18 Sep 2017

AUSGEKONTERT !

Wieder eine bittere Lektion für den 1. FCF: Bis kurz vor Schluss hat der Oberligist am Sonntag ein 1:1 gegen den FC Hansa II gehalten und musste dann nach vergebenen Chancen (unter anderem zweimal Pfosten) doch noch das 1:3 (0:0) hinnehmen. Anfangs präsentierten die Rostocker die bessere Spielanlage, setzten mit schneller Passfolge die Akzente. Gute Möglichkeiten für Sturmspitze Jonas Hurtig (8./34./38.) und Justus Guth (36.) blieben ungenutzt - auch weil Schlussmann Damian Schobert entschlossen reagierte.Vor allem der flinke Guth beeindruckte mit seinen Sololäufen bis an den Strafraum. Erst nach einem Zuspielfehler aus der eigenen Abwehr bekamen die Frankfurter ihre erste Chance geschenkt. Doch Mathias Reischert verzog.Später hatten die Gastgeber nach Standards die Führung durch Piotr Kasperkiewicz, Sandro Henning, Artur Aniol oder Paul Peschke auf dem Kopf oder Fuß. Eine insgesamt abwechslungsreiche, unterhaltsame erste Hälfte zweier Jung-Teams - nur die Tore fehlten.
Die zweite Halbzeit gehörte dem engagiert kämpfenden FCF. Doch die Drittliga-Reserve schlug nach desolater Defensivarbeit zu: Einen scharf und flach von links getretenen Freistoß nahe der Grundlinie verpasste die aufgereihte Abwehrkette, Nils Röth schob ein. Wieder nach Eck- beziehungsweise Freistößen vergaben Tobi Labes und zweimal Peschke gute Chancen. Erst der eingewechselte Niclas Weddemar vollzog aus Nahdistanz nach Freistoß von Paul Karaschewski den verdienten Ausgleich. Auch danach machten die Frankfurter viel Druck, aber das Glück fehlte. Erst traf Angelo Müller den rechten Pfosten (83.), dann setzte Erik Huwe den Kopfball an die gleiche Stelle (87.). Praktisch im Gegenzug kam es noch schlimmer. Mit weitem Flugball über die aufgerückte Abwehr in Szene gesetzt, spielte der gerade eingewechselte Chaka Ngu'Ewodo seine Schnelligkeit und Profi-Erfahrung aus. Der 22-jährige Kahlkopf, aus der Bayern-Liga von 1860 München an die Küste geholt, zeigte Müller als letztem Mann die Hacken und umkurvte auch noch Schobert. Nach dem 1:2 im Konter mussten die Frankfurter auch noch das 1:3 schlucken. Aber das war dann auch fast egal. "Ein äußerst glücklicher Sieg für uns", kommentierte Hansa-Coach Felix Dojahn. "Wir haben in der zweiten Halbzeit den Sieg liegen gelassen", so ein unglücklicher Peter Flaig. "Gut gespielt, doch verloren. Die Jungs müssen schnell lernen."

1. FCF: Schobert - Herzberg, Huwe, Peschke - Karaszewski, Kasperkiewicz - Labes, Reischert (66. Weddemar), Sauer (72. Müller) -Henning, Aniol - Trainer: Flaig
Hansa II: Grünitz - Meyer (46. Klotzsch), Sabas, Geers, Willms - Röth, Rode - Grube (75. Tiede), Rittscher (82. Chaka Ngu'Ewodo), Guth - Hurtig - Trainer: Dojahn
Tore: 0:1 Röth (53.), 1:1 Weddemar (75.), 1:2 Chaka Ngu'Ewodo (88.), 1:3 Guth (90+2)
Schiedsrichter: Burda (Berlin)
Zuschauer: 307

(Bericht: www.moz.de)


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17 Sep 2017

II.MÄNNER ARBEITEN SICH ZUM HEIMSIEG

Wenn eine Spielansetzung, ungeschlagenes Team gegen den Tabellenletzten lautet, sollte man „fast“ immer von einer klaren Angelegenheit des Favoriten ausgehen. Das es eben nur „fast“ immer so ist, konnte der geneigte Zuschauer am Samstag beim Punktspiel 1.FCF II gegen Blau Weiß Groß Lindow erleben. Die Lindower, eigentlich nur Tabellendritter in der letzten Saison der Kreisliga Süd nahmen den Aufstieg in Angriff da der Neuzeller SV nicht wollte und der FC Eisenhüttenstadt III nicht durfte. Ein abenteuerliches Unterfangen wie die bisherigen Ergebnisse in der Kreisoberliga zeigen. Nach den ersten drei Spielen hatte man null Punkte und ein deutliches Minus beim Torestand. (4:23). Aber wie Kanonenfutter präsentierten sich dann die Blau Weißen am Samstag gegen den FCF II nicht. Im Gegenteil, sie legten gleich mächtig los mit schnellen Angriffen und gelungenem Passspiel. Ihre erste gute Gelegenheit durch einen Freistoß konnte Andre Fuhrmann im Frankfurter Tor noch super aus dem Dreiangel fischen. Aber schon die nächste Möglichkeit der Lindower versenkte Florian Krause-Hein aus spitzem Winkel zum 0:1 (21.) Da sah die Frankfurter Abwehr nicht gut aus. Auch in der Folgezeit hatten die Gäste noch eine weitere gute Chance ihren Vorsprung auszubauen, wieder durch einen Freistoß, der aber wieder seinen Meister bei Andre Fuhrmann fand. Beim FCF war bis dato etwas Sand im Getriebe. Ein paar gute Spielzüge wurden meist nicht konsequent genug zu Ende gespielt oder fanden keinen Vollstrecker. Der 1:1 Ausgleich kam dann auch zu diesem Zeitpunkt etwas überraschend durch Mathis Schuh (31.) Allerdings war das wohl der Weckruf für den Gastgeber, denn fortan übernahm jetzt der Gastgeber das Zepter und belohnte sich auch prompt vor der Pause mit dem 2:1 (38.Bastian Geister) und dem 3:1 (43.Ronny Dzewior). Nach der Pause egalisierten sich beide Teams etwas. Ein ziemliches Hin und Her ohne richtig 100%tige Möglichkeit. Was auf beide Tore kam war immer von beiden Torhütern haltbar. Den Schlusspunkt zum Thema Tore setzte dann nochmals Ronny Dzewior nach einer Ecke, wobei er per Kopf gegen vier Abwehrspieler die um ihn herum standen zum 4:1 traf. (61.) Die letzten knapp 5 Minuten musste dann leider Andre Fuhrmann im FCF Tor passen. Er hatte sich lange vorher bei einer Abwehraktion verletzt, als ein Lindower Spieler ihm in die Seite sprang. Frankfurt hatte sein Wechselkontingent ausgeschöpft und so brachte man das Spiel mit nur zehn Mann zu Ende. Im Tor stand für die restlichen Minuten Patrick Behrend und der konnte sich sogar noch zwei Mal auszeichnen. Unserem Torwart Andre Fuhrmann wünschen wir jetzt erst mal alles Gute und die besten Genesungswünsche. Danke für deinen bisherigen Einsatz. (f.s.)


27 Aug 2017

DIE II. GEWINNT UNGEFÄHRDET

1.FC Frankfurt II : VfB Fünfeichen 5:1
Der 1.FCF II hat im ersten Heimspiel der Saison einen ungefährdeten 5:1 Sieg gegen den ziemlich harmlosen VfB Fünfeichen eingefahren. Zwar hatte der Gastgeber vor allem in Halbzeit eins so seine Probleme mit der VfB Abwehr und der eigenen Chancenverwertung, aber man hatte nie den Eindruck, als das die Fünfeichener dem FCF wirklich gefährlich werden könnten. Dafür war ihre Offensivabteilung einfach nicht präsent genug.Auch der Führungstreffer durch Ronny Dzewior (17.) brachte noch nicht die nötige Ruhe ins Spiel. Der Gast erwies sich zumindest in den ersten 45 Minuten als wahrer Abwehrspezialist und machte es dem FCF II schwer die passenden Lücken zu finden. War dann doch mal ein Frankfurter aussichtsreich vor dem Tor des VfB, vereitelte Torwart Michael Bahro diese. Nach der Pause ein ganz anderes Bild. Schnelle und gute Kombinationen des FCF brachten die Fünfeichener jetzt doch ziemlich ins schwitzen. Doch erst in der 64. Minute konnte Frankfurt die Weichen richtig auf Sieg stellen als Tommy Neumann zum 2:0 traf. Fortan wurde das Tor der Gäste förmlich belagert, einige 100%tige wurden ausgelassen oder vom VfB Torhüter entschärft. Längst hätte man mit 3 oder 4 zu Null führen müssen. Erst Fred Garlings Alleingang (76.) stellte den Ko. Für den Gast her. Tommy Neumann traf zum zweiten mal in diesem Spiel und erhöhte auf 4:0. Eine verunglückte Abwehr von Christian Schneider ermöglichte dann dem VfB eigentlich ihre einzige nennenswerte Chance, die Tobias Geiger zum 4:1 verwertete. (87.)Tony Schnürer war es dann vorbehalten, in der Schlussminute den verdienten 5:1 Treffer zu setzen. (f.s.)


26 Aug 2017

NICHT ZU ERKLÄREN...

In seinem dritten Oberliga-Jahr hat der 1. FC Frankfurt am Freitagabend mit dem 1:7 (1:4) gegen Victoria Seelow seine bisher höchste Niederlage eingefahren - das auf heimischem Rasen. Die Gäste kamen zum ersten Punktgewinn der Saison. Schon beim 1:0 zeigte Victoria, wer das Sagen hat, als Dawid Konrad Jankowski mit einem flach abgezogenen Freistoßtor die Führung markierte. Als Paul Peschke mit einem Kontertor den Ausgleich erzielte, keimte bei den Frankfurter Fans Hoffnung auf. Die zerschlug sich, als die Seelower innerhalb von zehn Minuten zum 4:1-Halbzeitstand davonzogen. Mit Tobias Fiebig und Marcel Georgi kamen zwei Ex-Frankfurter zum Erfolg, danach traf Pierre Kruber (40.). Die Gäste demonstrierten zunehmend ihre läuferische und spielerische Überlegenheit und hatten es angesichts eklatanter Abwehrfehler des 1. FCF immer leichter, sich Raum zu verschaffen. Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit erzielten Rick Drews und Pawel Zielinski ohne Gegenwehr die nächsten Treffer. Jankowski markierte in der 69. Minute mit einem Freistoßtor über die Mauer den Endstand. (Bericht: www.moz.de)


24 Aug 2017

FÜR DEN TRAINER KEIN BESONDERER VERGLEICH

Das langjährige Ostbrandenburg-Derby führt am Freitag ab 17.30 Uhr den 1. FC Frankfurt und Victoria Seelow zur 3. Oberliga-Runde zusammen. Für Frankfurts Neu-Trainer Peter Flaig könnte der Vergleich etwas Besonderes darstellen, ist es aber trotz Vorgeschichte nicht. "Ich gehe da emotionslos ran, für mich ist es ein weiteres Spiel gegen den Abstieg. Ich habe wegen der Vergangenheit keinen Groll auf Seelow. Für die Spieler ist es sicher etwas anderes, da viele Victorianer aus Frankfurt kommen. Man kennt sich, läuft sich öfter über den Weg." Flaig, der seine fußballerischen Wurzeln in der Oderstadt hat, spielte ab 1996 für Seelow. 2009 wurde er verantwortlicher Coach, führte ab 2010 die Mannschaft von der Landesklasse bis in Brandenburgs höchste Spielklasse. "Da hatte man Zeit, Talente zu entwickeln", schätzt der Kahlkopf ein. "Das gelang auch mit Frankfurter Aufbauhilfe. Wir lockten junge Oderstädter mit einem Stammplatz bei den Männern. Und wir machten sie im Team zu Erwachsenen." Das muss auch hier in den nächsten Jahren gelingen, hofft der 48-Jährige. 2015, als die Kreisstädter wie der FCF in die Oberliga aufstiegen, hatte er zur Rückrunde das Handtuch geworfen. "Das hatte zu tun mit nicht eingehaltenen Zusagen." Danach hatte sich der Sportlehrer eine Nachdenkpause verordnet. Im Juni übernahm Flaig nun in Frankfurt von Robert Fröhlich ein schwieriges Erbe. Er weiß, dass die Gäste mit acht ehemaligen FCFlern die Routine auf ihrer Seite haben. "Sie verfügen über ein gutes Oberliga-Gerüst", urteilt Flaig angesichts der zurückliegenden Plätze 8 und 9. Die Schützlinge von Sebastian Jankowski haben sechs Akteure in ihren Reihen, die ihre sechste Serie für ihren Verein absolvieren, vier Spieler erleben ihre fünfte Saison. Beim Club haben nur drei Spieler ihre sechste Serie in Angriff genommen: Artur Aniol, Erik Huwe und Kevin Richter. "Wir haben jugendliche Frische, Leidenschaft und eine gewisse Unbekümmertheit auf unserer Seite", schätzt der Cheftrainer ein. Die Gastgeber haben bereits einen Sieg zum Auftakt "gebunkert": 2:1 nach toller Steigerung auf Kunstrasen gegen Mecklenburg Schwerin. Das folgende 1:3 in Malchow war "kein Drama, das muss man der jungen Mannschaft, die Willen und Ehrgeiz zeigt, zugestehen." Die Seelower mit den Frankfurter Zugängen Tobias Fiebig, Florian Matthäs und Pawel Zielinski stehen stärker unter Druck. Dem 0:3 in Rathenow ließen sie ein 0:2 daheim gegen Aufsteiger Torgelower FC folgen. "Aber die fangen sich wieder", ist Flaig überzeugt. "Nur nicht gegen uns", hofft er.
Die Bilanz zwischen beiden Teams ist nach zehn Brandenburgliga-und vier Oberliga-Vergleichen ausgeglichen: 5-4-5. In den letzten vier Partien allerdings gewann der 1. FCF nie: 0-2-2. Ärgerlich: Mit Robin Grothe fällt nach Wadenbeinbruch in Malchow einer aus der FCF-Kreativabteilung wahrscheinlich für drei Monate aus. Kapitän Huwe konnte wegen Angina nicht trainieren, sein Einsatz von Anfang an auf dem Stadion-Naturrasen ist fraglich.
(Bericht: www.moz.de)


03 Aug 2017

FÜR EINE GUTE LEISTUNG NICHT BELOHNT!

Der 1. FC Frankfurt hat sich für eine couragierte Leistung nicht belohnt und das erste Auswärtspunktspiel der neuen Fußball-Oberliga-Saison beim Malchower SV mit 1:3 verloren (1:0). "Der Gegner war einfach cleverer und routinierter", musste Trainer Peter Flaig nach dem 2. Spieltag der NOFV-Oberliga Nord feststellen. Da hatte der 1. FC Frankfurt nach dem Auftaktsieg der Saison (2:1 gegen FC Mecklenburg Schwerin) beim 1:3 gegen den Malchower SC das Nachsehen. Damit steht im direkten Duell gegen die Mecklenburger die inzwischen fünfte Niederlage zu Buche. In den ersten 20 Minuten sahen die vier mitgereisten Frankfurter Fans ein verteiltes Spiel mit vielen umkämpften Aktionen im Mittelfeld ohne Raumgewinn. Die Abwehr der Oderstädter stand sicher. Besonders der groß gewachsene Piotr Kasperkiewicz beförderte viele hohe Bälle aus der gefährlichen Zone, strahlte dadurch auch für seine Nebenleute Ruhe aus. Torchancen blieben somit Mangelware. Dies änderte sich jedoch langsam, aber sicher zu Ungunsten der Oderstädter. Die Gastgeber kamen nun des Öfteren über die linke Frankfurter Abwehrseite bis zur Grundlinie durch, die flachen Eingaben konnten jedoch noch geklärt werden. Die Frankfurter Abwehr geriet dennoch gehörig ins Schwimmen und fast folgerichtig erzielten die Gastgeber durch Michael Freyer nach Vorlage von Nico Billep den Führungstreffer. Dennoch wären die Frankfurter fast noch zum Ausgleich gekommen, doch der 18-jährige Niclas Weddemar scheiterte urplötzlich freistehend am Keeper (42.). Die zweiten 45 Minuten sahen zunächst die Frankfurter im Vorteil. Sie besaßen jetzt mehr Ballbesitz. Bis zum Strafraum sah auch alles gefällig aus, doch in der torgefährlichen Zone konnten sich die Oderstädter nicht durchsetzen. Bot sich doch mal eine Schuss-chance, so geriet der Abschluss zu schwach (Mathias Reischert/57.) oder blieb er zu ungenau (John Lukas Sauer/77.). Mitten in diese Frankfurter Druckphase platzte das 2:0. Paul Karaszewski verlor im Vorwärtsgang am Strafraum den Ball. Der eingewechselte Malchower Stefan Voß schaltete am Schnellsten und schob die Kugel zum freistehenden Freyer, der keine Mühe hatte, den Ball ins Frankfurter Tor zu schieben. Die Gastgeber bekamen nun wieder Oberwasser, schufen mit ihren langen Bällen in die freien Räume immer wieder Gefahr vor dem Frankfurter Gehäuse. Damian Schobert rückte nun in den Mittelpunkt, konnte gegen Karl Selig (69.) und Toralf Schult (71.) noch klären, ehe er schließlich doch noch einen weiteren Treffer durch Georg Schumski hinnehmen musste. Wieder war dem ein individueller Fehler der Frankfurter vorausgegangen, der den Torschützen in Position brachte. Es spricht für die Frankfurter, dass sie dennoch nicht aufgaben und durch Routinier Artur Aniol noch zum Ehrentreffer kamen. Das sah auch Trainer Flaig so: "Wir haben gekämpft bis zum Schluss. Meine Mannschaft hat heute Lehrgeld bezahlt. Das wird noch öfter passieren."

Malchow: Buschke - Quaschning (86. Marquardt), Schult, Schameitke, Fentzahn - Grotkopp - Lagiewczyk (67. Voß), Freyer - Schumski, Selig (73. Eusterfeldhaus), Billep
Frankfurt: Schobert - Stamnitz, Kasperkiewicz, Peschke - Labes (72. Möller), Karaszewski, Reischert, Herzberg (72. Henschel), Grothe (26. Sauer) - Aniol, Weddemar
Schiedsrichter: Pascal Wien (Berlin)
Zuschauer: 147

(Bericht: www.moz.de)


13 Aug 2017

ANDRE FUHRMANN HÄLT DEN SIEG DER II. FEST

Kreispokal – SV Vogelsang : 1.FC Frankfurt II 1:2
Zum fälligen Pokalspiel musste der 1.FCF II mit großen Besetzungssorgen auf Grund von Urlaub, Verletzung und eines weiteren Grundes reisen. Dem Trainerteam standen bei Abfahrt genau 11 Spieler zur Verfügung. Und das auch nur, weil sich mit Andre Fuhrmann (TW) und Sandro Karkus zwei Ü35 Spieler zur Verfügung stellten. Beiden vorab einen riesengroßen Dank für ihren Einsatz. Zwar war mit Christian Becker ein weiterer Spieler angereist, jedoch war er eh verletzt und das Risiko einfach zu groß noch schlimmeres zu riskieren. So war klar das jeder weitere Ausfall nicht zu kompensieren war. Aber jammern hilft ja bekanntlich auch nicht weiter. Augen auf und durch war dann die Parole. Der FCF begann mit schnellen Angriffen, konnte aber die letzten Pässe einfach nicht zur Zieladresse bringen. Vogelsangs erster ordentliche Angriff brachte dann auch sofort das 1:0 durch Sana Najafzadeh in der 9. Minute. Jedoch war der Gast dadurch überhaupt nicht beeindruckt und begann ab sofort das Zepter zu übernehmen. Allerdings lange Zeit ohne richtig zwingende Abschlüsse. Auch vom Gastgeber kam bis zur Pause kaum noch etwas erwähnenswertes außer einem Lattentreffer wo Andre Fuhrmann auf dem Posten war.
Im Gegenteil. Sie kassierten nach 29 Minuten den dann zu der Zeit völlig verdienten Ausgleich durch Ronny Dzewior. 1:1 zur Pause.
Nach der Pause der FCF besser im Spiel aber immer noch wurden einige Angriffe unkonzentriert zu Ende gespielt. Erst nach 64 Minuten musste der SVV den 1:2 Treffer durch Nils Dochow einstecken. Vogelsang versuchte jetzt noch mal alles aber ihre Angriffsbemühungen wurden schon im Keim erstickt. Kam dann doch mal noch ein Ball durch, war stets Andre Fuhrmann zur Stelle. Das war schon super was er als „Ersatz“ Torhüter ablieferte. Am Ende stand zwar nur ein 1:2 Sieg beim Kreisligisten Vogelsang zu Buche, aber man ist ja eine Runde weiter. Und nur das zählt. (f.s.)


06 Aug 2017

MIT HERZ UND LEIDENSCHAFT ZUM SIEG

Nun gucke an, die jungen Frankfurter! Zum Oberliga-Auftakt setzten sie sich dank einer famosen Steigerung in der zweiten Halbzeit gegen den FC Mecklenburg Schwerin verdient mit 2:1 (0:1) durch. Wer am Sonnabendabend auf die Tabelle geschaut hatte, wird sich verwundert die Augen gerieben haben: Der wieder glücklich im Oberhaus verbliebene 1. FC Frankfurt steht an der Spitze! Das allerdings war nur eine Momentaufnahme, die sich keiner eingerahmt haben dürfte angesichts der fünf Sonntags-Vergleiche und der langen, überaus schwierigen Saison. Die Frankfurter - jetzt Rang 4 - haben lediglich ihre erste Hausaufgabe im Kampf um den Klassenerhalt gelöst - mit viel Schneid.

Die Nervosität war dem "jungen Gemüse" (Altersdurchschnitt der Start-Elf 20,4 Jahre) anzumerken. Anfangs lief noch nicht viel zusammen, leistete man sich Stellungs- und Zuspielfehler. Da prüfte sogar John Lukas Sauer mit einer hohen Kopfball-Rückgabe seinen eigenen Schlussmann (14.). Die ordnende und auch Ruhe verbreitende Hand im Zentrum fehlte. Man jagte zwar jedem Ball nach, aber eben meist nur hinterher. So verwunderte der Rückstand nicht. Auf der linken Seite leisteten Markus Studier und Jelto Reuter die Vorarbeit, Evgeni Pataman vollendete nach Querpass für die Schweriner. Die hatten auch danach noch die besseren Chancen, vor allem durch Studier. FCF-Coach Peter Flaig: "Da hatten wir Glück, dass es beim 0:1 blieb." Der kopfballstarke Erik Huwe hatte daran seinen Anteil. Lediglich eine gute Offensivaktion hatten die Gastgeber auf dem ungeliebten Kunstrasen zu notieren: Seitfallzieher von Niclas Weddemar (19.). Nach dem Seitenwechsel ein völlig anderes Bild: Die Oderstädter zeigten Herz und Leidenschaft, bestimmten mit druckvollem Spiel die Szenerie, eroberten u. a. drei Eckstöße in Folge. Robin Grothe setzte sich gekonnt auf der rechten Seite gegen zwei Verteidiger durch, doch seine Flanke fand keinen Abnehmer. Der überall zu findende Mathias Reischert schwang jetzt immer stärker das Zepter, verstärkte nach der Einwechslung von Artur Aniol neben Weddemar als dritter Stürmer noch den Druck. Schwerins Trainer Enrico Neitzel sah das Unheil kommen. "Wacht auf, in die Zweikämpfe!", schrie er sich am Rande die Seele aus dem Leib. Es half nicht. Frankfurt kämpfte um jeden Ball, blieb engagiert am Drücker. Möglichkeiten für Reischert (59./70.), Tobi Labes (67.) und Lukas Guttke (72.) ergaben noch nichts Zählbares, doch dann: Der bedrängte Weddemar brachte noch im Fallen irgendwie die Kugel zu Aniol, der kalt zum Ausgleich einschoss. Und der routinierte Reischert krönte nach Labes-Vorlage dann seine Leistung mit straffem Flachschuss (85.). Jetzt kämpften die Gäste verzweifelt um den späten Ausgleich. Doch Damian Schobert reagierte blitzschnell beim Kopfroller von Niels Laumann aus Nahdistanz (88.) und beim Pataman-Gewaltschuss in der Nachspielzeit gemeinsam mit Huwe vor der Linie.
Flaig bilanzierte nach dem Spiel: "Ein hektischer, schwacher Beginn. Den Jungs muss man Fehler zugestehen, aber sie zerreißen sich und spielen mutig nach vorn." Sein Trainerkollege Neitzel musste eingestehen: "Wir kamen nicht mehr in die Zweikämpfe, Frankfurt wollte den Sieg mehr als wir."
Frankfurt: Schobert - Stamnitz, Huwe, Peschke - Guttke (85. Weiss-Motz), Herzberg - Grothe, Labes, Reischert, Sauer (63. Aniol) - Weddemar
Schwerin: Kirsch - Harada, Kaminski, Gorkow - Cygankov, Bohmann - Leu (46. Schmal), Witkowski, Reuter (57. Michalski), Studier (86. Laumann) - Pataman
Tore: 0:1 Evgeni Pataman (16.), 1:1 Artur Aniol (76.), 2:1 Mathias Reischert (85.)
Schiedsrichter: Schuster (Bautzen)
Zuschauer: 205

(Bericht: www.moz.de)


18 Jun 2017

II.MÄNNER - UNENTSCHIEDEN IN EGGERSDORF

Kreisoberliga – 1.FC Frankfurt II : Blau Weiß Petershagen / Eggersdorf 3:3
Was soll man sagen ? War das nun ein Testspiel oder war die Luft raus nachdem der Mannschaft des FCF schon vor dem Spiel klar war das man den zweiten Tabellenplatz in der Liga nicht mehr erreichen kann weil man schon das Ergebnis vom Spiel Hüttenstadt II gegen Wiesenau 3:1 kannte, obwohl ja die Spiele eigentlich an den letzten beiden Spieltagen alle zur gleichen Zeit stattfinden sollen ? So richtig schlau werden konnte man aus diesem Spiel nicht. In der Vorwoche, noch auswärts den Gegner Fünfeichen mit 1:9 geputzt, zeigte man gegen Petershagen/Eggersdorf eine mehr als durchwachsene Leistung die in keinster Weise an das Spiel gegen Fünfeichen anknüpfte. Unsere Abwehr hatte immer wieder Probleme das zeitige stören des Gastes zu unterbinden, etliche unnötige Ballverluste im Mittelfeld ließen keinen ordentlichen Spielaufbau zu und demzufolge wurden auch keine ordentlichen Bälle auf Miro Dorenburg und Ronny Dzewior gespielt. Auch wenn dem FCF an diesem Tage 2-3 wichtige Spieler fehlten, so werden wir am kommenden Wochenende im Pokalfinale gegen die SG Müncheberg richtig Probleme bekommen. Zwar werden dann sicherlich die fehlenden Spieler wieder dabei sein, außer Florian Schrape ,dem wir hier nochmals die besten Genesungswünsche senden aber da muss dann deutlich mehr kommen.
Das Spiel vor knapp 45 Zuschauern ist schnell zusammengefasst. Das 0:1 in der 33. Minute mit freundlicher Unterstützung (zwei mal konnte Ecki abwehren) unserer Abwehr, das 0:2 (49.) ähnlich. Der Anschlusstreffer durch Patrick Behrend (53.) weckte dann doch nochmal den FCF II auch wenn man dann in der 59. Minute den nächsten, vermeidbaren Treffer zum 1:3 kassierte. Max Zimmer machte den 2:3 Anschlusstreffer (77.) und den 3:3 Ausgleich steuerte dann Ronny Schmidtke (79.) durch ein Eigentor bei. (…..auf den verschossenen Elfmeter durch M.Kreutzer möchten wir gar nicht weiter eingehen )
Fazit: Mehr als nur eine Schippe gilt es am kommenden Wochenende beim Pokalfinale in Müllrose (15:30 Uhr) gegen die SG Müncheberg draufzulegen denn da kommt der souveräne Aufsteiger zur Kreisoberliga in dieser Saison. Und die haben in ihrer Liga fast alles niedergespielt bei 30 Spielen, mit 27 Siegen, einem Unentschieden und nur zwei Niederlagen bei 155 : 30 Toren !!! Und demzufolge haben die auch ein paar Leute die richtig gut im Tore schießen sind wie z.B. Tom Koslowski und Pascal Prentkowski (je 44), Morris Felker (18) und Markus Felker (12). Diese vier zusammen haben gut ¾ der Müncheberger Tore in der Kreisliga geschossen. Wir können also mehr als nur gespannt sein, ob unsere „Zweete“ dem etwas entgegenzusetzen hat. (f.s.)


05 Jun 2017

ZUM ABSCHLUSS VIELE TORE

Den Abschied von der Fußball-Oberliga Nord und vom Betreuer-Trio hatte sich der 1. FC Frankfurt mit dem kleiner gewordenen Häuflein Sympathisanten anders vorgestellt. Am Ende setzte es am 30. und letzten Spieltag eine 3:6 (0:1)-Heimklatsche nach desolater Defensivpräsentation gegen den FC Mecklenburg Schwerin. Anfangs war es ein Vergleich der verpassten und verpatzten Möglichkeiten auf beiden Seiten. Auf Frankfurter Seite vergaben Pawel Zielinski, Felix Matthäs und Lars Wiedenhöft gute Chancen, bei Schwerin sündigten Tim Schmal und David Laudan gleich zweimal. Doch Tino Wittkowski schoss zumindest die Gäste in Führung. Nach dem Seitenwechsel beim Stand von 0:1 war es ein Spiel der großzügigen Geschenke von Gastgeber und Gast. Die konnten sich die Mecklenburger allerdings nach hoher 5:0-Führung auch leisten.
Die Trainer wollten sich danach auch nicht groß zum Verlauf äußern. Enrico Neitzel feixte mehr innerlich, lobte nach außen sachlich-ehrlich den "tollen, neuen Funktionskomplex mit Tribüne". Nur das hatte und hat Oberliga-Niveau. Die 22. Niederlage der Oderstädter - die torreichste noch dazu - war so gesehen fast nur ein Abbild der gesamten Saison. Willkommen Brandenburgliga mit mehr als nur drei Siegen!
Patzer von Dennis Hildebrandt (zum 0:2) und Kevin Richter (zum 0:5) ebneten den Schwerinern in Gestalt der Torschützen Thomas Friauf und Felix Michalski den Weg zum verdient hohen Erfolg. Ein Riesendebakel ähnlich wie beim 1:7 in Rathenow drohte. Mit Kopfballtoren von Felix Matthäs und Erik Huwe jeweils nach Eckstößen von John Lukas Sauer sowie einem von Artur Aniol sicher verwandelten Foulelfmeter verhinderte der 1. FCF ein noch größeres Fiasko.
Neben Trainer Robert Fröhlich und Assistent Ronny Pesch sowie Manager Marian Pochanke wurde zum letzten Spiel auch Verteidiger und Cottbus-Student Dennis Hildebrandt verabschiedet. Der 24-Jährige wechselt nach 19 Jahren beim Frankfurter Verein (!) zum Brandenburgliga-Spitzenreiter VfB Krieschow. "Die ewigere Fahrerei schon zum Training kostete Zeit und Geld", begründete der lang aufgeschossene Defensivmann. "Den Abschied hatte ich mir anders vorgestellt", grämte er sich noch lange hinterher über seinen ungeschickten Zweikampfversuch mit Tino Witkowski (51.) und die große Klatsche. Opa Günter Reppin (79) aus Falkenhagen hatte seinen Enkel Dennis von Kindesbeinen an begleitet und beobachtet. "Er hätte einen besseren Abschied verdient als das heutige Ergebnis", bedauerte er. Die Gründe für die wiederum schwache Oberliga-Saison sieht er unter anderem im Weggang von vielen Akteuren vor allem nach Seelow und in den wirtschaftlich begrenzten Möglichkeiten der Stadt hinsichtlich von sicheren Jobs. "In der Führung der Mannschaft wurden auch Fehler gemacht", schob er hinterher.
Auch FCF-Präsident Markus Derling will nichts schönreden. "Der Abstieg ist eine Niederlage für alle im Verein", äußerte er in der Pressekonferenz. Die Mannschaft werde im Wesentlichen zusammenbleiben. Die abschließenden Gespräche führe man derzeit, auch in der Frage nach dem neuen Trainer (Peter Flaig?). "Ein Vertrag ist noch nicht unterschrieben", so Derling. Seine Vorahnung: "Die Brandenburgliga wird kein Durchstarten nach oben!"

Frankfurt: Reschke - Richter, Hildebrandt (86. Weiss-Motz), Huwe, Wiedenhöft - Florian Matthäs (61. Grothe), Herzberg - Zielinski, Felix Matthäs (73. Aniol), Fiebig - Sauer
Schwerin: Ellenschläger - Schmal, Laumann, Gorkow, Wandt - Arnheim (70. Schilling), Bohmann, Wittkowski, Kaminski, Laudan (59. Wegener) - Friauf (65. Michalski)
Tore: 0:1 Tino Wittkowski (36.), 0:2 Thomas Friauf (51.), 0:3 Wittkowski (54.), 0:4 Friauf (61.), 0:5 Felix Michalski (67.), 1:5 Felix Matthäs (71.), 2:5 Artur Aniol (Foulstrafstoß/75.), 2:6 Hannes Wandt (77.), 3:6 Erik Huwe (85.)
Schiedsrichter: Denis Waegert (Berlin)
Zuschauer: 110

(Bericht: www.moz.de)


22 Mai 2017

TORE ERST IN DER ZWEITEN HALBZEIT

Der Favorit kam erst nach der Pause in Fahrt: Nach dem 0:0 zur Halbzeit servierte der 1. FC Frankfurt II im Stadtderby Union Frankfurt anschließend mit 5:0 ab.
Der Gastgeber fand in den ersten 45 Minuten gegen die gut gestaffelte Defensive der Unioner kein Mittel. Der Favorit kam allerdings auch nicht zum Zuge. Fernschüsse und das Unterbinden gegnerischer Spielzüge prägten beide Mannschaften. Schüssen von Dorenburg, Neumann und Garling auf FCF-Seite fehlte der richtige Druck. Aber oft kam der Gastgeber ohnehin nicht vor das gegnerische Tor, während es auf der anderen Seite Jean Nyama erfolglos im Alleingang versuchte. "In der zweiten Halbzeit haben wir das Tempo erhöht und sind mit einfachem Spiel zum Erfolg gekommen", beschreibt FCF-II-Trainer Veit Seiring. Als ein abgewehrter Ball Tommy Neumann am 16-er vor die Füße kam, fackelte der nicht lange und schlug ihn unten rechts ein. Nach dem 1:0 war die Bremse gelöst. Der Ex-Unioner Ronny Dzewior spielte ohne Respekt vor seiner früheren Mannschaft und ließ innerhalb von 18 Minuten Tobias Schröder viermal hinter sich greifen. Ob Kopfball oder aus dem Gewühl heraus, der Stürmer stand am richtigen Fleck. Währenddessen klappte es bei Union mit der kompakten Defensive überhaupt nicht mehr, Zweikämpfe blieben Mangelware. "War die erste Halbzeit sehr ausgeglichen, hat die Mannschaft danach die taktischen Vorgaben nicht mehr eingehalten", bemängelte Trainer Toralf Schmidt. Für den 1. FCF II steht schon heute beim FC Eisenhüttenstadt II um 19 Uhr eine echte Herausforderung an.
1. FCF II: Schmidt - Jurchen, Henschel, Schrape (67. Behrend), Schneider, Neumann (67. Avetikian), Dzewior, Garling, Dorenburg (64. Kryjak), Becker, Dochow
Union: Schröder, Roy Lehmann (86. Mario Lehmann), Scholz (86. Borchardt), Joost, Kysliak (73. Drescher), Streckert, Seefeld, Monfared, Nazari, Plettner, Nyama
Tore: 1:0 Tommy Neumann (52.), 2:0, 3:0, 4:0, 5:0 Ronny Dzewior (66., 74., 79., 84.)
Schiedsrichter: Lucas Habermann (Storkow)
Zuschauer: 44
(Bericht: www.moz.de)


21 Mai 2017

KEIN GLÜCK GEGEN ROSTOCK

Der Oberliga-Absteiger 1. FC Frankfurt hat sich beim 2:3 (1:1) gegen den FC Hansa Rostock II ordentlich präsentiert. Nach einem über weite Strecken guten Spiel hätten die chancenreichen Gastgeber drei Punkte verdient. Im vorletzten Heimspiel fehlten dem Oberligisten 1. FC Frankfurt wieder einmal das letzte Quäntchen Cleverness und auch Glück. So gab es ein interessantes, munteres Spiel mit dem "falschen" Sieger. Kein Wunder, wenn der zum Saisonende scheidende Cheftrainer Robert Fröhlich seinen Jungs (sieben unter 23 Jahren) ein Kompliment machte: "Die Moral stimmt, wir hatten den Gegner im Griff, waren dominant, erarbeiteten uns viele Möglichkeiten über die Außenpositionen." Einige gute Offensivaktionen freilich wurden überhastet vergeben. Gäste-Coach Gerald Dorbritz zeigte sich nur mit dem "glücklichen Resultat" zufrieden. "Frankfurt kam besser in die Partie, war stärker. Wir brachten keine Ruhe rein und leisteten uns viele Fehler im Aufbau und Zusammenspiel." Ausgenommen wohl nur Jonas Hurtig, der neben seinem neunten Saisontor noch etliche gute Vorarbeiten leistete.
Die überraschende Führung der Rostocker kam praktisch aus dem Nichts heraus zustande. Nach Abstimmungsproblemen in der völlig umgekrempelten FCF-Defensive standen drei Hanseaten frei, konnten sich den Torschützen und die Torecke ausuchen. Robin Grothe mit verwandeltem Foulstrafstoß (der erste in dieser Spielserie!) stellte aber bald den Ausgleich her. Vorausgegangen war ein kräftiger Rückenschubser von Kapitän Stefan Geers gegen Artur Aniol. Zehn Minuten später ging es in die Pause. Die Hanseaten kamen hellwach aus der Kabine. Estevas Lima bediente mit sauberem Querpass Jakob Gesien zum 2:1. Grothe leitete nach knapp vergebenen Chancen den erneuten Ausgleich ein. Einfach, aber sehenswert die Aktion: Flanke von rechts genau auf den Kopf von Felix Matthäs. Er und sein Zwillingsbrüder Florian Matthäs versuchten sich danach sogar mit Hacketrickablage - und das gleich zweimal binnen zwei Minten. Dem "Terrier" John Lukas Sauer war kein Weg zu weit. Der 19-jährige Schlaks versuchte einiges, ist manchmal noch zu ungestüm. Kampf und Einsatz hat der "zweite Siggi" wohl von seinem Vater, Stefan "Siggi" Reich, geerbt. Über seine verpatzten bzw. verpassten Gelegenheiten (73./81.) jedenfalls ärgerte er sich gewaltig - wie auch Florian (13.) und Felix Matthäs (75.), Aniol (58.) und Tobias Fiebig mit seinem Lattenknaller in der Nachspielzeit.
Der eingewechselte Hannes Rath verdarb dann im Konter, von Hurtig eingeleitet, den Oderstädtern wenigstens das Unentschieden und damit den Punktgewinn.
Zu seinem ersten, wenn auch nur kurzen Männer-Oberliga-Einsatz kam Junior Florian Schrape (18). Auch hier deutet sich ein Wechsel auf die Zukunft (zunächst Brandenburgliga) an. 14 Akteure sind unter 23 Lenze jung.
Damit keine falschen Hoffnungen nach dem überraschenden Rückzug von Germania Schöneiche aus der Oberliga geweckt werden: Es gilt die Regelung des NOFV-Spielausschusses, wonach die Oberliga-Tabellenletzten beider Staffeln grundsätzlich absteigen.

Frankfurt: Schobert - Peschke, Zielinski, Garling, Sauer - Herzberg, Florian Matthäs - Grothe (86. Schrape), Felix Matthäs, Fiebig - Aniol (79. Jurchen)
Tore: 0:1 Jonas Hurtig (32.), 1:1 Robin Grothe (35./Foulstrafstoß), 1:2 Jakob Gesien (47.), 2:2 Felix Matthäs (63.), 2:3 Hannes Rath (86.)
Schiedsrichter: Tony Schuster (Bautzen)
Zuschauer: 216
(Bericht: www.moz.de)


15 Mai 2017

OBERLIGA-ABSTIEG IST BESIEGELT

Der 1. FC Frankfurt ist nach dem 0:1 (0:0) bei Victoria Seelow rechnerisch aus der Fußball-Oberliga abgestiegen. Ein Blick in die Gesichter der Frankfurter Fußballer ließ keine zwei Meinungen zu. Da war der Unglücksrabe Dennis Hildebrandt, der den Schuss von Seelows Abwehrchef Sebastian Lawrenz unhaltbar für den bis auf diese Szene überragenden FC-Schlussmann Philipp Reschke zum 1:0-Endstand in der 81. Minute ablenkte. "Ich habe meine Chance zum Tor genutzt und getroffen", flüchtete sich der Blondschopf in Galgenhumor. Kevin Richter, der vom Unparteiischen Rasmus Jessen nach einem Allerweltsfoul nahe dem Mittelkreis noch in der Nachspielzeit mit Gelb-Rot vom Platz geschickt wurde, verstand die Welt nicht mehr, während Frankfurts Co-Trainer Ronny Pesch nach einer ersten Hochrechnung den Klassenerhalt abschreiben musste. Die Begegnung entpuppte sich zunächst keinesfalls als fußballerischer Leckerbissen. Vielmehr verpuffte der Seelower Anfangselan nach knapp zehn Minuten, während die zuvor mit Mann und Maus verteidigenden Oderstädter entschlossener zu Sache gingen. Verfehlte der Kopfball von Pawel Zielinski nach Eckball von Kevin Richer das Seelower Gehäuse (10.), so unterlief Paul Jäkel nach Kombination Gleiches (34.). Erst jetzt erwachten die Victorianer aus dem Ruhemodus, doch nur der Ex-Frankfurter Marcel Georgi (39.) sowie Dawid Jankowski per Freistoß (44.) zwangen Schlussmann Philipp Reschke zu Großtaten. Die zweite Halbzeit lebte von der Spannung und dem Duell FC-Keeper Reschke gegen Seelow. Gleich ein halbes Dutzend Chancen machte der hünenhafte Blondschopf zunichte. Zunächst fischte er einen Distanzschuss von Seelows Spielertrainer Sebastian Jankowski aus dem Dreiangel (56.). In der Folge blieb Reschke drei Mal Sieger gegen den allein auf ihn zusteuernden Pavel Noga (58./61./65.). Auch Seelows Kapitän Rick Drews blieb gegen Reschke nur zweiter Sieger (72.), ehe der einsatzfreudige Victoria-Abwehrchef Sebastian Lawrenz im Nachschuss zum 1:0 einnetzte (81.). Allerdings mit Unterstützung des FC-Pechvogels Hildebrandt. "Im zweiten Durchgang haben wir in der Offensive zu wenig gemacht. Alle wussten, dass spätestens in diesem Prestigeduell ein Dreier her musste. Da ist uns nicht gelungen ", verdeutlichte Pesch. "Wir haben uns im zweiten Durchgang nicht nur ein dickes Chancenplus erarbeitet, sondern auch den Erfolg. Darauf werden wir nun ein Bierchen genießen", freute sich Seelows Spielertrainer Sebastian Jankowski, der später mit der Elf den 36. Geburtstag nachfeierte.
Seelow: Lopusiewicz - Simeon Apostolow, Lawrenz, Dawid Jankowski, Reichelt - Mielke, Noga, Sebastian Jankowski (89. Anastasios Alexandropoulos), Drews (93. Hilprecht) - Müller (46. Schubert), Georgi
Frankfurt: Reschke - Wiedenhöft, Richter, Hildebrandt, Peschke (63. Fiebig), Felix Matthäs - Zielinski, Sauer, Herzberg (85. Grothe), Paul Jäkel (74. Weiss-Motz) - Aniol
Tor: 1:0 Sebastian Lawrenz (81.)
Schiedsrichter: Rasmus Jessen (Berlin)
Gelb-Rot: Kevin Richter (90./Frankfurt)
Zuschauer: 445


07 Mai 2017

TeBe BLEIBT EIN LIEBLINGSGEGNER

"Gegen TeBe müssten wir immer spielen." Trainer Robert Fröhlich hatte einen Teil seiner Fröhlichkeit nach vielen Enttäuschungen wiedergefunden. Mit dem hochverdienten 1:0 (1:0) gegen die Berliner gelang dem Oberliga-Letzten 1. FC Frankfurt der zweite Saisonsieg und der zweite "Dreier" nach dem 3:2 im Hinspiel. Der Erfolg wurde ausgerechnet gegen den hohen Favoriten aus der Hauptstadt erzielt. Ein Sieg für die Moral und das Selbstwertgefühl der Oderstädter, die mehr als ein Lebenszeichen von sich gaben. In der ersten halben Stunde zeigten sich die Gäste auch ohne ihren Vollender Sebastian Huke leicht überlegen mit größerer Ballsicherheit und mehr Passgenauigkeit. Sie versuchten viel über die linke Seite, entwickelten jedoch kaum große Torgefahr. Abgesehen von einem Gutsche-Freistoß und jener Szene, als David Rowley an Paul Peschke vorbeizog und zu Cüneyt Top passte. Der aber scheiterte am großartig reagierenden Philipp Reschke (34.). Dann aber kamen zehn starke Minuten der Frankfurter. Einen Freistoß vom lauffreudigen John Lukas Sauer konnte der TeBe-Schlussmann noch über die Latte lenken. Den anschließenden Eckstoß von der linken Seite, von Kevin Richter, hereingeschlagen, vollendete Pawel Zielinski mit wuchtigem Kopfstoß - das erste Tor des 23-jährigen Polen im achten Einsatz. Dessen Landsmann Artur Aniol verfehlte kurz vor der Pause nur knapp das Gehäuse. Nach der Pause und dem Rückstand investierten die Männer aus dem Mommsenstadion mehr in die Offensive - ohne nennenswerten Erfolg. Das freilich gab den Frankfurtern mehr Platz für Konter. Und die boten sich dann reichlich. Die erste Möglichkeit für den frei stehenden Florian Matthäs. 25 Meter vor dem Tor überlupfte er Danny Kempter, verzog dann aber knapp. Selbst einen Überzahlangriff konnten die Platzherren umständlich und unentschlossen nicht nutzen. Ein Hinterhaltschuss von Sauer klatschte an die Latte. Auch Aniol und Zielinski vergaben noch gute Möglichkeiten zur endgültigen Entscheidung. So musste man bis zum Schlusspfiff, bis zum unplazierten Kopfstoß von Rowley, um den Sieg noch ein wenig zittern. Die Erfolglosigkeit der letzten Monate hat eben Spuren hinterlassen in puncto Entschlossenheit, Sicherheit, Kaltschnäuzigkeit. Dennoch verdienen Wille, Einsatz und Laufstärke des Absteigers großen Respekt. Die Mannschaft rannte in der zweiten Halbzeit immer wieder unbeirrt an, zeigte sich im druckvollen Spiel überlegen. Das überraschte schon. Den verdienten Sieg des FCF wollte Cemal Yildiz nicht kleinreden. Der Gäste-Trainer musste etwas zerknirscht zur Kenntnis nehmen, dass "aufgrund des Tabellenplatzes die Luft raus ist, meine Jungs nicht mehr motiviert genug sind".
1. FCF: Reschke - Peschke, Richter, Hildebrandt, Wiedenhöft - Herzberg, Florian Matthäs (87. Grothe) - Zielinski, Felix Matthäs, Sauer (79. Jäkel) - Aniol (90. Asani)
TeBe: Kempter - Aydin, Bilbija, Turan (65. Siemund), Matt (65. Hager) - Rehbein, Gelici - Mannsfeld, Gutsche, Top (82. Richter) - Rowley
Tor: 1:0 Pawel Zielinski (43.)
Schiedsrichter: Hempel (Großnaundorf)
Zuschauer: 230

(Bericht: www.moz.de)


07 Mai 2017

II.MÄNNER - SELBST DIE BUTTER VOM BTOT GENOMMEN

1.FC Frankfurt II : FV Erkner II 2:3 - Zwanzig Minuten guter Fußball mit Einsatz und Kampf reichen nicht für einen Sieg in der Kreisoberliga.
Das musste heute unsere zweite Mannschaft live erleben. Gegen den FV Erkner II, die man im Hinspiel und im Pokal klar besiegt hatte führte man nach zwanzig Minuten mit 2:0 (R.Dzewior / J.Jurchen FE) Danach sah es streckenweise so aus als ob der FCF II das Fußballspielen urplotzlich verlernt hatte. Konsequenz: Zwei Gegentreffer innerhalb von sieben Minuten (28./35.) und zur Pause stand`s 2:2. Auch in der zweiten Halbzeit keine Besserung bei der Spielweise des Gastgebers. Und das machte die Erkneraner stark. Zwei Riesen für Erkner waren erst mal das Aufregendste, bei der dritten Chance, nach einem Einwurf für Erkner schlugs dann ein im Kasten von "neu Oldie" M.Kreutzer. 2:3 Frankfurt immer wieder mit ungewohnten Fehlern im Spielaufbau und mit wenig Torgefahr, erholte sich an diesem Tage nicht mehr von diesem Rückstand und stand logischerweise dann mit leeren Händen da. In den verbleibenden Spielen kann der Augenmerk sicherlich nur noch auf den Tabellenplatz zwei liegen und natürlich auf den Einzug ins Pokalfinale. (f.s.)


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