwart Gunnar Berntsen nach dem Tor von Marcel Herbst. Für beide Ex-Viktorianer gab es vor allem einen Grund für ihr Kommen: nach vielen Jahren einstige Weggefährten wiedertreffen. Nach den ersten Fragen zum privaten und beruflichen Werdegang kamen die Enddreißiger immer wieder auf ein Jahr zu sprechen: "Als wir 1997 den Aufstieg von der Verbandsliga in die Oberliga schafften. Vier, fünf Spieler waren gerade aus dem Jugendbereich zu den Männern gewechselt. Dass wir das erreicht haben, war unserem Trainer Mathias König zu verdanken, der damals gleichzeitig bei den Männern mitspielte", erinnert sich Marcel Herbst, während Gunnar Berntsen nach wie vor dankbar ergänzt: "Er hat viel private Zeit in zusätzliches Torwarttraining investiert". Von seiner Fußballausbildung profitiert Marcel Herbst, der jetzt in Großbeeren lebt, noch heute: "Durch meine Jungs bin ich Jugendtrainer in unserem Fußballverein geworden und kann viel aus meiner aktiven Zeit rüberbringen".
Immer wieder waren beim Fußballfest Episoden aus der Geschichte beider Vereine und die Fusion 2012 ein Thema. Unzufriedene Viktorianer hätten 1911 den FFC Eintracht gegründet, erinnerte Rolf Strecke, langjähriger Präsident des späteren SVE. 1991 hätte Eintracht gegen Viktoria eine Wette und sogar das Spiel gegen den Gegner gewonnen. Und 1994 von Viktoria einen Trikotsatz erhalten, um in einheitlicher Kleidung spielen zu können. Währenddessen kann sich Stadionsprecher Andy Arndt noch gut an die Vereinsfahrten der Viktorianer nach Polen und Tschechien erinnern. Auch eine Auswahl alter Trikots sowie Plakate mit Mannschaftsfotos zum Mitnehmen lassen in Erinnerungen schwelgen.
Die Fusion beider Vereine 2012 zum 1. FC Frankfurt E.V. - das E steht für Eintracht, V für Viktoria - sagt rückblickend nicht nur André Lingk, sei eine gute Entscheidung gewesen. Der einstige Kapitän von Eintracht hatte die Mannschaft am 27. Juni 1993 gegen die "große" Eintracht vom Main ins Feld geführt, wechselte 2006, nachdem er aufgrund eines Skiunfalls das Fußballspiel aufgeben musste, ins Traineramt und betreut inzwischen mit Veit Seiring, ebenfalls ein Eintrachtler, die Reserve des 1. FC Frankfurt, die als Tabellenzweiter in der Kreisoberliga auf einen Aufstieg hoffen kann.
Die jüngere Geschichte beider Vereine ist auch Markus Derling immer noch präsent. Ab 2002 Präsident von Eintracht war er in die ersten Fusionsgespräche einbezogen und führt seit 2012 die Geschicke des 1. FCF. Mit Blick auf die nächsten drei Jahre sind ihm vor allem zwei Entwicklungen wichtig: "Es sollte uns gelingen, die Männermannschaft fest in der Oberliga zu etablieren, nicht immer wieder auf- und abzusteigen. Und wir setzen alles daran, ein guter Ausbildungsverein zu bleiben und mit der Sportschule noch enger zu kooperieren. Ich hoffe, dass das eine oder andere Unternehmen unser Nachwuchspotenzial erkennt und jungen Fußballern einen Ausbildungsplatz anbietet, damit sie hier bleiben können."

Viktoria: Stefan Ammer, Gunnar Berntsen - Thomas Bleck, Florian Krause-Hein, Thomas Simon, Sven Theis, Björn Keller, Daniel Birkner, Mike Rietpietsch, Joe Jurchen, Andy Peschke, Lars Philipp, Klaus Hering, Mathias König, Stefan Reich, Marcel Herbst, Dirk Konzer

Eintracht: Matthias Kreutzer - Detlef Ehresmann, Jens Tischer, Oliver Müller, Falko Georgi, Christopher Krüger, Wulf Kokoschka, Olaf Neumann, Mario Bochow, Miro Dorenburg, Karsten Holzki, Robert Reschke, Patrick Eggert, Yvonne Röwert, Uwe Drust, Steve Graeber, Benjamin Ehresmann, Tilo Eschenbach
(Bericht: www.moz.de)


12 Apr 2016

VANESSA FISCHER ZU GAST BEIM FCF

Der 1. FCF hat mit seiner jungen Männer-Mannschaft große Sorgen, als Oberliga-Aufsteiger die Klasse zu halten. Aber er liefert neben den A-, B-und C-Junioren in der Regionalliga (Deutschlands zweithöchster Spielklasse) einen neuerlichen Beweis für gute Nachwuchsarbeit:Dies in Form von DFB-Nationalspielerin Vanessa Fischer.
Die am 18. April 18 Jahre jung werdende Frankfurterin war von 2005 bis 2011 beim FCF-Vorläufer Viktoria u. a. von Uwe Köppen, Carsten Moritz und Sascha Geister ausgebildet worden. Nach ihrer Delegierung zum 1. FFC Turbine Potsdam erreichte sie im Schüler- und Jugendbereich erste Erfolge, kam insgesamt schon auf neun Länderspiel-Berufungen. Als U-19-Auswahl-Torhüterin steht die Zwölftklässlerin auch im Kader der Bundesliga-Frauen. Mit einer Größe von 1,82 Metern versucht die junge Torfrau der Potsdamer Torbinen, Treffer zu verhindern.
Vor dem jüngsten Oberliga-Spiel der Männer gegen Charlottenburg stellte sich Vanessa Fischer in ihrer Heimatstadt vor. Brandenburgs Fußball-Präsident Siegfried Kirschen überreichte dem 1. FCF als Anerkennung für solide Nachwuchssausbildung einen Scheck über 2950 Euro. Vanessa erhielt als kleines Dankeschön und zur Erinnerung einen Schal und ein Trikot des 1. FCF, und sie drückt der Mannschaft die Daumen für das Mittwoch-Nachholespiel ab 18 Uhr gegen Union Fürstenwalde.


13 Mar 2016

FCF-SPONSOREN MIT VIEL SPASS BEIM BOWLINGABEND

Erneut einen unterhaltsamen und sportlichen Abend erlebten die Sponsoren des 1. FCF in der vergangenen Woche. Der Vorstand hatte diesmal zum Bowling in die "Frankfurter Hütte" eingeladen und viele kamen, unter anderem Andre Gehrke, Geschäftsführer des Hauptsponsors d+s 360. Natürlich wurde über die aktuelle sportliche Situation vor dem Auswärtsspiel in Seelow gefachsimpelt, aber auch mit Ehrgeiz und noch mehr Spaß der eine oder andere Strike erkämpft. Das beste Einzelergebnis für einen Durchgang erreichte Gil Pönitsch, Direktor der Sparkasse Oder-Spree, mit bemerkenswerten 198 Pins. Die Besten konnten sich über kleine Präsente freuen, bereitgestellt durch das DER Reisebüro, Dirk Köppen. Freude hat es offensichtlich allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern gemacht und deshalb geht ein besonderer Dank an Detlef Gleich, den Chef der "Frankfurter Hütte" für seine große persönliche Unterstützung dieses tollen Abends. (M.D.)


ÜBERRASCHUNGSSIEGER BEIM HALLENCUP DER Ü35er

27.12.2015: 88 Tore und ein Überraschungssieger
Wer hätte das gedacht? Nicht der Gastgeber oder auch die hoch gehandelten Briesener waren am Turnierende die Mannschaft die den Platz an der Sonne belegt, sondern die Traditionsmannschaft vom ehemaligen SV Eintracht Frankfurt. Genau diejenigen die vor knapp 25 Jahren dieses Turnier ins Leben gerufen haben. Auf Grund einer Turnierabsage wurde Teamleiter Karsten Bräutigam von den Eintrachtlern vor einiger Zeit kontaktiert und er stand zu seinem Wort eine Mannschaft aufzubieten. Und die zeigten was noch ihnen steckt. Kurzfristig sagte auch noch der SV Preußen Bad Saarow ab. Sascha Geister vom 1.FCF kümmerte sich und stellte noch eine Stadtauswahl zusammen. Auch ihm noch einen besonderen Dank. In den Vorrundenspielen setzten sich der 1.FC Frankfurt und die Polizeiauswahl Berlin in Staffel A durch und in der B-Staffel der SV Eintracht Frankfurt vor den Blau Weißen aus Briesen. So kam es in den Halfinals zu den Begegnungen 1.FC Frankfurt : B.W. Briesen (2:3 n.V.) und im anderen Spiel gewann die Eintracht mit 4:2 gegen die Polizeiauswahl. Im Spiel um Platz fünf konnten sich die Booßener mit 4:2 gegen die Stadtauswahl durchsetzen. Dynamo Eisenhüttenstadt musste sich dann beim Platzierungsspiel um den siebenten Platz den Germanen aus Schöneiche mit 8:1 geschlagen geben. Auch eine klare Angelegenheit wurde das Spiel um Platz 3 zwischen dem 1.FC Frankfurt und den Polizisten aus Berlin mit 4:1. Und dann ? Dann kam die nachweihnachtliche Überraschung, als der SV Eintracht die Blau Weißen Briesener glatt mit 3:0 im Finale besiegte. Ein tolles Turnier fanden dann auch viele Zuschauer vor allem auch wegen der vielen Tore. Rene Kanow von Germania Schöneiche wurde zum besten Spieler des Turniers gewählt, Marco Hinz vom SV Union Booßen wurde als bester Torwart geehrt und Sandro Karkus vom Gastgeber war mit 8 Treffern bester Turnierschütze. Der 1.FC Frankfurt bedankt sich hier schon mal bei allen Mannschaften und Privatpersonen die mit ihren Spenden in der Zeit des Ü35 Turniers zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben. Im kommenden Bericht zum Turnier der Männer wird dann nochmals alles Wichtige zur Spendenaktion stehen.


LEITWOLF IM DRITTEN FUßBALLFRÜHLING

25.12.2015: Fußballer Joe Jurchen kann die Weihnachtstage entspannt erleben - familiär und sportlich. Seit Dienstag ist der Kapitän des 1. FC Frankfurt II und Erzieher am Sportinternat zu Gast bei den Schwiegereltern und beim Schwager in der Nähe von Heilbronn und Sinsheim. Mit dabei sind seine Lebensgefährtin Nancy und die beiden Söhne Paul und Philipp. Die Geschenke sind lange gepackt: Neben PC und Play-Station gibt es für Paul ein Extra: ein Bayern-Trikot. Kein Wunder, der neunjährige Filius spielt bei der E-Jugend des 1. FCF, wird vom Papa trainiert und ist wie er ein Fan des deutschen Rekordmeisters. Der ältere Philipp (13) ist Sportschütze, frischer Siebtklässler an der Sportschule.
Auch sportlich gesehen kann sich der Vater Entspannung gönnen. "Unsere zweite Männermannschaft ist absolut im Soll, hat den Aufstieg in die Landesklasse noch fest im Blick", sagt Joe Jurchen. Der Kapitän des Kreisoberliga-Zweiten nennt das "Anspruch und Pflicht" mit Bezug auf die "Erste" als Oberliga-Aufsteiger. "Der gegenwärtige Abstand und damit das Niveau vier Klassen tiefer ist zu krass." Zu Saisonbeginn deutete vieles auf einen "Durchmarsch" der Woltersdorfer hin, aber auch die zeigten zum Halbserien-Ende einige Schwächen. "Wir haben nach Umstellung auf die Viererkette mit nur 13 Gegentreffern in 14 Vergleichen die beste Defensive und nur drei Punkte Rückstand auf Woltersdorf", zieht Jurchen eine durchaus positive Zwischenbilanz der heimstarken Oderstädter. An den eigenen 46 Treffern hat der elfmal eingesetzte Frankfurter mit acht Toren und sechs Vorlagen seinen guten Anteil. Diese Liste in der Ostbrandenburgliga führt Stürmerkollege Miro Dorenburg souverän an (19). Dennoch ärgert sich der 35-Jährige immer noch über das 2:3 nach 2:0-Führung gegen Lebus und über das unnötige 1:1 gegen Wiesenau. "Da ließen wir Punkte liegen, können die aber noch im Rückrunden-Heimspiel gegen Woltersdorf aufholen." Von größeren Schwankungen blieben die routinierten Oderstädter verschont, schafften hohe Siege gegen Storkow (6:1) und den FC Union (8:1). "Im Stadtderby waren wir gut drauf, hatten die bessere Tagesform und wollten den Sieg mehr als der Gegner", will der Schwarzschopf solche Resultate nicht überbewerten. "Zumal wir ja auch nur einen Punkt vor dem FC Union stehen", warnt er vor Selbstgefälligkeit. Anteil an Konstanz- und Profilgewinn habe unter anderem der erfahrene Klaus Herpel, der im Herbst den Trainern Andre Lingk (50) und Veit Seiring (47) an die Seite gestellt wurde. Der 62-jährige Coach sei laut Jurchen "eine gute Ergänzung, der andere, neue Impulse setzt und viel Wert auf ordentliches Passspiel legt". Herpel selbst weiß, was er am Mannschaftsführer hat: "Alles geht über Joe. Er erlebt seinen zweiten oder gar dritten Fußballfrühling, ist der Leitwolf, ganz wichtig für das Team."
Jurchen hatte 1986 als Sechsjähriger beim damaligen FC Vorwärts unter Heinz Bielig mit dem Kicken angefangen. "Mein Gott, das sind im nächsten Jahr ja 30 Fußballjahre", wundert er sich selbst. Beim Nachfolger FFC Viktoria durchlief er die weiteren Nachwuchs-Stationen, erlebte als A-Junior an der Seite von Lars Dingeldey, Stefan Ammer, Robert Fröhlich und Stefan Nopp unter der Trainer-Regie von Gerd Schuth die Regionalliga, hatte 114 Einsätze im ersten Männerteam. Und zwischendurch wurde er mit Tobias Fiebig und seinem guten Kumpel Nils Dochow auch einmal umgesetzt, für ein halbes Jahr ausgeliehen an den MSV Eintracht, mit dem Viktoria dann 2012 zum 1. FC Frankfurt fusionierte. "Ein Zeichen des guten Willens und Wollens zum Zusammenschluss", vermutet er.
Nur einmal hatte es ihn aus seiner Geburtsstadt verschlagen. "2007 zogen wir nach Kiel, weil meine Langzeitverlobte Nancy hier keinen Job fand", begründet Jurchen (spielte für den Verbandsligisten FC Kilia) den Wechsel. Nach gut zweieinhalb Jahren aber waren sie wieder zurück. Mittlerweile haben beide umgeschult: er vom Kfz-Mechatroniker zum Erzieher am Sportinternat, sie von der Kauffrau zur Erzieherin bei der Lebenshilfe. "Ich habe es ja durchweg mit jungen Fußballern, Handballerinnen, Boxern, Judoka, Ringern, Gewichthebern, Schützen und Radsportlern zu tun - ein cooler Job!", freut er sich. Der Schichtdienst am Internat werde ordentlich "gesteuert", urteilt Jurchen. Dennoch kann er nicht bei jedem Training dabei sein, bei jedem Punktspiel am Wochenende schon. Arge Verletzungen wie Kreuzband- und Meniskusriss warfen ihn oft zurück. An einem Innenbandschaden leidet er schon länger, meidet deshalb auch das Hallenparkett wie jetzt am Sonntag das Benefizturnier des 1. FCF in der Brandenburghalle. "Aber solange die Knochen noch irgendwie halten, mache ich weiter."
Wenn am 20. Februar die Rückrunde mit der Partie in Altlandsberg beginnt, wird der Käpt'n wieder dabei sein. Warum er als Angreifer die Nummer 3 trägt, begründet er so: "Vollblutstürmer Blecki (gemeint ist der heutige stellvertretende FCF-Vorsitzende Thomas Bleck - d. A.) hatte auch die Drei auf dem Rücken, das imponierte mir."
(Bericht: moz.de)


MIT ZAUBERDRINKS UND EISBEUTELN

15.08.2015: Am Sonnabend wird Dieter Schulz 65 Jahre alt. Einen Tag später ist der Betreuer mit dem Oberliga-Aufsteiger 1. FC Frankfurt wieder auf Achse. Der Jubilar ist die gute Seele des Vereins.
Seit 1984 ist Dieter Schulz Mitglied beim 1. FC Frankfurt und dessen Vorgänger Viktoria und FCV. Der Betreuer der1. Mannschaft des 1. FC Frankfurt ist ehrenamtlich tätig immer in der selben Heimstätte: Stadion der Freundschaft. Das nennt man Treue. Angefangen hatte alles Anfang der 80er Jahre mit seinem Neffen. "Da fing Denny Reinoga beim damaligen FC Vorwärts mit dem Fußball an, und ich begleitete ihn oft, wurde fast ein halber Übungsleiter", erinnert sich Schulz. In der Altersklasse 11/12 wurde Reinoga im Wendejahr 1989 DDR-Vizemeister in der Halle. "Das war ein toller Jahrgang unter anderem mit Torwart Gunnar Berntsen, Björn Keller und Stefan Reich", erinnert sich der damalige Trainer Mathias König. "Sieben oder gar acht dieser Schüler schafften später auch fast problemlos den Sprung in das Männer-Team", urteilt der heutige Jugendleiter des 1. FCF. "Dieter nimmt uns viel Arbeit ab, ist immer da und aus dem Verein nicht mehr wegzudenken", lobt Thomas Bleck. "Er war und ist für mich auch ein guter Ratgeber", urteilt der Vizepräsident. "Er hat unzählige Trainingseinheiten und Spiele gesehen und kann sehr gut analysieren, sagt seine Meinung ehrlich und direkt." Und "Matscher" König: "Ich kann mich nicht erinnern, dass er mal krank war - die Zuverlässigkeit in Person. Von solchen Leuten, die nicht auf die Uhr und auf's Geld schielen, lebt ein Verein heutzutage." Schulz' Engagement reicht vom Kabinenreinigen über Teezubereitung bis zum Putzen der Töppen. Der kleine Mann ist Betreuer, Zeugwart und "halber" Masseur, betreute anfangs die A-Junioren (Sonnabend) und die II. Männermannschaft (Sonntag). Dreimal die Woche ist er nun beim Training dabei, und jedes Wochenende zu den Pflichtspielen der "Ersten" auf Achse. "Wenn ich gebraucht werde und es zeitlich passt, betreue ich auch die Junioren", ist er sich sicher. Und freut sich, dass der Nachwuchs mit der A-, B- und C-Jugend in Deutschlands zweithöchster Spielklasse (Regionalliga) vertreten ist. "Schulle" ist fast täglich im Stadion, bei Wind und Wetter - sein zweites Zuhause. Das Haar ist ergraut. Schulz lebt für den Verein, und der Verein lebt von ihm. Und das schon seit gut 31 Jahren. Und doch, ein Sonntagskind ist er nicht: arbeitslos nach der Wende, Hartz-IV-Empänger, jetzt "zwangsverrentet". Und seit einigen Jahren auch gesundheitlich angeschlagen. Die schwere körperliche Arbeit im einstigen Mischfutterwerk hat Spuren hinterlassen. Zentnersäcke mit Erdnussabfällen, Mineralstoffen und Milchpulver musste er schleppen, 23 Jahre lang. "Das ging auf die Knochen, auf die linke Hüfte und das Bein", sagt er. Sprints um die Aschenbahn zu verletzten Spielern wie einst der legendäre brasilianische Masseur und "Medizinmann" Mario Americo kann er nicht mehr machen. Aber er kümmert sich um sie mit Eisbeuteln und guten Worten. Und stützt sie - selbst ein wenig hinkend - auch beim humpelnden Abgang. An eine OP denkt er in seinem Alter nicht. Sein Handicap nimmt er gelassen. "So lange es geht mache ich weiter. Ich hatte als Arbeitsloser und habe jetzt als Frührentner ja viel Zeit und hier eine sinnvolle Beschäftigung." Und das alles ohne große finanzielle Entschädigung. "Meine Fahrtkosten werden erstattet, und wenn mal etwas Geld übrig ist, gibt's eine kleine Prämie vom Verein, sonst nichts." Heißen Tee mit Zitrone mixt er im Winter. Ein kalter Sportdrink ist an Hitze-Tagen sein Renner: Himbeer- oder Orangesaft, Zitrone, Sirup, Selters. Und natürlich Eis, viel Eis für die großen und kleinen Wehwehchen am Rande des Trainings- und Wettkampfplatzes. "Kleinere Massagen und Wundbehandlung hat man sich über die Jahre abgeschaut und angeeignet", sagt er. Und er sagt: "Ich habe mit allen ein prima Verhältnis. Es macht mir einfach Freude und Spaß, mit den Jungs zusammen zu arbeiten." Extra-Wünsche wie bei den Profis allerdings werden nicht erfüllt. "Für Extra-Würste fehlt das Geld. Tee und Eis werden aus der Mannschaftskasse bezahlt." "Schulle" ist ein waschechter Oderstädter, hat im Stadion die DDR-Oberliga-Zeiten unter anderem mit Spielen gegen Dresden und den BFC sowie die großen Europapokal-Auftritte des FCV gegen Turin, Bremen oder Eindhoven miterlebt, später Junioren-Länderspiele und große Konzerte. Und ist deshalb froh, dass nach Jahrzehnten des Stadion-Verfalls mit dem Kunstrasen, mit dem neu gestalteten Weingärtner-Vorplatz und dem Tribünen-Sozialtrakt das Areal nun endlich wieder einen halbwegs ordentlichen Eindruck hinterlässt. "Das Umfeld hat sich verbessert", schätzt er ein. Und hofft, dass die alten Wellblechbaracken, in die mehrmals eingebrochen wurde, rundum auch verschwinden. Da hat er noch einen zweiten Kühlschrank zu stehen. "Ein altes Modell, frisst zu viel Strom, den darf ich deshalb nicht mehr nutzen." Was den Oberliga-Auftakt am Sonntag ab 15 Uhr in Fürstenwalde betrifft, da hat er seine eigene Philosophie. "Die Mannschaft hat mit zehn Testspielen und dazu zwei Turnieren eine harte, aber sehr gute Vorbereitung in den Knochen, kann die Klasse halten. Neu-Trainer Michael Pohl hat moderne Trainingsmethoden angewandt, Ex-Coach Frieder Andrich eher die alte Fußballschule. Beim stark aufgerüsteten FSV Union wird die Tagesform entscheiden, glaube ich. Ein Punktgewinn wie beim 0:0 im Übungsspiel ist drin." Und tippt sich an die Stirn: "Fußball wird zuerst mit dem Kopf gespielt, gewonnen oder verloren, zuletzt mit dem Fuß." Und ärgert sich noch heute über das 1:3 nach okal-Verlängerung vor zwei Jahren beim Kreisligisten Bruchmühle. "Da hat man mit Fingern auf uns gezeigt, schlimm." Für ihn ein weiteres Ärgernis ist der Pokalmodus. "Dass im Brandenburger Landespokal der Drittligist Cottbus mitspielen darf, ist Wettbewerbsverzerrung. Denn wenn der FC Energie mit voller Kapelle antritt, gewinnt er ja auch immer das Finale und kommt in den lukrativen DFB-Pokal. Da hat kein anderer eine Chance, da macht sich Frust breit", wettert der kleine Mann mit dem großen Fußballherz. Und steht mit "Zauberdrinks" und Eisbeuteln für seinen Einsatz wieder bereit.
Übrigens, gefeiert wird auch der 65. Geburtstag nicht. Dieter Schulz trinkt seit langem keinen Alkohol mehr, nicht mal ein Bier. "Anderen dabei zuzuschauen, ist nicht mein Ding. Nee, es geht auch ohne, und ohne Feier."
(Bericht: moz.de)


d+s 360° neuer Hauptsponsor bei Oberligist 1. FC Frankfurt (Oder)

Die d+s communication center Frankfurt (Oder) GmbH engagiert sich in der Saison 2015/16 als Haupt- und Trikotsponsor und starker Partner an der Seite des 1. FC Frankfurt (Oder) E. V.
Am heutigen Tag präsentierten der Niederlassungsleiter des Standortes Frankfurt (Oder) der d+s 360°-Gruppe, André Gerke, sowie Markus Derling (Präsident) und Thomas Bleck (Vizepräsident) vom 1. FCF das neue Trikot des Oberliga-Teams. Auf der Brust das Logo „d+s 360“ als sichtbarer Ausdruck der Zusammenarbeit im Interesse beider Seiten. Auch die II. Männermannschaft in der Kreis-Oberliga wird auf dem Trikot für den Kommunikations-Dienstleister der d+s 360° - Gruppe werben. André Gerke begründet das Engagement seines Unternehmens mit der Absicht, nicht nur als großer Arbeitgeber und Dienstleister der Wirtschaft, sondern auch als Partner der Stadt und der hier wohnenden Menschen wahrgenommen zu werden. Am Standort Frankfurt (Oder) beschäftigt das Unternehmen zurzeit fast 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und hat vor wenigen Wochen sein 15 jähriges Standort-Jubiläum begangen. Gerke: „Ausschlaggebend für unsere Entscheidung war die erfolgreiche sportliche Entwicklung des Vereins und die Arbeit für und mit fast 250 Kindern und Jugendlichen. Ebenso wie unser Unternehmen bietet der Verein also Perspektiven für junge Leute in der Region.
Damit identifizieren sich auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der 1. FCF ist deshalb auch als Werbeträger attraktiv, immerhin wird das Oberliga-Team in der Oderregion aber eben auch im gesamten Nordosten Deutschlands unterwegs sein.“ FCF-Präsident Markus Derling erwidert: „Der zunächst für ein Jahr geschlossene Vertrag ermöglicht uns, im Verbund mit weiteren Partnern und Sponsoren, unsere sportliche Arbeit kontinuierlich fortzusetzen. Nach der sensationellen Saison 2014/15, an deren Ende nicht nur der Oberliga-Aufstieg stand, sondern nach der nunmehr alle drei Junioren-Mannschaften des
Leistungsbereichs (A, B, C) Regionalliga spielen, stehen wir als Verein vor völlig neuen Herausforderungen. Wir sind dankbar für die Unterstützung durch d+s und sicher, dass unsere Mitglieder und alle Mannschaften durch das Engagement von d+s hoch motiviert sind, mit Leistungsbereitschaft und Erfolg ein adäquater Partner und Werbeträger zu sein.“

Vorstand
1. FC Frankfurt (Oder) E. V. e. V.


SPARKASSE GRATULIERT ZUR ERFOLGREICHEN SAISON

03.07.2015: Am Freitag hat der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Oder-Spree, Veit Kalinke, dem Präsidenten des 1. FC Frankfurt (Oder) E. V. e. V., Markus Derling, die Vereinbarung zwischen der Sparkasse Oder-Spree und dem Verein für die kommende Spielsaison übergeben.
Die Sparkasse setzt damit eine Partnerschaft fort, „…die sich der Verein mit seinen Leistungen über viele Jahre verdient hat“, so Kalinke. In seinen Grußworten hebt Kalinke besonders die Ergebnisse der Nachwuchsmannschaften hervor. „Der Verein kann stolz auf das Erreichte sein.“, so Kalinke, denn sowohl die A- als auch die C-Junioren haben die Saison jeweils mit dem Landes-meistertitel abgeschlossen und sich damit den Aufstieg in die Regionalliga gesichert, in der auch die B-Junioren weiterhin spielen“. Die Früchte der Nachwuchsarbeit spiegeln sich nunmehr auch im Männerbereich wieder, denn die 1. Mannschaft schaffte in den Aufstieg in die Oberliga und setzte damit den „I-Punkt“ auf eine insgesamt erfolgreiche Spielsaison 2014/2015.
Derling bedankt sich bei der Sparkasse für die langjährige Unterstützung. „Unser Verein hat eine jahrzehntelange Tradition. Diese wollen wir fortführen und vor allem die sportlichen Erfolge über eine weiterhin qualitativ hochwertige und kontinuierliche Nachwuchsarbeit ausbauen“, so Derling.
Sowohl Derling als auch Kalinke gratulieren den anwesenden Trainern der A-, B- und C-Junioren sowie der 1. Mannschaft des 1. FC Frankfurt (Oder) E. V. e. V. und wünschen ihnen, dass sie die Saison 2015/2016 ähnlich erfolgreich wie im Vorjahr absolvieren.


1.SPONSORENTURNIER DES FCF

09.05.2015: Am Freitagnachmittag haben wir unser erstes Sponsorenturnier 2015 im Stadion der Freundschaft durchgeführt. Gespielt wurde auf einem Halbfeld mit der Aufstellung 6+1. Mit dabei waren Vertretungen der SPARKASSE, der CITYFAHRSCHULE, des ASB, der Fa. GASTROPLAN KAMEA und eine gemsichte Mannschaft aus Ü50/VORSTAND des FCF. Gespielt wurde um den Sponsoren-Wanderpokal, ausgelobt von unserem Verein. Die Zuschauer, und insbesondere der Fanclub des ASB, hatten sicht- & hörbar viel Spass bei den Begegnungen. Sieger wurde die gemischte Ü50/Vorstand des 1.FCF. Wir versprechen bereits jetzt allen Teilnehmern eine baldige Wiederholung dieses Turniers.

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KRISTALL-KUGEL FÜR "MATSCHER" KÖNIG

04.03.2015: Verdiente Ehrung heute Abend im Hermann-Weingärtner-Sportpark für Mathias König. Der Lehrer-Trainer an der Sportschule und Jugendleiter des 1. FCF wird mit dem Kristall-Fußball ausgezeichnet – die höchste Form des „Dankeschöns“ vom Fußball-Landesverband Brandenburg (FLB).
König ist der 23. auf dieser Liste der gläsernen Trophäe, die 1992 angefangen wurde und u. a. diese Namen aufweist: Bernd Schröder (FFC Turbine Potsdam/2007), Matthias Platzeck (Ministerpräsident/2009) sowie Harry Rath (EFC) und Ingo Kahlisch (Optik Rathenow/beide 2010). „Matscher“, wie er genannt wird, ist aber besonders stolz, weil er der Erste ist, der für den Nachwuchsbereich geehrt wird.

Er bezeichnet sich selbst als „Fußballverrückten“. Das ist er auch. Neben seiner bezahlten Tätigkeit als Lehrer-Trainer an der Frankfurter Sportschule ist er beim 1. FCF „nebenbei“ Jugendleiter für 13 Nachwuchs-Mannschaften von den Minis bis zu den A-Junioren, betreut die B-Jugend als Aufsteiger in die Regionalliga und kickt als Nimmermüder selbst im Spielbetrieb beim Alte-Herren-Team (Ü 50). Und der A-Lizenz-Coach ist im Landesverband Mitglied des Trainer-Lehrstabes - fast alles ehrenamtlich.

Seinen Spitznamen „Matscher“ hat der Erzgebirgler hat aus seinem Heimatort Bockau unweit von Aue ins brandenburgische Flachland mitgebracht – das war 1979. König erinnert sich: „In Jugendjahren nannte man mich wegen des Familiennamens immer ‚King’. Das gefiel meinem Vater nicht. Und als ich anfangs der 80er Jahre einmal in der Nachwuchs-Oberliga für den FC Vorwärts gegen den Auer Jörg Weißflog ein Kopfballtor gemacht hatte, sagte mein Vater stolz zu Trainer Gerd Stein: „Das war mein Matscher, mein Mathias.“

Angefangen hatte „Matscher“ 1973 in der Jugend von Wismut Aue. Als A-Junior gewann er 1978 und 1979 den „Junge-Welt“-Pokal. Und weil er nach dem Abitur Sportoffizier werden wollte, holte ihn Siegfried Kirschen – heute langjähriger Präsident des FLB – damals zum FC Vorwärts. Oberliga-Meriten konnte der kleine Linksbeiner nicht feiern („dazu reichte es offensichtlich nicht“), aber ...

Er spielte in der Reserve des FCV, machte „nebenbei“ sein Sportlehrer-Diplom, wurde Mannschaftsleiter und kickte weil er's nicht lassen konnte danach auch für Groß Lindow. Er erlebte nach der Wende noch die Amateur-Oberliga (damals 3. deutsche Liga), war drei Jahre lang Coach der ersten Viktoria-Männermannschaft in Oberliga- und Verbandsliga-Zeiten und galt als „Feuerwehrmann“ in schwierigen Phasen. Seit zwei Jahren ist er beim Club wieder beim Nachwuchs angelangt. „Bei den Wurzeln, wo es dank der Hilfe vieler Gleichverrückter großen Spaß macht“, wie er einschätzt.

Mittlerweile ist der gebürtige Bockauer 35 Jahre in Frankfurt (Oder) drhamm – daheim. An Stress ist er gewöhnt, ist auch schon etwas ruhiger am Spielfeldrand geworden. „Aber manchmal, wenn hundertfach Geübtes nicht im Wettkampf umgesetzt wird, könnte ich fast ausrasten“, sagt er und weiß zugleich: „Wenn ich mich nicht mehr aufregen könnte, wäre Schluss.“

Klar, der Jugendleiter schwört auf die ordentliche Nachwuchsarbeit im Verein und die Ausbildung an der Sportschule mit zahlreichen Delegierungen an die großen Klubs. Sein Wunsch: „Unsere guten Junioren sollen sich möglichst problemlos in der Brandenburgliga-Männermannschaft entwickeln.“ Seine Erkenntnis: „Der Übergang dahin ist nicht einfach, weil einige noch zu ungeduldig sind und wir statt mit Geld nur mit Emotionen zum Bleiben auffordern können. Wichtig ist, dass wir Talente halten und über einen längeren Zeitraum mit ihnen arbeiten können.“
„Mathias ist ein Fußballfachmann durch und durch“, urteilt FCF-Vizepräsident Thomas Bleck. „In vielen Dingen, insbesondere in Sachen Trainingsmethodik und Taktik, ist er ein Perfektionist, da kann man von ihm nur lernen. Aber“, so schiebt der einstige Viktoria-Torjäger nach, „er ist ein sympathischer, ehrgeiziger und auch humorvoller Mensch. Und er ist vor allem loyal.“

Ja, Mathias König hat nicht nur mit Auf- und Abstiegen viel erlebt und einiges bewegt im Fußball. Er hat viel um die Ohren, resigniert aber nie und stellt eigene Interessen hinten an. Ein wenig flunkernd sagt er selbst: „Ich habe ein gut bezahltes Hobby, was will man mehr?“ Im Juni wird er 55.


ALLES GUTE 2015

ALLES GUTE 2015!

Wir wünschen allen Mannschaften, Mitgliedern, Sponsoren, Unterstützern, Eltern und einfach allen die sich mit unserem 1.FC Frankfurt identifizieren eine frohe Weihnachstzeit und ein sportlich und privates erfolgreiches Jahr 2015.


FRED GARLING GREIFT DIE 300 AN

07.12.2014: Es gibt sie noch - die "Dauerbrenner" beim Fußball-Brandenburgligisten 1. FC Frankfurt. Nach Stefan "Siggi" Reich, der den Theis-Rekord von 355 Einsätzen geknackt hat und am Dienstag 37. Geburtstag feierte, greift nun auch Fred Garling die 300er-Marke an. Der Kapitän des Brandenburgliga-Zweiten steht vor dem Sonnabend-Spiel bei Preussen Eberswalde bei 293 Einsätzen. Er wird am 24. Dezember erst 31 Jahre alt und wäre - so er Lust und Form hat für zwei weitere Serien - erster Kandidat für einen neuen Rekord. In der Liste der aktuellen Spieler folgen mit gehörigem Abstand Tormann Tony Schnürer (120 Einsätze), Tobias Fiebig (118) und Dennis Hildebrandt (108).
Einen uneinholbaren Rekord für die Ewigkeit hat Thomas Bleck aufgestellt. Der einstige Torjäger und jetzige Vizepräsident des 1. FCF traf in 267 Vergleichen 143 mal für die "Erste" ins Netz. Prozentual allerdings steht der polnische Angreifer Artur Aniol aus dem aktuellen Liga-Kader besser da: 33 Tore in nur 54 Partien. Gewissermaßen auf dem Sprung zum "100er-Club" steht Mittelfeldspieler Marcel Georgi. (Bericht: www.moz.de)


EIN AUSTRALIER KEHRT HEIM

13.11.2014: Jackson Haussler galt acht Jahre lang als der einzige in Frankfurt lebende Australier. Jetzt hat der 22-jährige Stammspieler den Fußball-Brandenburgligisten 1. FCF und die Stadt verlassen, ist nach Inverell zurückgekehrt.
Der Australier Jackson Haussler hat sich vom Brandenburgligisten 1. FC Frankfurt verabschiedet und kehrt der Oderstadt den Rücken. Warum? "Ach, da ist schon etwas Heimweh mit im Spiel", sagt der Fußballer. "Und die Ausbildung zum Erzieher hatte ich mir hier etwas anders vorgestellt", schiebt der junge Mann nach. Der Hintergrund: Das Projekt "Kick mit uns" für Minis mit Spaß am Spiel und ohne Vereinsbindung hat seit längerem existenzielle Probleme. Haussler absolvierte da an der Seite von Carsten Moritz sein Freiwilliges Soziales Jahr. Die anschließende Ausbildung zum Erzieher brach er jedoch nach drei Wochen ab. Den Hintergrund erklärt FCF-Nachwuchs-Trainer Moritz so: "Jackson wollte nicht ganztägig auf der Schulbank sitzen, aber daran war die Bafög-Förderung gebunden." Der "Aussie" Haussler ist aber ohne Groll gegangen, im Gegenteil: "Hier habe ich mich fußballerisch entwickeln können, habe viele wichtige Lebenserfahrungen gesammelt und Freunde gefunden." Und er ahnt: "Nach einer Weile in Australien werde ich bestimmt merken, dass mir etwas fehlt: Deutschland, Frankfurt (Oder) ..."
Trainer Frieder Andrich schätzt ihn immer noch als "dynamischen Verteidiger, der auf der rechten Seite der Viererkette viel Betrieb nach vorn machen kann". Er habe sich "ähnlich gut entwickelt wie auf der anderen Seite der lange Erik Huwe". Und mit dem fast Gleichaltrigen verstand und versteht sich der Australier mit deutschen Wurzeln am besten. Haussler, der mit vollständigem Vornamen eigentlich Jackson Stefan heißt, hat aufregende Jahre hinter sich. Vater Heinrich (61) war mit 26 Jahren aus Deutschland ausgewandert, hatte für sich und die Familie im 12 000-Seelen-Ort Inverell ein neues Zuhause aufgebaut. Die Gegend 620 Kilometer nördlich von Sydney wird durch Getreideanbau, Zinn- und Diamanten-Abbau geprägt. Damit aber hatte Haussler senior nicht viel am Hut. Er kümmert sich immer noch als Coach um die Fußballmannschaften des Joeys United FC, vom Nachwuchs bis zu den Männern. Und richtet als Mitorganisator in den Herbstferien den "Joeys Mini-World-Cup" in Inverell aus - ein bedeutendes internationales Turnier mit Tradition. An der "kleinen Spaß-WM unter Freunden" beteiligen sich einmal jährlich nahezu 50 Jugend-Teams aus aller Welt - rekordverdächtig. Erfreulich aus Frankfurter Sicht: Die Sportschüler der B-Jugend, also der U 16, verteidigten vor kurzem den Welt-Pokal. Klar, Jackson Haussler machte wegen seiner Landeskenntnis den interessanten und auch aufregenden Australien-Trip als Betreuer mit. "Da gab es dann ein herzliches Wiedersehen mit den Eltern und den beiden Schwestern", freut sich der Abiturient heute noch. Das ansonsten alljährliche Weihnachtstreffen mit der Familie wurde also wieder vorverlegt - und findet nun mit dem "Heimkehrer" ein zweites Mal an den Dezember-Feiertagen statt. Hintergrund der Geschichte des Australier-Deutschen: Im Jahre 2006 hatte der FC Energie Cottbus in Inverell ein Freundschaftsspiel ausgetragen. Und dessen Späher überredeten den damals 15-jährigen Jackson Haussler, an ihre Sportschule zu kommen und sich als Fußballspieler zu entwickeln. Der Bursche tat's, kam aber in Cottbus nicht zurecht. "Da hatte ich große Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache, und die Lausitzer zeigten wenig Verständnis", begründet er seinen Wechsel ein Jahr später zum damaligen FFC Viktoria und zur Frankfurter Sportschule.
Anfangs, so gibt er zu, tat die Trennung von der Familie schon etwas weh. "Aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran, man muss zeitig selbständig werden, und das hilft im Leben." Und mit Blick auf seine Landsleute auf dem fünften Kontinent: "Im großen, freien Australien geht vieles viel lockerer zu, da spürt man mehr gute Laune", so seine Erkenntnis. Eine Erfahrung übrigens, die viele Touristen teilen.
"Hier in Frankfurt klappte das Eingewöhnen an die Schule und an die Mentalität der Deutschen wesentlich besser, hier kümmerte man sich", sagt er. Und hier durchlief er die Jugend- und Juniorenklassen, schaffte schon 2011/12 den Sprung zu den Männern in die Brandenburgliga, kam bis jetzt auf rund 80 Pflichtspiel-Einsätze. Ach ja, zur Haussler-Familie gehört noch ein Radsportler, ein erfolgreicher, ein berühmter: Jacksons Bruder trägt wie der Vater ebenfalls den Vornamen Heinrich. Der jetzt 30-Jährige wohnte anfangs bei der Großmutter in Elversberg bei Saarbrücken, fuhr lange Jahre für Deutschland, trainierte unter anderem in Cottbus. Als Profi wurde der in Freiburg lebende Rennfahrer unter anderem Zweiter von Mailand-San Remo und der Flandern-Rundfahrt, gewann 2009 eine Etappe der Tour de France. Seit vier Jahren fährt er wieder für sein Geburtsland Australien. Nach Becken- und Hüftbruch beim Massensturz der 6. Etappe der Tour de Swisse im Juni 2013 schien die Karriere jedoch abrupt beendet. Doch wie sein jüngerer Bruder weiß, rappelte er sich wieder auf, schloss sich danach dem Schweizer Team IAM an, feierte in diesem Jahr einen Etappensieg bei der Bayern-Rundfahrt. "Der ist nicht totzukriegen", bewundert "Jacko" seinen älteren Bruder
Der 22-Jährige sieht mit bewegter Familiengeschichte und aufregenden Sportjahren noch einige interessante Fußballjahre vor sich. Eine Erkenntnis: "Als junger Mann macht man auf dem Platz noch einige Fehler, offenbart man Konzentrationsschwächen, aber die werden weniger." Spätestens im nächsten Jahr feiert er ein Wiedersehen mit der Oderstadt. "Da kommt mein Vater mit einer Frauen-Mannschaft und der B-Jugend zu Freundschaftsvergleichen ins Saarland, nach Cottbus und Frankfurt (Oder)." Haussler junior ist als Betreuer dabei. Bis dahin, so ist er überzeugt, habe er sich in Inverell und im Schoße der Familie wieder eingelebt. Seine mittelfristige Planung: "Ich werde Kinder betreuen, trainieren und selbst noch im Amateur-Team der Männer spielen." Vaters Unterstützung - auch finanziell -ist ihm gewiss. Sein großes Ziel: "Vielleicht schaffe ich im nächsten Jahr schon den Sprung zu den Profis von Sydney."
(Quelle: www.moz.de; Bericht: Hans Eberhard; Bild: Michael Benk)


EIN TRAUM IN ROT

22.10.2014: Nein Nein, das ist leider nicht der neue Bus des 1.FCF, obwohl er in unseren Vereinsfarben natürlich richtig schick aussieht! Das schlechte Wetter lud unsere Kids im Fußballcamp heute nicht gerade zum Fußballspielen unter freiem Himmel ein. Also wurde kurzerhand umdisponiert. Bus geordert, alle Kids eingeladen und ab in die organisierte Sporthalle. Spaß und Spiel im Trockenen. Dann zurück zum Mittagessen, 30 min. Ruhepause und ab zum Gymnastikteil. Anschließend gab’s dann noch eine Fragestunde mit dem Cheftrainer des 1.FC Frankfurt Frieder Andrich. (ADmin) mehr



17.10.2014
: In Gedenken an Eckhard "Ecki" Kreutzer
Ein großartiger Mensch ist von uns gegangen. Wer ihn gekannt hat, war stolz auf seine Freundschaft.
In Liebe und Dankbarkeit und voller Hoffnung auf ein Wiedersehen in einer anderen, uns unbekannten Welt, nehmen wir in Trauer Abschied. Was ein Mensch an Gutem in die Welt hinausgibt, geht nicht verloren. Ein herzliches Beileid von allen die ihn kannten, schätzten und liebten an seine Familie. Der 1.FC Frankfurt (Oder) E.V. e.V. ....mehr


FUNKTIONSGEBÄUDE ÜBERGEBEN

15.09.2014: Am Sonnabend ist das neue Funktionsgebäude am Stadion mit einer Ehrung des Frankfurter Olympiasiegers Hermann Weingärtner eingeweiht worden. Rund 500 Besucher kamen zur symbolischen Schlüsselübergabe, das anschließende Fußball-Brandenburgligaspiel zwischen dem 1. FC Frankfurt und dem EFC Stahl verfolgten 950 Interessierte. "Das Funktionsgebäude ist auch Marketing für Frankfurt. Bisher sind viele Gästemannschaften wegen des Zustandes der Kabinen und der sanitären Anlagen mit einem schlechten Gefühl abgereist", sagte Sozialdezernent Jens-Marcel Ullrich (SPD). Das zweistöckige Gebäude kann mit zahlreichen Neuerungen wie einer Vereinsgaststätte und Mehrzweckräumen aufwarten. Zudem ist das Haus behindertengerecht und wird aus ökologischen Gründen mit Fernwärme beheizt.
Besucher Frank Herrmann kennt die Sportanlage schon aus seiner Jugend. Er sagte "Ich bin stolz darauf, dass das Stadion wieder zum Leben erweckt worden ist. Das war der Impuls des Vereinspräsidenten Markus Derling, der das trotz aller Widerstände und Unkenrufe durchgesetzt hat". Höhepunkt des Nachmittags war die Enthüllung des Namensschildes des Areals, das in "Sport- und Freizeitpark Hermann Weingärtner" umbenannt wurde. Eine Gedenktafel erinnert künftig an den Frankfurter Olympiasieger, der am Sonnabend seinen 150. Geburtstag gefeiert hätte. "Ich denke, dass er unseren jungen Menschen ein gutes Vorbild sein kann", sagte Markus Derling, Vereinschef und Baudezernent der Stadt (Bericht: www.moz.de)


TOLLE GESTE ZUM FÜNFZIGSTEN

28.08.2014: Bereits am vergangenen Mittwoch feierte unser Präsident Markus Derling seinen 50.Geburtstag. Dazu nochmals die allerbesten Glückwünsche von allen Mitgliedern des 1.FC Frankfurt (Oder) E.V..
Und selbst an seinem Geburtstag dachte unser Präsident an den Verein und bat seine zahlreichen Gäste von Geschenken und Blumen Abstand zu nehmen, und stattdessen eine Spende zugunsten der Nachwuchskicker des 1. FC Frankfurt zu leisten. Nach eigenen Angaben kamen über 2400 Euro zusammen!
Wir alle sagen: DANKE MARKUS !


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