14 Aug 2017

Die I. MUSSTE IN DIE VERLÄNGERUNG

Der 1.FC Frankfurt hatte Mühe, erst in der Verlängerung hat sich der Oberligist beim Landesliga-Aufsteiger Frankonia Wernsdorf mit 5:2 (2:2, 1:1) durchgesetzt. Zunächst ließ sich der Favorit vom engagiert spielenden Gastgeber den Schneid abkaufen. Die mit langen Bällen operierende Frankonia ging sogar in Führung, als Johannes Schauder nach einem Einwurf einköpfte. Mathias Reischert aber brachte die feldüberlegenen Gäste mit einem direkt verwandelten 23-m-Freistoß umgehend ins Spiel zurück. Nach einer Kabinenpredigt von Trainer Peter Flaig erhöhten die Oderstädter das Tempo. Zunächst aber jubelten wieder die Wernsdorfer nach einem Treffer ihres Torjägers Roland Richter - der 18-jährige Niclas Weddemar glich postwendend aus, verwertete einen Abpraller des eingewechselten Artur Aniol. In der Verlängerung waren die Gastgeber stehend K.o. Der rechts durchgelaufene Linksbeiner Tobi Labes traf nach einem Solo aus 18 Metern, Robin Grothe verwandelte einen an ihm verwirkten Elfmeter, und Aniol nutzte eine seiner insgesamt drei Chancen.
FC Frankfurt: Reschke - Huwe, Peschke, Stamnitz - Karaszewski, Herzberg - Sauer (62. Aniol), Labes, Grothe - Reischert, Weddemar (116. Schobert)
Tore: 1:0 Johannes Schnauder (17.), 1:1 Mathias Reischert (25.), 2:1 Roland Richter (76.), 2:2 Niclas Weddemar (79.), 2:3 Tobi Labes (101.), 2:4 Robin Grothe (104.), 2:5 Artur Aniol (115.)
Schiedsrichter: Nico Savoly (Fürstenwalde)
Zuschauer: 99

(Bericht: www.moz.de)


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13 Aug 2017

ANDRE FUHRMANN HÄLT DEN SIEG DER II. FEST

Kreispokal – SV Vogelsang : 1.FC Frankfurt II 1:2
Zum fälligen Pokalspiel musste der 1.FCF II mit großen Besetzungssorgen auf Grund von Urlaub, Verletzung und eines weiteren Grundes reisen. Dem Trainerteam standen bei Abfahrt genau 11 Spieler zur Verfügung. Und das auch nur, weil sich mit Andre Fuhrmann (TW) und Sandro Karkus zwei Ü35 Spieler zur Verfügung stellten. Beiden vorab einen riesengroßen Dank für ihren Einsatz. Zwar war mit Christian Becker ein weiterer Spieler angereist, jedoch war er eh verletzt und das Risiko einfach zu groß noch schlimmeres zu riskieren. So war klar das jeder weitere Ausfall nicht zu kompensieren war. Aber jammern hilft ja bekanntlich auch nicht weiter. Augen auf und durch war dann die Parole. Der FCF begann mit schnellen Angriffen, konnte aber die letzten Pässe einfach nicht zur Zieladresse bringen. Vogelsangs erster ordentliche Angriff brachte dann auch sofort das 1:0 durch Sana Najafzadeh in der 9. Minute. Jedoch war der Gast dadurch überhaupt nicht beeindruckt und begann ab sofort das Zepter zu übernehmen. Allerdings lange Zeit ohne richtig zwingende Abschlüsse. Auch vom Gastgeber kam bis zur Pause kaum noch etwas erwähnenswertes außer einem Lattentreffer wo Andre Fuhrmann auf dem Posten war.
Im Gegenteil. Sie kassierten nach 29 Minuten den dann zu der Zeit völlig verdienten Ausgleich durch Ronny Dzewior. 1:1 zur Pause.
Nach der Pause der FCF besser im Spiel aber immer noch wurden einige Angriffe unkonzentriert zu Ende gespielt. Erst nach 64 Minuten musste der SVV den 1:2 Treffer durch Nils Dochow einstecken. Vogelsang versuchte jetzt noch mal alles aber ihre Angriffsbemühungen wurden schon im Keim erstickt. Kam dann doch mal noch ein Ball durch, war stets Andre Fuhrmann zur Stelle. Das war schon super was er als „Ersatz“ Torhüter ablieferte. Am Ende stand zwar nur ein 1:2 Sieg beim Kreisligisten Vogelsang zu Buche, aber man ist ja eine Runde weiter. Und nur das zählt. (f.s.)


06 Aug 2017

MIT HERZ UND LEIDENSCHAFT ZUM SIEG

Nun gucke an, die jungen Frankfurter! Zum Oberliga-Auftakt setzten sie sich dank einer famosen Steigerung in der zweiten Halbzeit gegen den FC Mecklenburg Schwerin verdient mit 2:1 (0:1) durch. Wer am Sonnabendabend auf die Tabelle geschaut hatte, wird sich verwundert die Augen gerieben haben: Der wieder glücklich im Oberhaus verbliebene 1. FC Frankfurt steht an der Spitze! Das allerdings war nur eine Momentaufnahme, die sich keiner eingerahmt haben dürfte angesichts der fünf Sonntags-Vergleiche und der langen, überaus schwierigen Saison. Die Frankfurter - jetzt Rang 4 - haben lediglich ihre erste Hausaufgabe im Kampf um den Klassenerhalt gelöst - mit viel Schneid.

Die Nervosität war dem "jungen Gemüse" (Altersdurchschnitt der Start-Elf 20,4 Jahre) anzumerken. Anfangs lief noch nicht viel zusammen, leistete man sich Stellungs- und Zuspielfehler. Da prüfte sogar John Lukas Sauer mit einer hohen Kopfball-Rückgabe seinen eigenen Schlussmann (14.). Die ordnende und auch Ruhe verbreitende Hand im Zentrum fehlte. Man jagte zwar jedem Ball nach, aber eben meist nur hinterher. So verwunderte der Rückstand nicht. Auf der linken Seite leisteten Markus Studier und Jelto Reuter die Vorarbeit, Evgeni Pataman vollendete nach Querpass für die Schweriner. Die hatten auch danach noch die besseren Chancen, vor allem durch Studier. FCF-Coach Peter Flaig: "Da hatten wir Glück, dass es beim 0:1 blieb." Der kopfballstarke Erik Huwe hatte daran seinen Anteil. Lediglich eine gute Offensivaktion hatten die Gastgeber auf dem ungeliebten Kunstrasen zu notieren: Seitfallzieher von Niclas Weddemar (19.). Nach dem Seitenwechsel ein völlig anderes Bild: Die Oderstädter zeigten Herz und Leidenschaft, bestimmten mit druckvollem Spiel die Szenerie, eroberten u. a. drei Eckstöße in Folge. Robin Grothe setzte sich gekonnt auf der rechten Seite gegen zwei Verteidiger durch, doch seine Flanke fand keinen Abnehmer. Der überall zu findende Mathias Reischert schwang jetzt immer stärker das Zepter, verstärkte nach der Einwechslung von Artur Aniol neben Weddemar als dritter Stürmer noch den Druck. Schwerins Trainer Enrico Neitzel sah das Unheil kommen. "Wacht auf, in die Zweikämpfe!", schrie er sich am Rande die Seele aus dem Leib. Es half nicht. Frankfurt kämpfte um jeden Ball, blieb engagiert am Drücker. Möglichkeiten für Reischert (59./70.), Tobi Labes (67.) und Lukas Guttke (72.) ergaben noch nichts Zählbares, doch dann: Der bedrängte Weddemar brachte noch im Fallen irgendwie die Kugel zu Aniol, der kalt zum Ausgleich einschoss. Und der routinierte Reischert krönte nach Labes-Vorlage dann seine Leistung mit straffem Flachschuss (85.). Jetzt kämpften die Gäste verzweifelt um den späten Ausgleich. Doch Damian Schobert reagierte blitzschnell beim Kopfroller von Niels Laumann aus Nahdistanz (88.) und beim Pataman-Gewaltschuss in der Nachspielzeit gemeinsam mit Huwe vor der Linie.
Flaig bilanzierte nach dem Spiel: "Ein hektischer, schwacher Beginn. Den Jungs muss man Fehler zugestehen, aber sie zerreißen sich und spielen mutig nach vorn." Sein Trainerkollege Neitzel musste eingestehen: "Wir kamen nicht mehr in die Zweikämpfe, Frankfurt wollte den Sieg mehr als wir."
Frankfurt: Schobert - Stamnitz, Huwe, Peschke - Guttke (85. Weiss-Motz), Herzberg - Grothe, Labes, Reischert, Sauer (63. Aniol) - Weddemar
Schwerin: Kirsch - Harada, Kaminski, Gorkow - Cygankov, Bohmann - Leu (46. Schmal), Witkowski, Reuter (57. Michalski), Studier (86. Laumann) - Pataman
Tore: 0:1 Evgeni Pataman (16.), 1:1 Artur Aniol (76.), 2:1 Mathias Reischert (85.)
Schiedsrichter: Schuster (Bautzen)
Zuschauer: 205

(Bericht: www.moz.de)


03 Aug 2017

EINIGE FRAGEN VOR OBERLIGASTART

Nun geht sie also los, die Fußball-Oberliga Nord. Diesmal mit 17 Mannschaften, weil der sportlich eigentlich abgestiegene 1. FC Frankfurt wieder Glück hatte. Am Sonnabend ab 14 Uhr empfängt er den FC Mecklenburg. Die Ungewissheit beim Start scheint auf allen Seiten groß. Frankfurt tritt mit stark verjüngtem Team an, gehört mit einem Altersdurchschnitt von 21 Jahren neben Strausberg und Hansa Rostock II zu den "Küken". Von den fünf Zugängen könnten beim Auftakt nur Tobi Labes, Mathias Reischert und Angelo Müller dabei sein. Paul Karaszewski ist familiär verhindert. Die letzte Neuverpflichtung, der 1,94 Meter lange Pole Piotr Kasperkiewicz, ist mit Stand von Freitag noch nicht spielberechtigt. Ebenso die 17-Jährigen vom Jahrgang 2000, die noch auf eine Bestätigung vom Landesverband warten.

"Da stellt sich die Mannschaft fast von allein auf", bedauert Peter Flaig auch mit Blick auf den verletzten Kevin Richter. Der neue Trainer hatte nach fast fünf intensiven Vorbereitungswochen mit fünf unterschiedlich zu bewertenden Testspielen seinen Schützlingen etwas Ruhe verordnet: Regeneration, Üben von Spielzügen und Standards. "Nicht alles lief rund, der Akku war bei fast allen runter, musste aufgeladen werden."

Flaig (48) und sein Assistent Fred Garling (33) wissen vor dem Beginn nicht, wo genau diese neue Mannschaft nach dem Abgang von fünf Stützen einzuordnen ist. Sie wissen nur: "Wir sind im Lichte der vergangenen zwei Serien nur Außenseiter, alle anderen Partner sind Favorit." Die klitzekleine Chance, die man Underdogs im Kampf um den Klassenerhalt zubilligen muss, will man energisch beim Schopfe packen. "Das geht nur mit hoher Laufbereitschaft und energischem Zweikampfverhalten - so, wie ich es anfangs erlebt habe", urteilt der Sportlehrer aus Neutrebbin. "Wir können in der Oberliga nur über gewonnene Zweikämpfe ins Spiel finden", bemüht er eine weitverbreitete Erkenntnis. Neben Routiniers wie Erik Huwe, Artur Aniol, Philipp Reschke, Reischert, Karaszewski oder auch Robin Grothe (gerade mal 21) müssten die anderen, die jüngeren Akteure ihre Ansprüche auf die Stammformation geltend machen. "Die Unterschiede zu den Ergänzungsspielern sind nicht groß", hat Flaig ausgemacht. Ob man Dreier- oder Viererkette bevorzugt, einen oder zwei Stürmer einsetzt - das hänge immer vom eigenen Kader und vom Gegner ab und werde erst nach dem abschließenden Freitag-Training entschieden. Mit Blick auf den Sonnabend-Partner Mecklenburg Schwerin erwartet Flaig "eine harte und weitgehend unbekannte Nuss". Und fordert von sich und dem Team: Stärken und Schwächen entdecken, taktisch entsprechend reagieren. "Alles eine Kopfsache."

Die Gäste um Coach Enrico Neitzel rangierten sich als Aufsteiger auf dem guten 11. Platz ein. Fast ein Dutzend Zugänge ersetzen eben so viele Abgänge. Die beiden Vergleiche hatte der 1. FCF verloren: 0:2 in Schwerin und 3:6 (nach 0:5-Rückstand) als vermeintlicher Oberliga-Absteiger zum Saison-Ausklang am 3. Juni.

Gespielt wird am Sonnabend auf Kunstrasen, da der Naturrasen im Stadion noch hergerichtet wird und geschont werden muss. Die Mecklenburger absolvierten übrigens ihren siebenten und letzten Test gegen Greifswald (1:1) auch auf Kunstrasen. Sie wollen gewappnet sein für das ungeliebte Geläuf ...
(Bericht: www.moz.de)


18 Jun 2017

II.MÄNNER - UNENTSCHIEDEN IN EGGERSDORF

Kreisoberliga – 1.FC Frankfurt II : Blau Weiß Petershagen / Eggersdorf 3:3
Was soll man sagen ? War das nun ein Testspiel oder war die Luft raus nachdem der Mannschaft des FCF schon vor dem Spiel klar war das man den zweiten Tabellenplatz in der Liga nicht mehr erreichen kann weil man schon das Ergebnis vom Spiel Hüttenstadt II gegen Wiesenau 3:1 kannte, obwohl ja die Spiele eigentlich an den letzten beiden Spieltagen alle zur gleichen Zeit stattfinden sollen ? So richtig schlau werden konnte man aus diesem Spiel nicht. In der Vorwoche, noch auswärts den Gegner Fünfeichen mit 1:9 geputzt, zeigte man gegen Petershagen/Eggersdorf eine mehr als durchwachsene Leistung die in keinster Weise an das Spiel gegen Fünfeichen anknüpfte. Unsere Abwehr hatte immer wieder Probleme das zeitige stören des Gastes zu unterbinden, etliche unnötige Ballverluste im Mittelfeld ließen keinen ordentlichen Spielaufbau zu und demzufolge wurden auch keine ordentlichen Bälle auf Miro Dorenburg und Ronny Dzewior gespielt. Auch wenn dem FCF an diesem Tage 2-3 wichtige Spieler fehlten, so werden wir am kommenden Wochenende im Pokalfinale gegen die SG Müncheberg richtig Probleme bekommen. Zwar werden dann sicherlich die fehlenden Spieler wieder dabei sein, außer Florian Schrape ,dem wir hier nochmals die besten Genesungswünsche senden aber da muss dann deutlich mehr kommen.
Das Spiel vor knapp 45 Zuschauern ist schnell zusammengefasst. Das 0:1 in der 33. Minute mit freundlicher Unterstützung (zwei mal konnte Ecki abwehren) unserer Abwehr, das 0:2 (49.) ähnlich. Der Anschlusstreffer durch Patrick Behrend (53.) weckte dann doch nochmal den FCF II auch wenn man dann in der 59. Minute den nächsten, vermeidbaren Treffer zum 1:3 kassierte. Max Zimmer machte den 2:3 Anschlusstreffer (77.) und den 3:3 Ausgleich steuerte dann Ronny Schmidtke (79.) durch ein Eigentor bei. (…..auf den verschossenen Elfmeter durch M.Kreutzer möchten wir gar nicht weiter eingehen )
Fazit: Mehr als nur eine Schippe gilt es am kommenden Wochenende beim Pokalfinale in Müllrose (15:30 Uhr) gegen die SG Müncheberg draufzulegen denn da kommt der souveräne Aufsteiger zur Kreisoberliga in dieser Saison. Und die haben in ihrer Liga fast alles niedergespielt bei 30 Spielen, mit 27 Siegen, einem Unentschieden und nur zwei Niederlagen bei 155 : 30 Toren !!! Und demzufolge haben die auch ein paar Leute die richtig gut im Tore schießen sind wie z.B. Tom Koslowski und Pascal Prentkowski (je 44), Morris Felker (18) und Markus Felker (12). Diese vier zusammen haben gut ¾ der Müncheberger Tore in der Kreisliga geschossen. Wir können also mehr als nur gespannt sein, ob unsere „Zweete“ dem etwas entgegenzusetzen hat. (f.s.)


05 Jun 2017

ZUM ABSCHLUSS VIELE TORE

Den Abschied von der Fußball-Oberliga Nord und vom Betreuer-Trio hatte sich der 1. FC Frankfurt mit dem kleiner gewordenen Häuflein Sympathisanten anders vorgestellt. Am Ende setzte es am 30. und letzten Spieltag eine 3:6 (0:1)-Heimklatsche nach desolater Defensivpräsentation gegen den FC Mecklenburg Schwerin. Anfangs war es ein Vergleich der verpassten und verpatzten Möglichkeiten auf beiden Seiten. Auf Frankfurter Seite vergaben Pawel Zielinski, Felix Matthäs und Lars Wiedenhöft gute Chancen, bei Schwerin sündigten Tim Schmal und David Laudan gleich zweimal. Doch Tino Wittkowski schoss zumindest die Gäste in Führung. Nach dem Seitenwechsel beim Stand von 0:1 war es ein Spiel der großzügigen Geschenke von Gastgeber und Gast. Die konnten sich die Mecklenburger allerdings nach hoher 5:0-Führung auch leisten.
Die Trainer wollten sich danach auch nicht groß zum Verlauf äußern. Enrico Neitzel feixte mehr innerlich, lobte nach außen sachlich-ehrlich den "tollen, neuen Funktionskomplex mit Tribüne". Nur das hatte und hat Oberliga-Niveau. Die 22. Niederlage der Oderstädter - die torreichste noch dazu - war so gesehen fast nur ein Abbild der gesamten Saison. Willkommen Brandenburgliga mit mehr als nur drei Siegen!
Patzer von Dennis Hildebrandt (zum 0:2) und Kevin Richter (zum 0:5) ebneten den Schwerinern in Gestalt der Torschützen Thomas Friauf und Felix Michalski den Weg zum verdient hohen Erfolg. Ein Riesendebakel ähnlich wie beim 1:7 in Rathenow drohte. Mit Kopfballtoren von Felix Matthäs und Erik Huwe jeweils nach Eckstößen von John Lukas Sauer sowie einem von Artur Aniol sicher verwandelten Foulelfmeter verhinderte der 1. FCF ein noch größeres Fiasko.
Neben Trainer Robert Fröhlich und Assistent Ronny Pesch sowie Manager Marian Pochanke wurde zum letzten Spiel auch Verteidiger und Cottbus-Student Dennis Hildebrandt verabschiedet. Der 24-Jährige wechselt nach 19 Jahren beim Frankfurter Verein (!) zum Brandenburgliga-Spitzenreiter VfB Krieschow. "Die ewigere Fahrerei schon zum Training kostete Zeit und Geld", begründete der lang aufgeschossene Defensivmann. "Den Abschied hatte ich mir anders vorgestellt", grämte er sich noch lange hinterher über seinen ungeschickten Zweikampfversuch mit Tino Witkowski (51.) und die große Klatsche. Opa Günter Reppin (79) aus Falkenhagen hatte seinen Enkel Dennis von Kindesbeinen an begleitet und beobachtet. "Er hätte einen besseren Abschied verdient als das heutige Ergebnis", bedauerte er. Die Gründe für die wiederum schwache Oberliga-Saison sieht er unter anderem im Weggang von vielen Akteuren vor allem nach Seelow und in den wirtschaftlich begrenzten Möglichkeiten der Stadt hinsichtlich von sicheren Jobs. "In der Führung der Mannschaft wurden auch Fehler gemacht", schob er hinterher.
Auch FCF-Präsident Markus Derling will nichts schönreden. "Der Abstieg ist eine Niederlage für alle im Verein", äußerte er in der Pressekonferenz. Die Mannschaft werde im Wesentlichen zusammenbleiben. Die abschließenden Gespräche führe man derzeit, auch in der Frage nach dem neuen Trainer (Peter Flaig?). "Ein Vertrag ist noch nicht unterschrieben", so Derling. Seine Vorahnung: "Die Brandenburgliga wird kein Durchstarten nach oben!"

Frankfurt: Reschke - Richter, Hildebrandt (86. Weiss-Motz), Huwe, Wiedenhöft - Florian Matthäs (61. Grothe), Herzberg - Zielinski, Felix Matthäs (73. Aniol), Fiebig - Sauer
Schwerin: Ellenschläger - Schmal, Laumann, Gorkow, Wandt - Arnheim (70. Schilling), Bohmann, Wittkowski, Kaminski, Laudan (59. Wegener) - Friauf (65. Michalski)
Tore: 0:1 Tino Wittkowski (36.), 0:2 Thomas Friauf (51.), 0:3 Wittkowski (54.), 0:4 Friauf (61.), 0:5 Felix Michalski (67.), 1:5 Felix Matthäs (71.), 2:5 Artur Aniol (Foulstrafstoß/75.), 2:6 Hannes Wandt (77.), 3:6 Erik Huwe (85.)
Schiedsrichter: Denis Waegert (Berlin)
Zuschauer: 110

(Bericht: www.moz.de)


04 Jun 2017

DIE ZWEITE STEHT IM POKALFINALE

Durch einen 2:6 Auswärtssieg beim SV Hertha Neutrebbin zieht der FCF II ins Pokalfinale ein.
Allerdings benötigte der Kreisoberligist dazu die Verlängerung.
Über 250 Zuschauer wollten sich dieses Spektakel ansehen und sie wurden nicht enttäuscht.
Der FCF galt als Favorit in dieser Partie, aber der Gastgeber hielt voll dagegen. Das Spiel wurde von Anfang an von beiden Seiten sehr intensiv geführt. Die erste richtige gute Möglichkeit für Frankfurt verwertete dann Paul Peschke in der 18. Minute zur 0:1 Führung. Viele Fouls auf beiden Seiten ließen aber einen kontinuierlichen Spiellauf nicht zu. Davon zeugen auch etliche gelbe Karten. Aber Frankfurt hatte die besseren Möglichkeiten die aber nicht genutzt wurden. Fast mit dem Pausenpfiff begann dann die Misere bei Hertha Neutrebbin. Rot für den Gastgeber wegen einer Notbremse. 45 Minuten nur noch mit 10 Mann. Wer dachte dass der FCF jetzt leichtes Spiel haben könnte, sah sich getäuscht. Neutrebbin kämpfte und rackerte weiter. Als Fred Garling dann in der 69. Minute das 0:2 markierte, konnte man denken das war’s. Wars aber nicht. Frankfurt nutzte seine weiteren Chancen nicht oder scheiterte mehrmals am sehr gut aufgelegten Hertha Torhüter. Foulelfmeter in der 87. Minute für den Gastgeber, berechtigt. M.Kreutzer ahnte zwar die Ecke, aber: 1:2
Dann Teil zwei der Misere der Neutrebbiner. Schon drei Mal gewechselt, verletzte sich ein Hertha Spieler so dass er nicht mehr weiter spielen konnte. Da waren es nur noch 9 beim Gastgeber. Und diese Neun schafften dann doch wirklich noch durch einen abgefälschten Schuss den 2:2 Ausgleich. (90+3) Da war dann die Verlängerung die eigentlich nicht hätte sein müssen. Aber was nun ? Neutrebbin musste jetzt 30 Minuten mit 9 Mann spielen. Die Trainer von Neutrebbin versuchten dann erst mal alles und diskutierten mit dem Schiedsrichter und einem weiteren Offiziellen vom Fussballkreis darüber, dass man doch im Pokal und der Verlängerung einen weiteren Spieler einwechseln könne. Man hatte nur vergessen das man bei einem Amateurspiel ist und nicht im Profifußball. Also nix da mit einem weiteren Wechsel. Die kurze und laute Ansprache von Veit Seiring an seine Männer zeigte auch Wirkung. Wir sind bis hierhergekommen, und dann wollen wir jetzt auch ins Finale. Das müsst ihr jetzt machen!
Und wie der FCF es jetzt machte. Anpfiff zur Verlängerung, Angriff und Ronny Dzewior traf zum 2:3. (91.) Keine fünf Minuten später traf Paul Peschke zum 2:4. (97.) Die aufopferungsvoll kämpfenden Gastgeber waren jetzt platt und hatten Frankfurt kaum noch etwas entgegenzusetzen. Ronny Dzewior (100.) und Steven Jönson (116.) machten den Sack dann mit dem 2:5 & 2:6 endgültig zu. Fazit: Es war das erwartet schwere Spiel gegen einen unbequemen Gegner der alles gegeben hat. Aber wenn man wirklich am 24. Juni den Pokal nach Frankfurt holen will, müssen noch einige Schippen drauf gelegt werden auch wenn der Finalgegner die SG Müncheberg (Kreisliga) ist. Denn die haben zur gleichen Zeit Victoria Seelow II mit einem 5:2 (n.V.) nach Hause geschickt.
Eine kleine Randbemerkung zum Pokalspiel gibt es aber noch.
Einige Heimzuschauer, die dann wohl das eine oder andere Kaltgetränk nicht so gut vertragen haben waren vor allem in der zweiten Halbzeit der Meinung dass ihr Team durch den Schiedsrichter immer mehr benachteiligt wurde. Dies gipfelte dann des Öfteren in groben und beleidigenden Sprüchen gegenüber dem Trio in schwarz. Ein paar völlig verwirrte mussten sogar durch die Ordner auf ihre Plätze zurückgeschickt werden. Es gipfelte dann nach dem Spiel darin, das ein scheinbar Hirnloser den Hauptschiedsrichter mit Bier bekippte. Schon peinlich das so etwas passiert, denn die Organisatoren um das Spiel herum hatten sich alle Mühe gegeben mit Hilfe ihrer Vereinssponsoren das Spiel zu einem kleinen Volksfest für Groß und Klein zu machen.
Aber über die Konsequenzen für Neutrebbin müssen sich andere den Kopf zerbrechen. (f.s.)
Einen besonderen Dank noch an „Handgezählte“ 18 Frankfurter Anhänger die den FCF II den Rücken gestärkt haben.


22 Mai 2017

TORE ERST IN DER ZWEITEN HALBZEIT

Der Favorit kam erst nach der Pause in Fahrt: Nach dem 0:0 zur Halbzeit servierte der 1. FC Frankfurt II im Stadtderby Union Frankfurt anschließend mit 5:0 ab.
Der Gastgeber fand in den ersten 45 Minuten gegen die gut gestaffelte Defensive der Unioner kein Mittel. Der Favorit kam allerdings auch nicht zum Zuge. Fernschüsse und das Unterbinden gegnerischer Spielzüge prägten beide Mannschaften. Schüssen von Dorenburg, Neumann und Garling auf FCF-Seite fehlte der richtige Druck. Aber oft kam der Gastgeber ohnehin nicht vor das gegnerische Tor, während es auf der anderen Seite Jean Nyama erfolglos im Alleingang versuchte. "In der zweiten Halbzeit haben wir das Tempo erhöht und sind mit einfachem Spiel zum Erfolg gekommen", beschreibt FCF-II-Trainer Veit Seiring. Als ein abgewehrter Ball Tommy Neumann am 16-er vor die Füße kam, fackelte der nicht lange und schlug ihn unten rechts ein. Nach dem 1:0 war die Bremse gelöst. Der Ex-Unioner Ronny Dzewior spielte ohne Respekt vor seiner früheren Mannschaft und ließ innerhalb von 18 Minuten Tobias Schröder viermal hinter sich greifen. Ob Kopfball oder aus dem Gewühl heraus, der Stürmer stand am richtigen Fleck. Währenddessen klappte es bei Union mit der kompakten Defensive überhaupt nicht mehr, Zweikämpfe blieben Mangelware. "War die erste Halbzeit sehr ausgeglichen, hat die Mannschaft danach die taktischen Vorgaben nicht mehr eingehalten", bemängelte Trainer Toralf Schmidt. Für den 1. FCF II steht schon heute beim FC Eisenhüttenstadt II um 19 Uhr eine echte Herausforderung an.
1. FCF II: Schmidt - Jurchen, Henschel, Schrape (67. Behrend), Schneider, Neumann (67. Avetikian), Dzewior, Garling, Dorenburg (64. Kryjak), Becker, Dochow
Union: Schröder, Roy Lehmann (86. Mario Lehmann), Scholz (86. Borchardt), Joost, Kysliak (73. Drescher), Streckert, Seefeld, Monfared, Nazari, Plettner, Nyama
Tore: 1:0 Tommy Neumann (52.), 2:0, 3:0, 4:0, 5:0 Ronny Dzewior (66., 74., 79., 84.)
Schiedsrichter: Lucas Habermann (Storkow)
Zuschauer: 44
(Bericht: www.moz.de)


21 Mai 2017

KEIN GLÜCK GEGEN ROSTOCK

Der Oberliga-Absteiger 1. FC Frankfurt hat sich beim 2:3 (1:1) gegen den FC Hansa Rostock II ordentlich präsentiert. Nach einem über weite Strecken guten Spiel hätten die chancenreichen Gastgeber drei Punkte verdient. Im vorletzten Heimspiel fehlten dem Oberligisten 1. FC Frankfurt wieder einmal das letzte Quäntchen Cleverness und auch Glück. So gab es ein interessantes, munteres Spiel mit dem "falschen" Sieger. Kein Wunder, wenn der zum Saisonende scheidende Cheftrainer Robert Fröhlich seinen Jungs (sieben unter 23 Jahren) ein Kompliment machte: "Die Moral stimmt, wir hatten den Gegner im Griff, waren dominant, erarbeiteten uns viele Möglichkeiten über die Außenpositionen." Einige gute Offensivaktionen freilich wurden überhastet vergeben. Gäste-Coach Gerald Dorbritz zeigte sich nur mit dem "glücklichen Resultat" zufrieden. "Frankfurt kam besser in die Partie, war stärker. Wir brachten keine Ruhe rein und leisteten uns viele Fehler im Aufbau und Zusammenspiel." Ausgenommen wohl nur Jonas Hurtig, der neben seinem neunten Saisontor noch etliche gute Vorarbeiten leistete.
Die überraschende Führung der Rostocker kam praktisch aus dem Nichts heraus zustande. Nach Abstimmungsproblemen in der völlig umgekrempelten FCF-Defensive standen drei Hanseaten frei, konnten sich den Torschützen und die Torecke ausuchen. Robin Grothe mit verwandeltem Foulstrafstoß (der erste in dieser Spielserie!) stellte aber bald den Ausgleich her. Vorausgegangen war ein kräftiger Rückenschubser von Kapitän Stefan Geers gegen Artur Aniol. Zehn Minuten später ging es in die Pause. Die Hanseaten kamen hellwach aus der Kabine. Estevas Lima bediente mit sauberem Querpass Jakob Gesien zum 2:1. Grothe leitete nach knapp vergebenen Chancen den erneuten Ausgleich ein. Einfach, aber sehenswert die Aktion: Flanke von rechts genau auf den Kopf von Felix Matthäs. Er und sein Zwillingsbrüder Florian Matthäs versuchten sich danach sogar mit Hacketrickablage - und das gleich zweimal binnen zwei Minten. Dem "Terrier" John Lukas Sauer war kein Weg zu weit. Der 19-jährige Schlaks versuchte einiges, ist manchmal noch zu ungestüm. Kampf und Einsatz hat der "zweite Siggi" wohl von seinem Vater, Stefan "Siggi" Reich, geerbt. Über seine verpatzten bzw. verpassten Gelegenheiten (73./81.) jedenfalls ärgerte er sich gewaltig - wie auch Florian (13.) und Felix Matthäs (75.), Aniol (58.) und Tobias Fiebig mit seinem Lattenknaller in der Nachspielzeit.
Der eingewechselte Hannes Rath verdarb dann im Konter, von Hurtig eingeleitet, den Oderstädtern wenigstens das Unentschieden und damit den Punktgewinn.
Zu seinem ersten, wenn auch nur kurzen Männer-Oberliga-Einsatz kam Junior Florian Schrape (18). Auch hier deutet sich ein Wechsel auf die Zukunft (zunächst Brandenburgliga) an. 14 Akteure sind unter 23 Lenze jung.
Damit keine falschen Hoffnungen nach dem überraschenden Rückzug von Germania Schöneiche aus der Oberliga geweckt werden: Es gilt die Regelung des NOFV-Spielausschusses, wonach die Oberliga-Tabellenletzten beider Staffeln grundsätzlich absteigen.

Frankfurt: Schobert - Peschke, Zielinski, Garling, Sauer - Herzberg, Florian Matthäs - Grothe (86. Schrape), Felix Matthäs, Fiebig - Aniol (79. Jurchen)
Tore: 0:1 Jonas Hurtig (32.), 1:1 Robin Grothe (35./Foulstrafstoß), 1:2 Jakob Gesien (47.), 2:2 Felix Matthäs (63.), 2:3 Hannes Rath (86.)
Schiedsrichter: Tony Schuster (Bautzen)
Zuschauer: 216
(Bericht: www.moz.de)


15 Mai 2017

OBERLIGA-ABSTIEG IST BESIEGELT

Der 1. FC Frankfurt ist nach dem 0:1 (0:0) bei Victoria Seelow rechnerisch aus der Fußball-Oberliga abgestiegen. Ein Blick in die Gesichter der Frankfurter Fußballer ließ keine zwei Meinungen zu. Da war der Unglücksrabe Dennis Hildebrandt, der den Schuss von Seelows Abwehrchef Sebastian Lawrenz unhaltbar für den bis auf diese Szene überragenden FC-Schlussmann Philipp Reschke zum 1:0-Endstand in der 81. Minute ablenkte. "Ich habe meine Chance zum Tor genutzt und getroffen", flüchtete sich der Blondschopf in Galgenhumor. Kevin Richter, der vom Unparteiischen Rasmus Jessen nach einem Allerweltsfoul nahe dem Mittelkreis noch in der Nachspielzeit mit Gelb-Rot vom Platz geschickt wurde, verstand die Welt nicht mehr, während Frankfurts Co-Trainer Ronny Pesch nach einer ersten Hochrechnung den Klassenerhalt abschreiben musste. Die Begegnung entpuppte sich zunächst keinesfalls als fußballerischer Leckerbissen. Vielmehr verpuffte der Seelower Anfangselan nach knapp zehn Minuten, während die zuvor mit Mann und Maus verteidigenden Oderstädter entschlossener zu Sache gingen. Verfehlte der Kopfball von Pawel Zielinski nach Eckball von Kevin Richer das Seelower Gehäuse (10.), so unterlief Paul Jäkel nach Kombination Gleiches (34.). Erst jetzt erwachten die Victorianer aus dem Ruhemodus, doch nur der Ex-Frankfurter Marcel Georgi (39.) sowie Dawid Jankowski per Freistoß (44.) zwangen Schlussmann Philipp Reschke zu Großtaten. Die zweite Halbzeit lebte von der Spannung und dem Duell FC-Keeper Reschke gegen Seelow. Gleich ein halbes Dutzend Chancen machte der hünenhafte Blondschopf zunichte. Zunächst fischte er einen Distanzschuss von Seelows Spielertrainer Sebastian Jankowski aus dem Dreiangel (56.). In der Folge blieb Reschke drei Mal Sieger gegen den allein auf ihn zusteuernden Pavel Noga (58./61./65.). Auch Seelows Kapitän Rick Drews blieb gegen Reschke nur zweiter Sieger (72.), ehe der einsatzfreudige Victoria-Abwehrchef Sebastian Lawrenz im Nachschuss zum 1:0 einnetzte (81.). Allerdings mit Unterstützung des FC-Pechvogels Hildebrandt. "Im zweiten Durchgang haben wir in der Offensive zu wenig gemacht. Alle wussten, dass spätestens in diesem Prestigeduell ein Dreier her musste. Da ist uns nicht gelungen ", verdeutlichte Pesch. "Wir haben uns im zweiten Durchgang nicht nur ein dickes Chancenplus erarbeitet, sondern auch den Erfolg. Darauf werden wir nun ein Bierchen genießen", freute sich Seelows Spielertrainer Sebastian Jankowski, der später mit der Elf den 36. Geburtstag nachfeierte.
Seelow: Lopusiewicz - Simeon Apostolow, Lawrenz, Dawid Jankowski, Reichelt - Mielke, Noga, Sebastian Jankowski (89. Anastasios Alexandropoulos), Drews (93. Hilprecht) - Müller (46. Schubert), Georgi
Frankfurt: Reschke - Wiedenhöft, Richter, Hildebrandt, Peschke (63. Fiebig), Felix Matthäs - Zielinski, Sauer, Herzberg (85. Grothe), Paul Jäkel (74. Weiss-Motz) - Aniol
Tor: 1:0 Sebastian Lawrenz (81.)
Schiedsrichter: Rasmus Jessen (Berlin)
Gelb-Rot: Kevin Richter (90./Frankfurt)
Zuschauer: 445


14 Mai 2017

II. MÄNNER MIT MÜHE

Kreisoberliga Union Booßen : 1.FC Frankfurt 1:3 - Ließt man das Ergebnis könnte man sagen „normal“, hat man das heutige Spiel gesehen ist man schlauer. Booßen spielte das was sie momentan können, der FCF II bot eine erschreckend schlechte Leistung. Man kann auch sagen das es wohl das schlechteste Spiel der Saison war. Viele Unstimmigkeiten bei den Pässen, viele Fehlabspiele konnte man bewundern. In dieser Form wird es schon schwer am kommenden Wochenende dem wiedererstarkten FC Union Frankfurt Paroli zu bieten. Da brauchen wir kein Blatt vor den Mund nehmen. Und auch der nächste Pokalgegner, Hertha Neutrebbin könnte dann durchaus ein leichtes Spiel haben. Das beste am heutigen Spieltag waren wohl noch die Ergebnisse vom FC Eisenhüttenstadt (1:1 in Altlandsberg) und von Seelow II die mit 4:1 in Neuenhagen verloren. Wäre da nicht die Niederlage am letzten Wochenende gegen Erkner gewesen, wäre......... Die erste Halbzeit gegen Booßen kann man unter Grottenschlecht abschenken, allerdings von beiden Mannschaften. 0:0
Noch schlimmer kam es dann als Florian Schrape einen Ball an der Mittellinie vertändelte, Jerome Kindler sich diesen schnappte und sah das unser A-Junioren Torwart Sebastian Schmidt zu weit vor dem Tor stand und einfach aus 40 Metern abzog und zum 1:0 für Booßen traf. (50.)Allerdings machte Sebastian sonst alles richtig und war ein guter Vertreter für M.Kreutzer. Scheinbar musste erst dieser Gegentreffer fallen um die Gäste wachzurütteln ,denn umgehend wurde das Tempo beim FCF erhöht und endlich kamen auch etliche Pässe an. So antworteten Joe Jurchen und Ronny Dzewior nach nur 180 Sekunden mit dem Ausgleich und der Führung zum 1:2 (53./54.). Booßen versuchte nun alles, um zumindest erst mal zum Ausgleich zu kommen, aber erfolglos. Ihre Angriffe waren einfach nicht zwingend genug oder die Pässe zu ungenau. So setzte in der 88. Minute Patrick Behrend mit dem 1:3 den Schlusspunkt unter ein Spiel das wirklich schnell abgehakt werden sollte, ohne die Kritikpunkte nicht nochmals anzusprechen. Es werden immerhin noch 12 Punkte vergeben in den verbleibenden 4 Spielen, und wer weiß was wirklich noch möglich ist. (f.s.)


07 Mai 2017

TeBe BLEIBT EIN LIEBLINGSGEGNER

"Gegen TeBe müssten wir immer spielen." Trainer Robert Fröhlich hatte einen Teil seiner Fröhlichkeit nach vielen Enttäuschungen wiedergefunden. Mit dem hochverdienten 1:0 (1:0) gegen die Berliner gelang dem Oberliga-Letzten 1. FC Frankfurt der zweite Saisonsieg und der zweite "Dreier" nach dem 3:2 im Hinspiel. Der Erfolg wurde ausgerechnet gegen den hohen Favoriten aus der Hauptstadt erzielt. Ein Sieg für die Moral und das Selbstwertgefühl der Oderstädter, die mehr als ein Lebenszeichen von sich gaben. In der ersten halben Stunde zeigten sich die Gäste auch ohne ihren Vollender Sebastian Huke leicht überlegen mit größerer Ballsicherheit und mehr Passgenauigkeit. Sie versuchten viel über die linke Seite, entwickelten jedoch kaum große Torgefahr. Abgesehen von einem Gutsche-Freistoß und jener Szene, als David Rowley an Paul Peschke vorbeizog und zu Cüneyt Top passte. Der aber scheiterte am großartig reagierenden Philipp Reschke (34.). Dann aber kamen zehn starke Minuten der Frankfurter. Einen Freistoß vom lauffreudigen John Lukas Sauer konnte der TeBe-Schlussmann noch über die Latte lenken. Den anschließenden Eckstoß von der linken Seite, von Kevin Richter, hereingeschlagen, vollendete Pawel Zielinski mit wuchtigem Kopfstoß - das erste Tor des 23-jährigen Polen im achten Einsatz. Dessen Landsmann Artur Aniol verfehlte kurz vor der Pause nur knapp das Gehäuse. Nach der Pause und dem Rückstand investierten die Männer aus dem Mommsenstadion mehr in die Offensive - ohne nennenswerten Erfolg. Das freilich gab den Frankfurtern mehr Platz für Konter. Und die boten sich dann reichlich. Die erste Möglichkeit für den frei stehenden Florian Matthäs. 25 Meter vor dem Tor überlupfte er Danny Kempter, verzog dann aber knapp. Selbst einen Überzahlangriff konnten die Platzherren umständlich und unentschlossen nicht nutzen. Ein Hinterhaltschuss von Sauer klatschte an die Latte. Auch Aniol und Zielinski vergaben noch gute Möglichkeiten zur endgültigen Entscheidung. So musste man bis zum Schlusspfiff, bis zum unplazierten Kopfstoß von Rowley, um den Sieg noch ein wenig zittern. Die Erfolglosigkeit der letzten Monate hat eben Spuren hinterlassen in puncto Entschlossenheit, Sicherheit, Kaltschnäuzigkeit. Dennoch verdienen Wille, Einsatz und Laufstärke des Absteigers großen Respekt. Die Mannschaft rannte in der zweiten Halbzeit immer wieder unbeirrt an, zeigte sich im druckvollen Spiel überlegen. Das überraschte schon. Den verdienten Sieg des FCF wollte Cemal Yildiz nicht kleinreden. Der Gäste-Trainer musste etwas zerknirscht zur Kenntnis nehmen, dass "aufgrund des Tabellenplatzes die Luft raus ist, meine Jungs nicht mehr motiviert genug sind".
1. FCF: Reschke - Peschke, Richter, Hildebrandt, Wiedenhöft - Herzberg, Florian Matthäs (87. Grothe) - Zielinski, Felix Matthäs, Sauer (79. Jäkel) - Aniol (90. Asani)
TeBe: Kempter - Aydin, Bilbija, Turan (65. Siemund), Matt (65. Hager) - Rehbein, Gelici - Mannsfeld, Gutsche, Top (82. Richter) - Rowley
Tor: 1:0 Pawel Zielinski (43.)
Schiedsrichter: Hempel (Großnaundorf)
Zuschauer: 230

(Bericht: www.moz.de)


07 Mai 2017

II.MÄNNER - SELBST DIE BUTTER VOM BTOT GENOMMEN

1.FC Frankfurt II : FV Erkner II 2:3 - Zwanzig Minuten guter Fußball mit Einsatz und Kampf reichen nicht für einen Sieg in der Kreisoberliga.
Das musste heute unsere zweite Mannschaft live erleben. Gegen den FV Erkner II, die man im Hinspiel und im Pokal klar besiegt hatte führte man nach zwanzig Minuten mit 2:0 (R.Dzewior / J.Jurchen FE) Danach sah es streckenweise so aus als ob der FCF II das Fußballspielen urplotzlich verlernt hatte. Konsequenz: Zwei Gegentreffer innerhalb von sieben Minuten (28./35.) und zur Pause stand`s 2:2. Auch in der zweiten Halbzeit keine Besserung bei der Spielweise des Gastgebers. Und das machte die Erkneraner stark. Zwei Riesen für Erkner waren erst mal das Aufregendste, bei der dritten Chance, nach einem Einwurf für Erkner schlugs dann ein im Kasten von "neu Oldie" M.Kreutzer. 2:3 Frankfurt immer wieder mit ungewohnten Fehlern im Spielaufbau und mit wenig Torgefahr, erholte sich an diesem Tage nicht mehr von diesem Rückstand und stand logischerweise dann mit leeren Händen da. In den verbleibenden Spielen kann der Augenmerk sicherlich nur noch auf den Tabellenplatz zwei liegen und natürlich auf den Einzug ins Pokalfinale. (f.s.)


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