26 Nov 2017

An Tagen wie diesen.....

1.FC Frankfurt II : FV Erkner II 1:3
Es gibt Tage wo man sagt, lieber im Bett oder zu Hause bleiben denn da ist es gemütlich und warm und man kaum etwas falsch machen. Solch einen Tag hatte heute wohl auch der Schiedsrichter M.Lindemann und D.Wegener an einer der beiden Linien. Anders kann man es heute einfach nicht ausdrücken, da diese beiden Herren ihren entscheidenden Anteil an der Niederlage des FCF II hatten. Das Spiel begann gut für den Gastgeber. Schon nach neun Minuten besorgte Miro Dorenburg die frühe Führung die allerdings nicht lange Bestand hatte. Denn schon in der 13. Minute gab es den ersten Blackout vom genannten Linienrichter. Er sah bei einer Abwehraktion auf der Linie von Nils Dochow den Ball im Tor. Die Frage ist hier nur: Wie kann der Ball hinter der Torlinie sein wenn der Spieler bei der Abwehr darauf steht ?

Der Schiri entscheidet dann eben auf Tor, auch wenn dies eine krasse Fehlentscheidung von D.Wegener war. Vieles spielte sich bei beiden Mannschaften im Mittelfeld ab, zwingende Möglichkeiten gab es kaum. Aber dafür noch vor der Pause das nächste Highlight des Tages. Torwart Patrick Behrend will außerhalb des Fünfers einen Ball wegschlagen, sein Gegner stürmt mit gestreckten Fuß dazwischen, dann fällt er. Und Schiri Lindemann darauf auch noch herein. 11 Meter. Schon stand es 1:2 was auch der Pausenstand war. Frankfurt nach der Pause druckvoller, die Gäste mit vielen langen Bällen agierend. Leider konnte der FCF II aber nicht viel erwähnenswertes erspielen. Das war in der ganzen zweiten Halbzeit einfach zu wenig als das man wirklich noch etwas bewirken konnte. Ab und an spielte sich dann doch lieber der Hauptschiedsrichter in den Mittelpunkt mit einigen, beidseitigen unerklärlichen Entscheidungen. Eine weitere Frage stellten sich dann auch die Zuschauer: Seit wann werden Einwürfe angepfiffen ? So versuchte der Gastgeber zwar alles um zumindest den Ausgleich zu schaffen aber ihre Aktionen waren einfach zu harmlos. Ein harmloser Rempler von Siggi Reich im eigenen Strafraum wurde dann auch noch gepfiffen obwohl der Linienrichter nichts anzeigte. Muss man nicht geben! Erkner kanns egal sein und sie erhöhten auf 1:3. Eigene Entscheidungen in diesem Spiel traf Herr Lindemann so gut wie gar nicht. Er reagierte aber immer schnell auf die Zurufe der Spieler. Zu guter letzt muss man aber auch sagen das Frankfurt zu wenig in das Spiel investiert hat um das Ruder noch herum zu reißen. (f.s.)


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12 Nov 2017

Endlich belohnt !

Na bitte, es geht doch noch! Der 1. FCF hat in einem wichtigen Vergleich um den Oberliga-Klassenerhalt den Malchower SV mit 4:2 (1:1) bezwungen. Die vom Februar vorgezogene, niveauarme Partie entschieden zwei durchaus etwas strittige Foulelfmeter, die Paul Karaszewski für die Frankfurter sicher verwandelte. Die Gastgeber hatten den besseren (Blitz-)Start. Nach Flanke von Mathias Reischert ging der Direktschuss von Sebastian Zajka über die Latte. Und nach Eingabe von Niclas Weddemar verstolperte Artur Aniol die große Chance (3.). Nach Querpass von Weddemar aber stocherte der polnische Stürmer irgendwie den Ball noch über die Linie (10.). Es war das sechste Saisontor des 36-jährigen Ersatzkapitäns und sein 64. Treffer im 135. Einsatz für die Oderstädter - das nennt man Routine, das nennt man Treue im sechsten Jahr. Die Freude freilich währte nicht lange. Nach Zuspiel von Nico Billep leistete sich Lars Wiedenhöft einen groben Stellungsfehler, drosch über die Kugel. Torjäger Tobias Täge hatte leichtes Spiel beim Ausgleich. Danach kam es zum Bruch, verflachte das Duell der Enttäuschten, die zuletzt jeweils fünf Niederlagen in Serie wegstecken mussten. "Da haben wir den Faden verloren, manchmal war es zum Weggucken", urteilte FCF-Coach Peter Flaig. Viele einfache Zuspiele gingen daneben, oft wurde der Ball blind nach vorn geschlagen. Unruhe, Unsicherheit machten sich breit - auf beiden Seiten. Schnelles Umschaltspiel? Fehlanzeige. Die Folge: null Torchancen bis zur Pause. Nach Wiederanpfiff wurde das Spiel nicht besser, aber interessanter. Die Treffer-Möglichkeiten häuften sich, weil beide Defensivreihen nicht sattelfest wirkten, nicht rechtzeitig und konsequent störten. Nach der Chance für den langen Djibril N'Diaye (50.) musste Karaszewski in letzter Not den Querpass von Jacob Grabow zur Ecke lenken (52.). Einen Flankenball konnte Damian Schobert per Faust noch abwehren, jedoch nicht weit genug. Patrick Pretzer reagierte am schnellsten und bedankte sich für die schlafmützige Abwehr (55.). in dieser Phase drohte die siebente Heimniederlage, zumal die Gäste weiter die besseren Chancen hatten (N'Diaye, Billep). Den unerwarteten Ausgleich bereitete diesmal der antrittsschnelle Aniol vor. Nach langem Ball kam er im Zweikampf mit Erik Schameitke im Strafraum zu Fall. Den "Elfer" verwandelte Karaszewski sicher. Aniol aus dem Polnischen übersetzt heißt eigentlich
"Engel". War er diesmal ein "Schlitzohr"? Die Platzherren legten sogar noch zur Führung nach. Einen Reischert-Freistoß lenkte der weit aufgerückte Innenverteidiger Paul Peschke ungehindert per Fuß ins Netz (82.). Damit nicht genug des späten Glücks. Weddemar steuerte mit Geschwindigkeit direkt in die Zweier-Abwehr, ging zu Boden - Gelbe Karte für Pretzer und zweiter Foulstrafstoß. Den verwandelte Karaszewski wieder souverän, band den Sack endgültig zu. So eklig wie das nasskalte Wetter fühlte sich die sechste Niederlage in Folge für die Mecklenburger an. Andre Schröder zeigte sich nicht nur wegen des Ausfalls von vier Stammspielern angefressen, hielt sich aber zunächst mit Kritik am Unparteiischen aus Berlin zurück. "Ein 2:2 wäre gerecht, aber die Elfmeter entschieden gegen uns", so der MSV-Trainer. Und polterte später doch noch: "Das war die absolute Arroganz des Schieris." Die Oderstädter kann's nicht jucken. "Lieber mal ein glücklicher, ein dreckiger Sieg nach schlechtem Spiel als immer nur lobende Worte für eine ordentliche Vorstellung nach knappen Niederlagen", befand Flaig. Seine Erleichterung gipfelte in der Pressekonferenz im selten erlebten Lob an das Team, an den gesamtenVerein inklusive Co-Trainer, Betreuer ... "Jetzt macht's noch mehr Spaß." Obwohl nun bis zur Winterpause vier Auswärtsspiele am Stück kommen, ist dem Cheftrainer nach gut 100 Tagen beim Club nicht bange. "Wir wollen weiter fleißig punkten wie die Eichhörnchen."
1. FCF: Schobert - Herzberg, Peschke, Wiedenhöft - Karaszewski, Kasperkiewicz - Reischert, Henning (21. Müller, 46. Labes), Zajka - Weddemar, Aniol. Trainer:Flaig.
Schiedsrichter: Husmann (Berlin).
Zuschauer: 165.
Tore: 1:0 Aniol (10.), 1:1 Täge (13.), 1:2 Pretzer (55.), 2:2 Karaszewski (FE/65.), 3:2 Peschke (82.), 4:2 Karaszewski (FE/86.).


05 Nov 2017

Wille und Einsatz stimmen

Die Fußballer des 1. FC Frankfurt mussten sich am Sonnabend mit 1:3 (0:0) dem Oberliga-Spitzenreiter Optik Rathenow geschlagen geben. Der Gastgeber konnte aber nach dem 13. Spieltag den Rasen erhobenen Kopfes verlassen. "Das Normale ist passiert, die Jungs haben sich gegen den Regionalliga-Aufstiegsanwärter tüchtig reingekniet", fand Präsident Markus Derling. Eine gute Vorstellung attestierte auch Peter Flaig seinem Jung-Team, "wenngleich sich die fußballerische Entwicklung noch nicht in Punkten ausdrückt", wie der Cheftrainer einschätzte. "Aber unsere Zeit kommt noch", ist er überzeugt. Vielleicht schon am kommenden Sonnabend, wenn seine Schützlinge im vorgezogenen Vergleich gegen den Malchower SV antreten. Ingo Kahlisch gab sich hinterher reserviert. Zwar zeigte sich der Gäste-Coach zufrieden mit den drei Punkten, nicht aber mit der Gesamtvorstellung des Favoriten. "Darüber wird am Montag zu reden sein", kündigte er mannschaftsinterne Kritik an. Auf Nachfrage konnte sich der gewiefte Trainerfuchs, schon im 29. Jahr am Rathenow-Ruder, einen Seitenhieb in Richtung Berlin nicht verkneifen. "Wir sind keine Übermannschaft, unsere Männer müssen täglich arbeiten." Und schob dann doch nach: "Heute lieferte nicht jeder einhundert Prozent ab, zwei blitzsaubere Aktionen reichten zum Sieg." Eine Zahl lieferte er frei Haus nach: "Wir sind seit einem Jahr und zwei Monaten ungeschlagen." Ja, im August 2016 hatte es beim 0:1 gegen Malchow die letzte Niederlage gegeben. Seitdem hat der Tabellenführer exakt in 50 Punktepartien nicht mehr verloren. Das sagt einiges aus über das Können, über die Qualität. An die reicht der 1. FCF nicht annähernd heran. Hinsichtlich Wille und Einsatz kann man den Frankfurtern erneut keinen Vorwurf machen. Sie versteckten sich nicht, spielten ordentlich mit, hatten einige gute Aktionen bis zum Strafraum. Was fehlte, waren wieder Entschlossenheit, Cleverness beim Abschluss. Die jungen Sandro Henning (3.) und Niclas Weddemar (25./50.) mussten sich wieder ärgern. In der Defensive ließen die Oderstädter im ersten Abschnitt nicht viel zu. Da konnten die Havelländer lediglich ihre Gefährlichkeit andeuten (Cüneyt Top, Nii Bruce Weber, Jerome Leroy).

Kahlischs Kabinenpredigt musste gewirkt haben, binnen sechs Minuten machte der FSV zwei Tore. Erst schaltete Aleksandar Bilbija nach abgewehrtem Leroy-Eckball am schnellsten. Dann fanden sich Benjamin Wilcke und Murat Turhan zum doppelten Doppelpass. Das war hervorragend gemacht. Ebenso der Freistoß des routinierten Mathias Reischert über die Mauer hinweg ins rechte obere Eck zum 1:2-Anschlusstreffer. Die FCF-Hoffnung auf einen überraschenden Punktgewinn zerstörte Turhan bald. Der Vollender staubte ab nach Vorarbeit von Askin Yildiz und Fußbabwehr von Schobert, steht nun bei 16 Toren. Seine individuelle Klasse machte auch hier den Unterschied aus. Das freilich wundert keinen mehr richtig bei seiner Vorgeschichte und seinen nun 90 Treffern in 134 Einsätzen seit 2012/13 für Rathenow.

Frankfurts Schlussmann Damian Schobert hielt die verdiente Niederlage in Grenzen. Einmal vereitelte er mit Fußabwehr die große Chance von Leroy (62.), dann parierte er auch noch einen an Ortiz verwirkten und von Kapitän Leroy getretenen Foulelfmeter in großer Manier (80.).
(Bericht: www.moz.de)


05 Nov 2017

II-Männer quälen sich zum Heimsieg

Der 1.FC Frankfurt II hat seinen zweiten Tabellenplatz in der Kreisoberliga mit einem 4:2 Heimsieg gegen den MTV Altlandsberg verteidigt und konnte den Abstand zum Tabellenführer Buckow/Waldsieversdorf durch dessen Unentschieden gegen den FC Eisenhüttenstadt II (2:2) sogar auf zwei Punkte schrumpfen lassen. Aber der Sieg war nicht überzeugend. Die Altlandsberger spielten munter mit und setzten durchaus auch Akzente in diesem Spiel vor knapp 45 Zuschauern. Zwar ging der FCF nach 13 Minuten durch Ronny Dzewior mit 1:0 in Führung, Ruhe brachte dieses Tor aber nicht zwingend in die FCF Reihen. Mit ihrer ersten richtigen Chance markierte dann auch Pascal Ivert nach 23 Minuten den 1:1 Ausgleich, wenn gleich er beim Zuspiel locker 3-4 Meter im Abseits stand. Die prompte Antwort, wieder durch Ronny Dzewior kam mit dem 2:1 in der 24. Minute.Eine Schlafmützigkeit der FCF Abwehr in der 40. Minute nutzte wiederum Ivert zum 2:2 Ausgleich. Zwar wurde in Halbzeit zwei das Frankfurter Spiel nicht unbedingt besser, aber ein berechtigter Foulelfmeter, verwandelt durch Nils Dochow (56.) und gleich ein weiterer Treffer zum 4:2 durch Ronny Dzewior (57.) stellte dann die Weichen zum Heimerfolg. Fazit an diesem Tage: Kein gutes Spiel, ein paar Problemchen müssen ausgewertet werden, durchatmen und voll konzentriert in die nächsten Spiele gehen. Und vor allem nie vergessen, das es noch mehr Teams in der Liga gibt die gut mithalten können. (f.s.) Foto: 3-fach Torschütze Ronny Dzewior.


31 Okt 2017

Einfach kein Glück...

Das Erwartete ist eingetreten. Der 1. FC Frankfurt hat sein Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten der Fußball-Oberliga Nordost, SV Lichtenberg 47, verloren, wenn auch mit 1:2 (1:1) denkbar knapp und rutscht auf Tabellenrang 15. "Ihr hättet ein Unentschieden verdient!" - "Wenn ihr so weiter spielt, steigt ihr nicht ab!" - " Ganz starkes Spiel von euch!" Dieses und Ähnliches äußerten die Zuschauer der Gastgeber über die Leistung des 1. FC Frankfurt. Sätze, die die Aktiven und Verantwortlichen allerdings schon nicht mehr hören können, denn erneut reichte eine ansprechende Leistung nicht zum Sieg oder zumindest einem Punktgewinn. "Mir wird schon langsam die Zunge pelzig!", brachte es Frankfurts Trainer Peter Flaig ob der erneuten knappen Niederlage auf den Punkt. Das Spiel begann denkbar ungünstig für die Oderstädter. Ein Pressschlag von Mathias Reichert mit seinem Gegenspieler landete beim Lichtenberger Angreifer Patrick Jahn. Dessen verunglückter Torschuss fiel dem Torschützen Philipp Grüneberg genau vor die Füße, der nur noch ins leere Tor einschieben musste. Da waren gerade einmal 75 Sekunden absolviert. Doch die Frankfurter zeigten sich nicht geschockt und suchten den Weg nach vorn. Eine erste Torannäherung gab es durch einen Distanzschuss von Paul Karaszewski, der nur knapp das Gehäuse verfehlte (7.). Große Aufregung zwei Minuten später. Der davonziehende Artur Aniol wurde von Philipp Kulecki am Trikot gehalten. Doch statt des fälligen Platzverweises - der Frankfurter wäre alleine aufs Tor zugelaufen - beließ es Schiedsrichter Florian Strübing beim gelben Karton. So mussten die Gäste weiterhin gegen elf Gegner bestehen und machten dies nicht schlecht. Aus einem Eckball der Hauptstädter entwickelte sich ein blitzsauberer Konter über Aniol und Niclas Weddemar, dem von Leon Herzberg als letztem Akteur nur die Krönung versagt blieb (28.). Ebenso landete ein Versuch von Weddemar knapp neben dem Tor (31.). Schließlich folgte doch noch die Krönung. Einen Eckball von Reischert legte Piotr Kasperkiewicz per Kopf quer zu Aniol, der aus kurzer Entfernung für den Ausgleich sorgte (32.). Doch auch die Gastgeber hätten wieder in Führung gehen können. Ein Heber des ersten Torschützen ging zwar über Torhüter Damian Schobert hinweg, aber auch über das Tor (35.). Die Führung holten die Gastgeber kurz nach Wiederanpfiff nach. Nach einem Eckball schraubte sich Thomas Brechler am Höchsten und köpfte die Kugel unhaltbar in die Maschen (49.). Erneut hatten die Frankfurter die Anfangsphase verschlafen. Zumindest die ersten 15 Minuten der zweiten Hälfte präsentierte sich der Gastgeber überlegen. So brachte Grüneberg das Kunststück fertig, nach Querpass von Brechler die Kugel aus zwei Metern Entfernung über das Tor zu bugsieren (60.).
Ab diesem Zeitpunkt war es vorbei mit offensiven Aktionen des Gastgebers. Spätestens nach der Gelb-Roten Karte für Kulecki wegen wiederholtem Foulspiels spielte sich das Geschehen nur noch in der Hälfte der Lichtenberger ab. Doch so sehr sich die Frankfurter mühten, der Ausgleich wollte nicht mehr fallen, da sie selbst beste Gelegenheiten (Weddemar 75., Reischert 78., Labes 83.) nicht im Tor unterbringen konnten. "Uns fehlt jemand, der so ein Spiel auch mal entscheiden kann" trauerte Trainer Flaig ein wenig den verpassten Möglichkeiten hinterher.

Frankfurt: Schobert - Herzberg, Peschke, Ziajka, Wiedenhöft - Henning (69. Müller), Reischert, Karaszewski, Kasperkiewicz - Weddemar (85. Bertel), Aniol (69. Labes)
Tore: 1:0 Philipp Grüneberg (2.), 1:1 Artur Aniol (32.), 2:1 Thomas Brechler (49.)
Gelb/Rot: Philipp Kulecki (67./wiederholtes Foulspiel)
Schiedsrichter: Florian Strübing (Röbel/Müritz)
Zuschauer: 313
(Bericht: moz.de)


29 Okt 2017

Elfmeter vergeben !

Dem Favoriten von Anfang an die Stirn geboten, gut mitgespielt - doch am Ende stand der 1. FC Frankfurt beim 0:1 (0:0) gegen den Fußball-Oberliga-Zweiten Brandenburger SC Süd wieder mit leeren Händen da. Der Gastgeber ließ zu viele Chancen ungenutzt, vergab früh sogar einen Foulstrafstoß. Ein Knackpunkt der 8. Saison-Niederlage in der 11. Runde war der "Elfer". Der Gäste-Schlussmann hatte in letzter Not den freistehenden Niclas Weddemar zu Fall gebracht. Mit laxer Haltung trat Mathias Reischert an den Punkt und schob den Ball unkonzentriert dem Brandenburger Torwart förmlich in die Arme (6.). Auch Cheftrainer Peter Flaig hatte vom 32-jährigen Routinier mehr erwartet. "So geht das nicht. Da fehlt es an der Körpersprache und an der Ausführung." Nichtsdestotrotz bliesen die Frankfurter wegen der vertanen Riesenchance keinerlei Trübsal, spielten mutig nach vorn. Und sie erarbeiteten sich Möglichkeiten durch Weddemar (11./25.), Lars Wiedenhöft (17./22./36.) und Piotr Kasperkiewicz (28.). In diesen Phasen zeigte sich der BSC ziemlich sorglos. Oder er vertraute weiter auf die Torqualitäten von René Görisch und auf die Harmlosigkeit des 1. FCF beim Abschluss.
Als taktisch kluger Schachzug erwies sich die Bewacherrolle des gefährlichen Görisch (12 Treffer in 7 Partien). Leon Herzberg nahm sich speziell des kopfball- und schussstarken Süd-Kapitäns an und machte seine Sache als "Terrier und Zerstörer" nicht schlecht. "Aber ganz kann man diesen cleveren Angreifer nicht ausschalten", urteilte Flaig. Diesmal jedoch traf Görisch nicht. Dafür sorgten unter anderem Torhüter Damian Schobert im Herauslaufen (20.), einmal klärte Paul Peschke (34.). Und kurz vor dem Pausenpfiff verfehlte der Top-Stürmer nach Flanke von Tom-Melvin Schmidt den Flugkopfball nur haarscharf.
So kam es wie so oft. Einen Freistoß kurz vor der Strafraumgrenze versenkte nicht der daneben stehende Görisch, sondern Enes Aydin präzise über die Abwehrmauer hinweg ins rechte Eck, unerreichbar für Schobert (56.). Eine Tor-Effektivität, von der die Oderstädter derzeit nur träumen können. So mussten sie erneut einem Rückstand hinterherlaufen - und waren nahe am Ausgleich dran (Kasperkiewcz, Artur Aniol). Sie stürmten in der Schlussphase mit Mann und Maus, doch oft überhastet. Und sie ließen sich von den meist körperlich überlegenen Gegenspielern den letzten Schneid abkaufen. Trotz des 7. Saisonsieges (der vierte auswärts) zeigte sich Brandenburgs Trainer überraschend stinkesauer über den Auftritt seiner Schützlinge. "Die Art und Weise, der Umgang miteinander auf dem Platz war katastrophal", schimpfte Özkan Gümüs. Für den 1. FC Frankfurt war das Spiel der Beginn einer englischen Woche, die es mit Vergleichen gegen das führende Oberliga-Trio in sich hat. Zum knappen 0:1 gegen den Tabellenzweiten BSC Süd schätzt Trainer Peter Flaig ein: "Wir haben vieles wieder richtig gemacht. Uns fehlt zu oft noch die Krönung", so der Cheftrainer. Aber auch er ist überzeugt: Wenn man nicht wieder seine besten Chancen versiebt und sogar beim Elfmeter scheitert, dann scheinen Punktgewinne selbst gegen die "Großen" der Oberliga-Zunft nicht unmöglich. Auch wenn man nach Abschluss dieser Woche auf einem Abstiegsplatz stehen sollte: Der Klassenerhalt aus eigener Kraft ist möglich.
Am Dienstag müssen die Frankfurter (14. Platz/9 Punkte) ab 13.30 Uhr beim SV Lichtenberg 47 (3./23) Farbe bekennen. Die Gastgeber haben sich noch nicht vom Aufstiegstraum verabschiedet. Zu Hause verloren sie nur einmal: 0:2 gegen den hohen Staffel-Favoriten Rathenow. Die (Ost-)Berliner gewannen alle vier Vergleiche mit dem 1. FCF - zuletzt daheim aber nur knapp mit 2:1.
1. FCF: Schobert - Herzberg, Peschke, Ziajka - Kasperkiewicz, Karaszewski - Reischert (68. Müller), Labes (68. Henning), Wiedenhöft - Weddemar, Aniol
Schiedsrichter: Klemm (Gröditz)
Zuschauer: 120
(Bericht: www.moz.de)


22 Okt 2017

II.Männer - Unentschieden gegen Neuenhagen

Heute in der „Funk“ Version die Daten zu diesem unglaublichen Spiel mit einem Hauptakteur (f.s.).
1.FC Frankfurt II : FC Neuenhagen 2:2 (2:0)

...Wetter gut, Zuschauer vor Ort 53
...Beide Teams gehen gleich richtig zur Sache.
...Fouls und Diskussionen von Anfang an.
...Der Gast spielerisch richtig gut, Patrick Behrend im FCF Tor aber auch.
...Absolut offener Schlagabtausch, die Neuenhagener oft am Lamentieren.
...40.Minute 1:0 durch Ronny Dzewior.
...45.+1 Ronny Dzewior macht das 2:0
...Zu diesem Zeitpunkt hat es der Schiedsrichter Hans Peter Bienia leider so was von verpasst die Härte auf beiden Seiten durch die eine oder andere Verwarnung aus dem Spiel zu nehmen.
...Zweite Halbzeit das gleiche Bild. Jedes Foul egal durch wen wird ausdiskutiert.
...48.Minute der 2:1 Anschlusstreffer für Neuenhagen. Verdient.
...Ab der 50. Minute entgleitet Schiedsrichter Bienia die Partie endgültig und er verliert völlig den Überblick über das Spiel.
...Spieler beleidigen Zuschauer, Zuschauer lassen sich auch nicht lumpen.
...Gangart beider Teams wird härter, ein bestimmter Spieler des Gastes leidet an notorischer Fallsucht.
...Dann eine Kartenflut. 6 mal gelb für den FCF II, zwei mal für den Gast. Teils hielten sich die Zuschauer den Bauch vor lachen wofür es die Karten gab.
...Eine weitere tolle Leistung des Manns in schwarz. Miro Dorenburg hatte schon gelb, Ball im aus, keiner weiß wer einwirft, Miro nimmt den Ball, der Schiri zeigt Einwurf für Neuenhagen an, Miro lässt den Ball fallen und dann ??? Gelb/Rot für ihn. Warum ? Der Schiri wollte keine Auskunft geben.
...90.+5 Rot gegen Tony Schnürer. Berechtigt.
...Da waren 5 Minuten Nachspielzeit angezeigt gewesen vorher. Eigentlich Ende.
...Denkste, immer weiter.
...90.+11. Minute gleitet ein Gästespieler im Frankfurter Strafraum dahin, der Schiri fällt darauf rein.2:2. Ende ? Denkste.
Nach 90+13 Minuten pfeift er dann doch ab.
...Katastrophalste Leistung eines Schiedsrichters die man hier wohl in den letzten 20 Jahren gesehen hat, so der Tenor vieler Zuschauer.
…!!!Wer noch etwas anderes lesen möchte muss mal den Spielbericht auf fupa vom Gast lesen.


08 Okt 2017

II.Männer verlieren Heimspiel

Wenn man sich keine oder äußerst wenige Möglichkeiten herausspielt um Tore zu machen, der Gegner aber seine Möglichkeiten nutzt, dann verliert man schon mal ein Spiel. Das ist das heutige Fazit aus der Begegnung. Seelow II, verstärkt mit einigen Oberligaspielern war heute allerdings dem FCF II teils spielerisch überlegen und konsequenter in der Verwertung ihrer Chancen. In der vor allem ersten, hitzig geführten Halbzeit nutzte Rick Drews die Gunst der Stunde und köpfte eine Flanke zum 0:1 ein. (31.) Frankfurt hatte in den ersten 45 Minuten gerade eine einzige Möglichkeit die zu einem Tor hätte führen können. Auch nach der Pause standen beide Abwehrreihen gut wobei der FCF viel mehr im Abwehrverbund zu tun hatte. So musste auch erst eine Standartsituation für Seelow herhalten das Tore-technisch etwas passiert. Ein scharf getretener Freistoß traf einen Frankfurter in der Abwehrmauer am angelegten Unterarm. Schiedsrichter P.Gerlach entschied auf Handspiel. Elfmeter. Hier muss man sich allerdings fragen, ob sich die Spieler die Arme abschrauben sollen oder auf den Rücken nehmen sollen und lieber das Risiko eingehen, einen scharfen Ball sich ins Gesicht oder wo anders hin schießen zu lassen. Sebastian Jankowski war es egal und er traf zum 0:2 (71.) Frankfurt bäumte sich zwar nochmals auf aber leider verlor jetzt auch noch der Schiedsrichter seine Linie und pfiff hüben wie drüben belanglose Zweikämpfe ab. Das 0:3 in der 90. Minute entstand dann aus einem Abwehrfehler und Jankowski war der lachende Dritte.

So ist für den 1.FC Frankfurt II die Pokalsaison zeitig vorbei und man kann sich jetzt auf das Wesentliche, die Kreisoberligasaison konzentrieren. (f.s.)


06 Okt 2017

Ü 50 gewinnt Spitzenduell

Das Spitzenspiel der Ü 50-Kreisliga Süd zwischen dem Tabellenzweiten 1. FC Frankfurt (Oder) und Tabellenführer SV Blau-Weiß Groß Lindow, beide bis dato verlustpunktfrei, gewannen die Frankfurter mit 3 : 1 Toren. Mit nunmehr 15 Punkten und 21 : 5 Toren stehen sie auf Platz 1. Im Spiel war von Beginn an beiden Teams der Respekt vor der Leistungsstärke, insbesondere der Torgefährlichkeit des sportlichen Gegners, auszumachen. Vor diesem Hintergrund haben beide Trainer offensichtlich die gleiche taktische Marschroute mit Hauptaugenmerk auf eine stabile Deckung ausgegeben. So spielt sich das Geschehen hauptsächlich zwischen den Strafräumen ab. Es dauerte bis zur 12. Minute, als der Lindower Kapitän Andreas Walter mit einem seiner gefürchteten Distanzschüsse den Pfosten traf und ein erstes Achtungszeichen setzte. Nur zwei Minuten später hatte Thomas Simon auf Seiten der Gastgeber Pech, als sein Kopfball von der Lattenunterkante nicht den Weg über die Torlinie fand, was auch sofort von den Frankfurtern angezeigt wurde. Nicht die einzige Szene, die Ausdruck für die äußerst fair geführte Partie war, zu der auch die besonnene Spielführung durch Schiedsrichter Hartmut Gaudeck beitrug. In der 18. Minute konnte dann Thomas Simon doch noch jubeln, nach Zuspiel von Dirk Baier und kurzer Drehung vollendete er unhaltbar für Torhüter Dietmar Städter zum 1 : 0 Führungstreffer. Bedauerlich, dass Mitte der ersten Halbzeit mit Mathias König und Olaf Schnürer zwei wichtige Stützen verletzungsbedingt ausscheiden mussten und mit Oldie Wulf Karkoschka nur noch ein Wechselspieler zur Verfügung stand. Umso bemerkenswerter, wie die Mannschaft das wegsteckte und trotz des zwischenzeitlichen Ausgleichs zum 1 : 1 (28. Min.) durch Frank Neupert mit zunehmender Spieldauer die Handlungshoheit an sich zog. In der 34. Minute vollendete Thomas Simon eine Flanke von Dirk Baier zur 2 : 1 Führung der Gastgeber. Als dann Olaf Bitzka sich unwiderstehlich von der Mittellinie auf den Weg machte, zwei Gegner stehen ließ, um schnörkellos zum 3 : 1 (46. Min.) zu vollenden, war das Spiel gelaufen. Zumal alle Bemühungen der Lindower ein Tor zu erzielen, von Torwart Jens Lange teils in großartiger Manier vereitelt wurden. Bei etwas mehr Konzentration hätten Roland Pirke, Jens Clemens und Wulf Karkoschka das Torkonto noch erhöhen können. So blieb es beim verdienten 3 : 1 Sieg und dem Erhalt des Ungeschlagennimbus.

Bereits nächste Woche (11.10.2017) gilt es im Nachholeheimspiel gegen den SV Union Booßen die Tabellenführung auszubauen. Anstoß auf dem Kunstrasenplatz ist um 19.00 Uhr. (RSt)


03 Okt 2017

SIEGTOR IN LETZTER MINUTE

Die Fußballer des 1.FC Frankfurt haben am Dienstag in der NOFV-Oberliga Nord einen Auswärtssieg gelandet. Sie gewannen beim Charlottenburger FC Hertha mit 2:1 (1:0). "In den letzten Wochen haben wir für unser Spiel immer lobende Worte bekommen, aber verloren. Heute haben wir nicht gut gespielt, aber gewonnen!" Frankfurts Trainer Peter Flaig war die Freude anzusehen. Schließlich hatte sein Team durch einen Treffer von Mathias Reischert in letzter Minute mit 2:1 in Charlottenburg gewonnen. Lange Zeit war es kein gutes Oberligaspiel. Beide Teams wollten, schienen aber gehemmt. Spielzüge über mehrere Stationen? So gut wie keine. Das Geschehen spielte sich, bedingt durch Abspielfehler, Ungenauigkeiten und Hektik im Spielaufbau fast nur zwischen den Strafräumen ab. So blieb dem Chronisten nur je eine Tormöglichkeit für beide Teams durch Silva Magelhaes (5.) und Paul Karaszewski (12.) zu notieren - bis zur 45. Minute. Nach mehrmaligem Ballverlust beider Teams kam die Kugel zum freistehenden Reischert. Dessen butterweiche Flanke verwandelte Routinier Artur Aniol per Kopf zur Führung. Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit bot sich das gleiche Bild. Fast zwangsläufig musste für den Ausgleich ein Sonntagsschuss von Ali Ayvaz an die Lattenunterkante herhalten. Nun wurde es ein richtig interessantes Spiel. Nach der Gelb/Roten Karte für Silva Magelhaes (61.), der Torhüter Damian Schobert den Ball aus der Hand schlagen wollte, war Platz auf dem Spielfeld. Damit kamen die Hausherren zu Anfang auch besser klar. Doch mit fortlaufender Spielzeit mussten die Gastgeber ihrem Tempo Tribut zollen. Die Chancen der Frankfurter häuften sich. Tobi Labes völlig freistehend (82.) sowie Aniol (85.) hätten die Frankfurter erneut in Führung schießen können, gar müssen. So blieb es Reischert vorbehalten, erneut in der letzten Minute einer Halbzeit mit einem Schuss ins lange Eck nach kluger Vorarbeit von Aniol den vom zahlreichen mitgereisten Frankfurter Anhang bejubelten Siegtreffer zu erzielen.
1. FC Frankfurt: Schobert - Herzberg, Garling, Peschke - Kasperkiewicz, Karaszewski - Labes, Reischert, Guttke (65. Sauer), Aniol - Henning (74. Müller)
Schiedsrichter: Jan Scheller (Waren)
Zuschauer: 161
(Bericht: www.moz.de)


01 Okt 2017

Remis im Spitzenspiel der Kreisoberliga

Im Topduell zwischen dem 1. FC Frankfurt II und FC Concordia 03 Buckow-Waldsieversdorf trennen sich beide Teams leistungsgerecht mit 1:1. Damit bewahren beide Aufstiegsaspiranten ihre weiße Weste und bleiben auch nach dem 6. Spieltag weiterhin ungeschlagen. Das Aufeinandertreffen der beiden Temas der Kreisoberliga Ostbrandenburg versprach im Vorfeld eigentlich viele Tore, standen sich schließlich zwei der besten Offensivreihen der Liga gegenüber, die insgesamt bereits über 47 Treffer in den ersten 5 Spielen erzielen konnten. Doch recht früh offenbarte sich den Zuschauern ein sehr taktisch geprägtes Spiel. Beide Mannschaften waren bemüht geordnet in ihren eigenen Reihen zustehen und keine großen Fehler im Aufbau zuzulassen. So entwickelte sich eine sehr chancenarme erste Hälfte, die von einer harten Gangart im Zweikampfspiel geprägt wurde. Die Gäste zeigten hierbei insgesamt die etwas bessere Spielanlage, strahlten im ersten Durchgang aber zu wenig Torgefahr aus. So ging es torlos in die Pause. Im zweiten Spielabschnitt erhöhte Buckow-Waldsieversdorf etwas den Druck und entwickelte den notwendigen Zug zum Tor. In der Folge fiel in der 60. Minute dann auch das nicht ganz unverdiente 0:1, nachdem sich Sirko Neumann die Kugel schnappte und aus gut 20 Metern den Ball per Distanzschuss unhaltbar in die Tormaschen beförderte. Doch dieser Gegentreffer weckte die Frankfurter auf und sie kämpften sich zurück in diese Partie. Folgerichtig markierte Herald Marku in der 68. Minute per direktverwandelten Freistoß den Ausgleich und die Zuschauer sahen nun wieder ein spannendes und rassiges Spitzenspiel. In der Schlussphase verlor Schiedsrichter Below nun zunehmend die Kontrolle über das Spielgeschehen und harte Fouls, Diskussionen und Rudelbildungen waren die daraus resultierenden Folgen. Kein Team konnte sich in der Schlussviertelstunde mehr entscheidend vor dem Tor zeigen und so blieb es schlussendlich beim leistungsgerechten Remis. Der FC Concordia 03 Buckow-Waldsieversdorf hält somit seinen ärgsten Verfolger auf Abstand und bleibt weiterhin Spitzenreiter der Kreisoberliga Ostbrandenburg. (von Kenny Fuhrmann) (fupa.net)


24 Sep 2017

FCF II zerlegt Germania II beim Auswärtsspiel

Mit 0:11 gewann der FCF II das Kreisoberligaspiel bei der Reserve von Germania Schöneiche jederzeit sicher und verdient. Und auch ohne den Germanen zu nahe zu treten, wenn Frankfurt all seine Chancen konsequent genutzt hätte, wäre hier ein noch viel höheres Ergebnis möglich gewesen. Schon in der 2.Minute traf Ronny Dzewior zum 0:1. Und als Ronny nach 12 Minuten auf 0:2 erhöhte ,sah man sich schon einen sich größtenteils aufgebenden Gegner gegenüber. Miro Dorenburg (23.), Fred Garling (25.) und Herald Marku machten den Sack schon bis zur Pause mit den Toren 3 bis 5 zu. Kaum war der Anpfiff zur zweiten Halbzeit erklungen, musste Schöneiches Torwart den Ball zum sechsten mal aus dem Tor holen. (46.Christian Schneider). Es gab an diesem Tage nur eine Richtung und die ging in die des Gastgebertors. Marku (54.), Dorenburg (56.), Garling (73.), nochmals Marku (85.) und auch nochmal Dorenburg (89.) schraubten das Ergebnis auf 0:11. Frankfurts Torwart Patrick Behrend konnte sich an diesem Tage mit allem möglichen im Tor befassen, außer mit Ball halten. Das alles sollte aber schnell Geschichte sein denn am kommenden Wochenende erwartet der FCF II einen ganz anderen Kaliber im Heimspiel. Dann trifft man nämlich auf Concordia Buckow/Waldsieversdorf die nicht von wenigen nach ihrer Einkaufstour zum Staffelfavoriten ernannt wurden. Anstoß am 30.09.17 ist um 11:30 Uhr. Und dazu laden wir jetzt schon alle Fans und Anhänger des 1.FCF recht herzlich ein. (f.s.)


18 Sep 2017

AUSGEKONTERT !

Wieder eine bittere Lektion für den 1. FCF: Bis kurz vor Schluss hat der Oberligist am Sonntag ein 1:1 gegen den FC Hansa II gehalten und musste dann nach vergebenen Chancen (unter anderem zweimal Pfosten) doch noch das 1:3 (0:0) hinnehmen. Anfangs präsentierten die Rostocker die bessere Spielanlage, setzten mit schneller Passfolge die Akzente. Gute Möglichkeiten für Sturmspitze Jonas Hurtig (8./34./38.) und Justus Guth (36.) blieben ungenutzt - auch weil Schlussmann Damian Schobert entschlossen reagierte.Vor allem der flinke Guth beeindruckte mit seinen Sololäufen bis an den Strafraum. Erst nach einem Zuspielfehler aus der eigenen Abwehr bekamen die Frankfurter ihre erste Chance geschenkt. Doch Mathias Reischert verzog.Später hatten die Gastgeber nach Standards die Führung durch Piotr Kasperkiewicz, Sandro Henning, Artur Aniol oder Paul Peschke auf dem Kopf oder Fuß. Eine insgesamt abwechslungsreiche, unterhaltsame erste Hälfte zweier Jung-Teams - nur die Tore fehlten.
Die zweite Halbzeit gehörte dem engagiert kämpfenden FCF. Doch die Drittliga-Reserve schlug nach desolater Defensivarbeit zu: Einen scharf und flach von links getretenen Freistoß nahe der Grundlinie verpasste die aufgereihte Abwehrkette, Nils Röth schob ein. Wieder nach Eck- beziehungsweise Freistößen vergaben Tobi Labes und zweimal Peschke gute Chancen. Erst der eingewechselte Niclas Weddemar vollzog aus Nahdistanz nach Freistoß von Paul Karaschewski den verdienten Ausgleich. Auch danach machten die Frankfurter viel Druck, aber das Glück fehlte. Erst traf Angelo Müller den rechten Pfosten (83.), dann setzte Erik Huwe den Kopfball an die gleiche Stelle (87.). Praktisch im Gegenzug kam es noch schlimmer. Mit weitem Flugball über die aufgerückte Abwehr in Szene gesetzt, spielte der gerade eingewechselte Chaka Ngu'Ewodo seine Schnelligkeit und Profi-Erfahrung aus. Der 22-jährige Kahlkopf, aus der Bayern-Liga von 1860 München an die Küste geholt, zeigte Müller als letztem Mann die Hacken und umkurvte auch noch Schobert. Nach dem 1:2 im Konter mussten die Frankfurter auch noch das 1:3 schlucken. Aber das war dann auch fast egal. "Ein äußerst glücklicher Sieg für uns", kommentierte Hansa-Coach Felix Dojahn. "Wir haben in der zweiten Halbzeit den Sieg liegen gelassen", so ein unglücklicher Peter Flaig. "Gut gespielt, doch verloren. Die Jungs müssen schnell lernen."

1. FCF: Schobert - Herzberg, Huwe, Peschke - Karaszewski, Kasperkiewicz - Labes, Reischert (66. Weddemar), Sauer (72. Müller) -Henning, Aniol - Trainer: Flaig
Hansa II: Grünitz - Meyer (46. Klotzsch), Sabas, Geers, Willms - Röth, Rode - Grube (75. Tiede), Rittscher (82. Chaka Ngu'Ewodo), Guth - Hurtig - Trainer: Dojahn
Tore: 0:1 Röth (53.), 1:1 Weddemar (75.), 1:2 Chaka Ngu'Ewodo (88.), 1:3 Guth (90+2)
Schiedsrichter: Burda (Berlin)
Zuschauer: 307

(Bericht: www.moz.de)


17 Sep 2017

II.MÄNNER ARBEITEN SICH ZUM HEIMSIEG

Wenn eine Spielansetzung, ungeschlagenes Team gegen den Tabellenletzten lautet, sollte man „fast“ immer von einer klaren Angelegenheit des Favoriten ausgehen. Das es eben nur „fast“ immer so ist, konnte der geneigte Zuschauer am Samstag beim Punktspiel 1.FCF II gegen Blau Weiß Groß Lindow erleben. Die Lindower, eigentlich nur Tabellendritter in der letzten Saison der Kreisliga Süd nahmen den Aufstieg in Angriff da der Neuzeller SV nicht wollte und der FC Eisenhüttenstadt III nicht durfte. Ein abenteuerliches Unterfangen wie die bisherigen Ergebnisse in der Kreisoberliga zeigen. Nach den ersten drei Spielen hatte man null Punkte und ein deutliches Minus beim Torestand. (4:23). Aber wie Kanonenfutter präsentierten sich dann die Blau Weißen am Samstag gegen den FCF II nicht. Im Gegenteil, sie legten gleich mächtig los mit schnellen Angriffen und gelungenem Passspiel. Ihre erste gute Gelegenheit durch einen Freistoß konnte Andre Fuhrmann im Frankfurter Tor noch super aus dem Dreiangel fischen. Aber schon die nächste Möglichkeit der Lindower versenkte Florian Krause-Hein aus spitzem Winkel zum 0:1 (21.) Da sah die Frankfurter Abwehr nicht gut aus. Auch in der Folgezeit hatten die Gäste noch eine weitere gute Chance ihren Vorsprung auszubauen, wieder durch einen Freistoß, der aber wieder seinen Meister bei Andre Fuhrmann fand. Beim FCF war bis dato etwas Sand im Getriebe. Ein paar gute Spielzüge wurden meist nicht konsequent genug zu Ende gespielt oder fanden keinen Vollstrecker. Der 1:1 Ausgleich kam dann auch zu diesem Zeitpunkt etwas überraschend durch Mathis Schuh (31.) Allerdings war das wohl der Weckruf für den Gastgeber, denn fortan übernahm jetzt der Gastgeber das Zepter und belohnte sich auch prompt vor der Pause mit dem 2:1 (38.Bastian Geister) und dem 3:1 (43.Ronny Dzewior). Nach der Pause egalisierten sich beide Teams etwas. Ein ziemliches Hin und Her ohne richtig 100%tige Möglichkeit. Was auf beide Tore kam war immer von beiden Torhütern haltbar. Den Schlusspunkt zum Thema Tore setzte dann nochmals Ronny Dzewior nach einer Ecke, wobei er per Kopf gegen vier Abwehrspieler die um ihn herum standen zum 4:1 traf. (61.) Die letzten knapp 5 Minuten musste dann leider Andre Fuhrmann im FCF Tor passen. Er hatte sich lange vorher bei einer Abwehraktion verletzt, als ein Lindower Spieler ihm in die Seite sprang. Frankfurt hatte sein Wechselkontingent ausgeschöpft und so brachte man das Spiel mit nur zehn Mann zu Ende. Im Tor stand für die restlichen Minuten Patrick Behrend und der konnte sich sogar noch zwei Mal auszeichnen. Unserem Torwart Andre Fuhrmann wünschen wir jetzt erst mal alles Gute und die besten Genesungswünsche. Danke für deinen bisherigen Einsatz. (f.s.)


27 Aug 2017

DIE II. GEWINNT UNGEFÄHRDET

1.FC Frankfurt II : VfB Fünfeichen 5:1
Der 1.FCF II hat im ersten Heimspiel der Saison einen ungefährdeten 5:1 Sieg gegen den ziemlich harmlosen VfB Fünfeichen eingefahren. Zwar hatte der Gastgeber vor allem in Halbzeit eins so seine Probleme mit der VfB Abwehr und der eigenen Chancenverwertung, aber man hatte nie den Eindruck, als das die Fünfeichener dem FCF wirklich gefährlich werden könnten. Dafür war ihre Offensivabteilung einfach nicht präsent genug.Auch der Führungstreffer durch Ronny Dzewior (17.) brachte noch nicht die nötige Ruhe ins Spiel. Der Gast erwies sich zumindest in den ersten 45 Minuten als wahrer Abwehrspezialist und machte es dem FCF II schwer die passenden Lücken zu finden. War dann doch mal ein Frankfurter aussichtsreich vor dem Tor des VfB, vereitelte Torwart Michael Bahro diese. Nach der Pause ein ganz anderes Bild. Schnelle und gute Kombinationen des FCF brachten die Fünfeichener jetzt doch ziemlich ins schwitzen. Doch erst in der 64. Minute konnte Frankfurt die Weichen richtig auf Sieg stellen als Tommy Neumann zum 2:0 traf. Fortan wurde das Tor der Gäste förmlich belagert, einige 100%tige wurden ausgelassen oder vom VfB Torhüter entschärft. Längst hätte man mit 3 oder 4 zu Null führen müssen. Erst Fred Garlings Alleingang (76.) stellte den Ko. Für den Gast her. Tommy Neumann traf zum zweiten mal in diesem Spiel und erhöhte auf 4:0. Eine verunglückte Abwehr von Christian Schneider ermöglichte dann dem VfB eigentlich ihre einzige nennenswerte Chance, die Tobias Geiger zum 4:1 verwertete. (87.)Tony Schnürer war es dann vorbehalten, in der Schlussminute den verdienten 5:1 Treffer zu setzen. (f.s.)


26 Aug 2017

NICHT ZU ERKLÄREN...

In seinem dritten Oberliga-Jahr hat der 1. FC Frankfurt am Freitagabend mit dem 1:7 (1:4) gegen Victoria Seelow seine bisher höchste Niederlage eingefahren - das auf heimischem Rasen. Die Gäste kamen zum ersten Punktgewinn der Saison. Schon beim 1:0 zeigte Victoria, wer das Sagen hat, als Dawid Konrad Jankowski mit einem flach abgezogenen Freistoßtor die Führung markierte. Als Paul Peschke mit einem Kontertor den Ausgleich erzielte, keimte bei den Frankfurter Fans Hoffnung auf. Die zerschlug sich, als die Seelower innerhalb von zehn Minuten zum 4:1-Halbzeitstand davonzogen. Mit Tobias Fiebig und Marcel Georgi kamen zwei Ex-Frankfurter zum Erfolg, danach traf Pierre Kruber (40.). Die Gäste demonstrierten zunehmend ihre läuferische und spielerische Überlegenheit und hatten es angesichts eklatanter Abwehrfehler des 1. FCF immer leichter, sich Raum zu verschaffen. Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit erzielten Rick Drews und Pawel Zielinski ohne Gegenwehr die nächsten Treffer. Jankowski markierte in der 69. Minute mit einem Freistoßtor über die Mauer den Endstand. (Bericht: www.moz.de)


24 Aug 2017

FÜR DEN TRAINER KEIN BESONDERER VERGLEICH

Das langjährige Ostbrandenburg-Derby führt am Freitag ab 17.30 Uhr den 1. FC Frankfurt und Victoria Seelow zur 3. Oberliga-Runde zusammen. Für Frankfurts Neu-Trainer Peter Flaig könnte der Vergleich etwas Besonderes darstellen, ist es aber trotz Vorgeschichte nicht. "Ich gehe da emotionslos ran, für mich ist es ein weiteres Spiel gegen den Abstieg. Ich habe wegen der Vergangenheit keinen Groll auf Seelow. Für die Spieler ist es sicher etwas anderes, da viele Victorianer aus Frankfurt kommen. Man kennt sich, läuft sich öfter über den Weg." Flaig, der seine fußballerischen Wurzeln in der Oderstadt hat, spielte ab 1996 für Seelow. 2009 wurde er verantwortlicher Coach, führte ab 2010 die Mannschaft von der Landesklasse bis in Brandenburgs höchste Spielklasse. "Da hatte man Zeit, Talente zu entwickeln", schätzt der Kahlkopf ein. "Das gelang auch mit Frankfurter Aufbauhilfe. Wir lockten junge Oderstädter mit einem Stammplatz bei den Männern. Und wir machten sie im Team zu Erwachsenen." Das muss auch hier in den nächsten Jahren gelingen, hofft der 48-Jährige. 2015, als die Kreisstädter wie der FCF in die Oberliga aufstiegen, hatte er zur Rückrunde das Handtuch geworfen. "Das hatte zu tun mit nicht eingehaltenen Zusagen." Danach hatte sich der Sportlehrer eine Nachdenkpause verordnet. Im Juni übernahm Flaig nun in Frankfurt von Robert Fröhlich ein schwieriges Erbe. Er weiß, dass die Gäste mit acht ehemaligen FCFlern die Routine auf ihrer Seite haben. "Sie verfügen über ein gutes Oberliga-Gerüst", urteilt Flaig angesichts der zurückliegenden Plätze 8 und 9. Die Schützlinge von Sebastian Jankowski haben sechs Akteure in ihren Reihen, die ihre sechste Serie für ihren Verein absolvieren, vier Spieler erleben ihre fünfte Saison. Beim Club haben nur drei Spieler ihre sechste Serie in Angriff genommen: Artur Aniol, Erik Huwe und Kevin Richter. "Wir haben jugendliche Frische, Leidenschaft und eine gewisse Unbekümmertheit auf unserer Seite", schätzt der Cheftrainer ein. Die Gastgeber haben bereits einen Sieg zum Auftakt "gebunkert": 2:1 nach toller Steigerung auf Kunstrasen gegen Mecklenburg Schwerin. Das folgende 1:3 in Malchow war "kein Drama, das muss man der jungen Mannschaft, die Willen und Ehrgeiz zeigt, zugestehen." Die Seelower mit den Frankfurter Zugängen Tobias Fiebig, Florian Matthäs und Pawel Zielinski stehen stärker unter Druck. Dem 0:3 in Rathenow ließen sie ein 0:2 daheim gegen Aufsteiger Torgelower FC folgen. "Aber die fangen sich wieder", ist Flaig überzeugt. "Nur nicht gegen uns", hofft er.
Die Bilanz zwischen beiden Teams ist nach zehn Brandenburgliga-und vier Oberliga-Vergleichen ausgeglichen: 5-4-5. In den letzten vier Partien allerdings gewann der 1. FCF nie: 0-2-2. Ärgerlich: Mit Robin Grothe fällt nach Wadenbeinbruch in Malchow einer aus der FCF-Kreativabteilung wahrscheinlich für drei Monate aus. Kapitän Huwe konnte wegen Angina nicht trainieren, sein Einsatz von Anfang an auf dem Stadion-Naturrasen ist fraglich.
(Bericht: www.moz.de)


03 Aug 2017

FÜR EINE GUTE LEISTUNG NICHT BELOHNT!

Der 1. FC Frankfurt hat sich für eine couragierte Leistung nicht belohnt und das erste Auswärtspunktspiel der neuen Fußball-Oberliga-Saison beim Malchower SV mit 1:3 verloren (1:0). "Der Gegner war einfach cleverer und routinierter", musste Trainer Peter Flaig nach dem 2. Spieltag der NOFV-Oberliga Nord feststellen. Da hatte der 1. FC Frankfurt nach dem Auftaktsieg der Saison (2:1 gegen FC Mecklenburg Schwerin) beim 1:3 gegen den Malchower SC das Nachsehen. Damit steht im direkten Duell gegen die Mecklenburger die inzwischen fünfte Niederlage zu Buche. In den ersten 20 Minuten sahen die vier mitgereisten Frankfurter Fans ein verteiltes Spiel mit vielen umkämpften Aktionen im Mittelfeld ohne Raumgewinn. Die Abwehr der Oderstädter stand sicher. Besonders der groß gewachsene Piotr Kasperkiewicz beförderte viele hohe Bälle aus der gefährlichen Zone, strahlte dadurch auch für seine Nebenleute Ruhe aus. Torchancen blieben somit Mangelware. Dies änderte sich jedoch langsam, aber sicher zu Ungunsten der Oderstädter. Die Gastgeber kamen nun des Öfteren über die linke Frankfurter Abwehrseite bis zur Grundlinie durch, die flachen Eingaben konnten jedoch noch geklärt werden. Die Frankfurter Abwehr geriet dennoch gehörig ins Schwimmen und fast folgerichtig erzielten die Gastgeber durch Michael Freyer nach Vorlage von Nico Billep den Führungstreffer. Dennoch wären die Frankfurter fast noch zum Ausgleich gekommen, doch der 18-jährige Niclas Weddemar scheiterte urplötzlich freistehend am Keeper (42.). Die zweiten 45 Minuten sahen zunächst die Frankfurter im Vorteil. Sie besaßen jetzt mehr Ballbesitz. Bis zum Strafraum sah auch alles gefällig aus, doch in der torgefährlichen Zone konnten sich die Oderstädter nicht durchsetzen. Bot sich doch mal eine Schuss-chance, so geriet der Abschluss zu schwach (Mathias Reischert/57.) oder blieb er zu ungenau (John Lukas Sauer/77.). Mitten in diese Frankfurter Druckphase platzte das 2:0. Paul Karaszewski verlor im Vorwärtsgang am Strafraum den Ball. Der eingewechselte Malchower Stefan Voß schaltete am Schnellsten und schob die Kugel zum freistehenden Freyer, der keine Mühe hatte, den Ball ins Frankfurter Tor zu schieben. Die Gastgeber bekamen nun wieder Oberwasser, schufen mit ihren langen Bällen in die freien Räume immer wieder Gefahr vor dem Frankfurter Gehäuse. Damian Schobert rückte nun in den Mittelpunkt, konnte gegen Karl Selig (69.) und Toralf Schult (71.) noch klären, ehe er schließlich doch noch einen weiteren Treffer durch Georg Schumski hinnehmen musste. Wieder war dem ein individueller Fehler der Frankfurter vorausgegangen, der den Torschützen in Position brachte. Es spricht für die Frankfurter, dass sie dennoch nicht aufgaben und durch Routinier Artur Aniol noch zum Ehrentreffer kamen. Das sah auch Trainer Flaig so: "Wir haben gekämpft bis zum Schluss. Meine Mannschaft hat heute Lehrgeld bezahlt. Das wird noch öfter passieren."

Malchow: Buschke - Quaschning (86. Marquardt), Schult, Schameitke, Fentzahn - Grotkopp - Lagiewczyk (67. Voß), Freyer - Schumski, Selig (73. Eusterfeldhaus), Billep
Frankfurt: Schobert - Stamnitz, Kasperkiewicz, Peschke - Labes (72. Möller), Karaszewski, Reischert, Herzberg (72. Henschel), Grothe (26. Sauer) - Aniol, Weddemar
Schiedsrichter: Pascal Wien (Berlin)
Zuschauer: 147

(Bericht: www.moz.de)


13 Aug 2017

ANDRE FUHRMANN HÄLT DEN SIEG DER II. FEST

Kreispokal – SV Vogelsang : 1.FC Frankfurt II 1:2
Zum fälligen Pokalspiel musste der 1.FCF II mit großen Besetzungssorgen auf Grund von Urlaub, Verletzung und eines weiteren Grundes reisen. Dem Trainerteam standen bei Abfahrt genau 11 Spieler zur Verfügung. Und das auch nur, weil sich mit Andre Fuhrmann (TW) und Sandro Karkus zwei Ü35 Spieler zur Verfügung stellten. Beiden vorab einen riesengroßen Dank für ihren Einsatz. Zwar war mit Christian Becker ein weiterer Spieler angereist, jedoch war er eh verletzt und das Risiko einfach zu groß noch schlimmeres zu riskieren. So war klar das jeder weitere Ausfall nicht zu kompensieren war. Aber jammern hilft ja bekanntlich auch nicht weiter. Augen auf und durch war dann die Parole. Der FCF begann mit schnellen Angriffen, konnte aber die letzten Pässe einfach nicht zur Zieladresse bringen. Vogelsangs erster ordentliche Angriff brachte dann auch sofort das 1:0 durch Sana Najafzadeh in der 9. Minute. Jedoch war der Gast dadurch überhaupt nicht beeindruckt und begann ab sofort das Zepter zu übernehmen. Allerdings lange Zeit ohne richtig zwingende Abschlüsse. Auch vom Gastgeber kam bis zur Pause kaum noch etwas erwähnenswertes außer einem Lattentreffer wo Andre Fuhrmann auf dem Posten war.
Im Gegenteil. Sie kassierten nach 29 Minuten den dann zu der Zeit völlig verdienten Ausgleich durch Ronny Dzewior. 1:1 zur Pause.
Nach der Pause der FCF besser im Spiel aber immer noch wurden einige Angriffe unkonzentriert zu Ende gespielt. Erst nach 64 Minuten musste der SVV den 1:2 Treffer durch Nils Dochow einstecken. Vogelsang versuchte jetzt noch mal alles aber ihre Angriffsbemühungen wurden schon im Keim erstickt. Kam dann doch mal noch ein Ball durch, war stets Andre Fuhrmann zur Stelle. Das war schon super was er als „Ersatz“ Torhüter ablieferte. Am Ende stand zwar nur ein 1:2 Sieg beim Kreisligisten Vogelsang zu Buche, aber man ist ja eine Runde weiter. Und nur das zählt. (f.s.)


06 Aug 2017

MIT HERZ UND LEIDENSCHAFT ZUM SIEG

Nun gucke an, die jungen Frankfurter! Zum Oberliga-Auftakt setzten sie sich dank einer famosen Steigerung in der zweiten Halbzeit gegen den FC Mecklenburg Schwerin verdient mit 2:1 (0:1) durch. Wer am Sonnabendabend auf die Tabelle geschaut hatte, wird sich verwundert die Augen gerieben haben: Der wieder glücklich im Oberhaus verbliebene 1. FC Frankfurt steht an der Spitze! Das allerdings war nur eine Momentaufnahme, die sich keiner eingerahmt haben dürfte angesichts der fünf Sonntags-Vergleiche und der langen, überaus schwierigen Saison. Die Frankfurter - jetzt Rang 4 - haben lediglich ihre erste Hausaufgabe im Kampf um den Klassenerhalt gelöst - mit viel Schneid.

Die Nervosität war dem "jungen Gemüse" (Altersdurchschnitt der Start-Elf 20,4 Jahre) anzumerken. Anfangs lief noch nicht viel zusammen, leistete man sich Stellungs- und Zuspielfehler. Da prüfte sogar John Lukas Sauer mit einer hohen Kopfball-Rückgabe seinen eigenen Schlussmann (14.). Die ordnende und auch Ruhe verbreitende Hand im Zentrum fehlte. Man jagte zwar jedem Ball nach, aber eben meist nur hinterher. So verwunderte der Rückstand nicht. Auf der linken Seite leisteten Markus Studier und Jelto Reuter die Vorarbeit, Evgeni Pataman vollendete nach Querpass für die Schweriner. Die hatten auch danach noch die besseren Chancen, vor allem durch Studier. FCF-Coach Peter Flaig: "Da hatten wir Glück, dass es beim 0:1 blieb." Der kopfballstarke Erik Huwe hatte daran seinen Anteil. Lediglich eine gute Offensivaktion hatten die Gastgeber auf dem ungeliebten Kunstrasen zu notieren: Seitfallzieher von Niclas Weddemar (19.). Nach dem Seitenwechsel ein völlig anderes Bild: Die Oderstädter zeigten Herz und Leidenschaft, bestimmten mit druckvollem Spiel die Szenerie, eroberten u. a. drei Eckstöße in Folge. Robin Grothe setzte sich gekonnt auf der rechten Seite gegen zwei Verteidiger durch, doch seine Flanke fand keinen Abnehmer. Der überall zu findende Mathias Reischert schwang jetzt immer stärker das Zepter, verstärkte nach der Einwechslung von Artur Aniol neben Weddemar als dritter Stürmer noch den Druck. Schwerins Trainer Enrico Neitzel sah das Unheil kommen. "Wacht auf, in die Zweikämpfe!", schrie er sich am Rande die Seele aus dem Leib. Es half nicht. Frankfurt kämpfte um jeden Ball, blieb engagiert am Drücker. Möglichkeiten für Reischert (59./70.), Tobi Labes (67.) und Lukas Guttke (72.) ergaben noch nichts Zählbares, doch dann: Der bedrängte Weddemar brachte noch im Fallen irgendwie die Kugel zu Aniol, der kalt zum Ausgleich einschoss. Und der routinierte Reischert krönte nach Labes-Vorlage dann seine Leistung mit straffem Flachschuss (85.). Jetzt kämpften die Gäste verzweifelt um den späten Ausgleich. Doch Damian Schobert reagierte blitzschnell beim Kopfroller von Niels Laumann aus Nahdistanz (88.) und beim Pataman-Gewaltschuss in der Nachspielzeit gemeinsam mit Huwe vor der Linie.
Flaig bilanzierte nach dem Spiel: "Ein hektischer, schwacher Beginn. Den Jungs muss man Fehler zugestehen, aber sie zerreißen sich und spielen mutig nach vorn." Sein Trainerkollege Neitzel musste eingestehen: "Wir kamen nicht mehr in die Zweikämpfe, Frankfurt wollte den Sieg mehr als wir."
Frankfurt: Schobert - Stamnitz, Huwe, Peschke - Guttke (85. Weiss-Motz), Herzberg - Grothe, Labes, Reischert, Sauer (63. Aniol) - Weddemar
Schwerin: Kirsch - Harada, Kaminski, Gorkow - Cygankov, Bohmann - Leu (46. Schmal), Witkowski, Reuter (57. Michalski), Studier (86. Laumann) - Pataman
Tore: 0:1 Evgeni Pataman (16.), 1:1 Artur Aniol (76.), 2:1 Mathias Reischert (85.)
Schiedsrichter: Schuster (Bautzen)
Zuschauer: 205

(Bericht: www.moz.de)


18 Jun 2017

II.MÄNNER - UNENTSCHIEDEN IN EGGERSDORF

Kreisoberliga – 1.FC Frankfurt II : Blau Weiß Petershagen / Eggersdorf 3:3
Was soll man sagen ? War das nun ein Testspiel oder war die Luft raus nachdem der Mannschaft des FCF schon vor dem Spiel klar war das man den zweiten Tabellenplatz in der Liga nicht mehr erreichen kann weil man schon das Ergebnis vom Spiel Hüttenstadt II gegen Wiesenau 3:1 kannte, obwohl ja die Spiele eigentlich an den letzten beiden Spieltagen alle zur gleichen Zeit stattfinden sollen ? So richtig schlau werden konnte man aus diesem Spiel nicht. In der Vorwoche, noch auswärts den Gegner Fünfeichen mit 1:9 geputzt, zeigte man gegen Petershagen/Eggersdorf eine mehr als durchwachsene Leistung die in keinster Weise an das Spiel gegen Fünfeichen anknüpfte. Unsere Abwehr hatte immer wieder Probleme das zeitige stören des Gastes zu unterbinden, etliche unnötige Ballverluste im Mittelfeld ließen keinen ordentlichen Spielaufbau zu und demzufolge wurden auch keine ordentlichen Bälle auf Miro Dorenburg und Ronny Dzewior gespielt. Auch wenn dem FCF an diesem Tage 2-3 wichtige Spieler fehlten, so werden wir am kommenden Wochenende im Pokalfinale gegen die SG Müncheberg richtig Probleme bekommen. Zwar werden dann sicherlich die fehlenden Spieler wieder dabei sein, außer Florian Schrape ,dem wir hier nochmals die besten Genesungswünsche senden aber da muss dann deutlich mehr kommen.
Das Spiel vor knapp 45 Zuschauern ist schnell zusammengefasst. Das 0:1 in der 33. Minute mit freundlicher Unterstützung (zwei mal konnte Ecki abwehren) unserer Abwehr, das 0:2 (49.) ähnlich. Der Anschlusstreffer durch Patrick Behrend (53.) weckte dann doch nochmal den FCF II auch wenn man dann in der 59. Minute den nächsten, vermeidbaren Treffer zum 1:3 kassierte. Max Zimmer machte den 2:3 Anschlusstreffer (77.) und den 3:3 Ausgleich steuerte dann Ronny Schmidtke (79.) durch ein Eigentor bei. (…..auf den verschossenen Elfmeter durch M.Kreutzer möchten wir gar nicht weiter eingehen )
Fazit: Mehr als nur eine Schippe gilt es am kommenden Wochenende beim Pokalfinale in Müllrose (15:30 Uhr) gegen die SG Müncheberg draufzulegen denn da kommt der souveräne Aufsteiger zur Kreisoberliga in dieser Saison. Und die haben in ihrer Liga fast alles niedergespielt bei 30 Spielen, mit 27 Siegen, einem Unentschieden und nur zwei Niederlagen bei 155 : 30 Toren !!! Und demzufolge haben die auch ein paar Leute die richtig gut im Tore schießen sind wie z.B. Tom Koslowski und Pascal Prentkowski (je 44), Morris Felker (18) und Markus Felker (12). Diese vier zusammen haben gut ¾ der Müncheberger Tore in der Kreisliga geschossen. Wir können also mehr als nur gespannt sein, ob unsere „Zweete“ dem etwas entgegenzusetzen hat. (f.s.)


05 Jun 2017

ZUM ABSCHLUSS VIELE TORE

Den Abschied von der Fußball-Oberliga Nord und vom Betreuer-Trio hatte sich der 1. FC Frankfurt mit dem kleiner gewordenen Häuflein Sympathisanten anders vorgestellt. Am Ende setzte es am 30. und letzten Spieltag eine 3:6 (0:1)-Heimklatsche nach desolater Defensivpräsentation gegen den FC Mecklenburg Schwerin. Anfangs war es ein Vergleich der verpassten und verpatzten Möglichkeiten auf beiden Seiten. Auf Frankfurter Seite vergaben Pawel Zielinski, Felix Matthäs und Lars Wiedenhöft gute Chancen, bei Schwerin sündigten Tim Schmal und David Laudan gleich zweimal. Doch Tino Wittkowski schoss zumindest die Gäste in Führung. Nach dem Seitenwechsel beim Stand von 0:1 war es ein Spiel der großzügigen Geschenke von Gastgeber und Gast. Die konnten sich die Mecklenburger allerdings nach hoher 5:0-Führung auch leisten.
Die Trainer wollten sich danach auch nicht groß zum Verlauf äußern. Enrico Neitzel feixte mehr innerlich, lobte nach außen sachlich-ehrlich den "tollen, neuen Funktionskomplex mit Tribüne". Nur das hatte und hat Oberliga-Niveau. Die 22. Niederlage der Oderstädter - die torreichste noch dazu - war so gesehen fast nur ein Abbild der gesamten Saison. Willkommen Brandenburgliga mit mehr als nur drei Siegen!
Patzer von Dennis Hildebrandt (zum 0:2) und Kevin Richter (zum 0:5) ebneten den Schwerinern in Gestalt der Torschützen Thomas Friauf und Felix Michalski den Weg zum verdient hohen Erfolg. Ein Riesendebakel ähnlich wie beim 1:7 in Rathenow drohte. Mit Kopfballtoren von Felix Matthäs und Erik Huwe jeweils nach Eckstößen von John Lukas Sauer sowie einem von Artur Aniol sicher verwandelten Foulelfmeter verhinderte der 1. FCF ein noch größeres Fiasko.
Neben Trainer Robert Fröhlich und Assistent Ronny Pesch sowie Manager Marian Pochanke wurde zum letzten Spiel auch Verteidiger und Cottbus-Student Dennis Hildebrandt verabschiedet. Der 24-Jährige wechselt nach 19 Jahren beim Frankfurter Verein (!) zum Brandenburgliga-Spitzenreiter VfB Krieschow. "Die ewigere Fahrerei schon zum Training kostete Zeit und Geld", begründete der lang aufgeschossene Defensivmann. "Den Abschied hatte ich mir anders vorgestellt", grämte er sich noch lange hinterher über seinen ungeschickten Zweikampfversuch mit Tino Witkowski (51.) und die große Klatsche. Opa Günter Reppin (79) aus Falkenhagen hatte seinen Enkel Dennis von Kindesbeinen an begleitet und beobachtet. "Er hätte einen besseren Abschied verdient als das heutige Ergebnis", bedauerte er. Die Gründe für die wiederum schwache Oberliga-Saison sieht er unter anderem im Weggang von vielen Akteuren vor allem nach Seelow und in den wirtschaftlich begrenzten Möglichkeiten der Stadt hinsichtlich von sicheren Jobs. "In der Führung der Mannschaft wurden auch Fehler gemacht", schob er hinterher.
Auch FCF-Präsident Markus Derling will nichts schönreden. "Der Abstieg ist eine Niederlage für alle im Verein", äußerte er in der Pressekonferenz. Die Mannschaft werde im Wesentlichen zusammenbleiben. Die abschließenden Gespräche führe man derzeit, auch in der Frage nach dem neuen Trainer (Peter Flaig?). "Ein Vertrag ist noch nicht unterschrieben", so Derling. Seine Vorahnung: "Die Brandenburgliga wird kein Durchstarten nach oben!"

Frankfurt: Reschke - Richter, Hildebrandt (86. Weiss-Motz), Huwe, Wiedenhöft - Florian Matthäs (61. Grothe), Herzberg - Zielinski, Felix Matthäs (73. Aniol), Fiebig - Sauer
Schwerin: Ellenschläger - Schmal, Laumann, Gorkow, Wandt - Arnheim (70. Schilling), Bohmann, Wittkowski, Kaminski, Laudan (59. Wegener) - Friauf (65. Michalski)
Tore: 0:1 Tino Wittkowski (36.), 0:2 Thomas Friauf (51.), 0:3 Wittkowski (54.), 0:4 Friauf (61.), 0:5 Felix Michalski (67.), 1:5 Felix Matthäs (71.), 2:5 Artur Aniol (Foulstrafstoß/75.), 2:6 Hannes Wandt (77.), 3:6 Erik Huwe (85.)
Schiedsrichter: Denis Waegert (Berlin)
Zuschauer: 110

(Bericht: www.moz.de)


22 Mai 2017

TORE ERST IN DER ZWEITEN HALBZEIT

Der Favorit kam erst nach der Pause in Fahrt: Nach dem 0:0 zur Halbzeit servierte der 1. FC Frankfurt II im Stadtderby Union Frankfurt anschließend mit 5:0 ab.
Der Gastgeber fand in den ersten 45 Minuten gegen die gut gestaffelte Defensive der Unioner kein Mittel. Der Favorit kam allerdings auch nicht zum Zuge. Fernschüsse und das Unterbinden gegnerischer Spielzüge prägten beide Mannschaften. Schüssen von Dorenburg, Neumann und Garling auf FCF-Seite fehlte der richtige Druck. Aber oft kam der Gastgeber ohnehin nicht vor das gegnerische Tor, während es auf der anderen Seite Jean Nyama erfolglos im Alleingang versuchte. "In der zweiten Halbzeit haben wir das Tempo erhöht und sind mit einfachem Spiel zum Erfolg gekommen", beschreibt FCF-II-Trainer Veit Seiring. Als ein abgewehrter Ball Tommy Neumann am 16-er vor die Füße kam, fackelte der nicht lange und schlug ihn unten rechts ein. Nach dem 1:0 war die Bremse gelöst. Der Ex-Unioner Ronny Dzewior spielte ohne Respekt vor seiner früheren Mannschaft und ließ innerhalb von 18 Minuten Tobias Schröder viermal hinter sich greifen. Ob Kopfball oder aus dem Gewühl heraus, der Stürmer stand am richtigen Fleck. Währenddessen klappte es bei Union mit der kompakten Defensive überhaupt nicht mehr, Zweikämpfe blieben Mangelware. "War die erste Halbzeit sehr ausgeglichen, hat die Mannschaft danach die taktischen Vorgaben nicht mehr eingehalten", bemängelte Trainer Toralf Schmidt. Für den 1. FCF II steht schon heute beim FC Eisenhüttenstadt II um 19 Uhr eine echte Herausforderung an.
1. FCF II: Schmidt - Jurchen, Henschel, Schrape (67. Behrend), Schneider, Neumann (67. Avetikian), Dzewior, Garling, Dorenburg (64. Kryjak), Becker, Dochow
Union: Schröder, Roy Lehmann (86. Mario Lehmann), Scholz (86. Borchardt), Joost, Kysliak (73. Drescher), Streckert, Seefeld, Monfared, Nazari, Plettner, Nyama
Tore: 1:0 Tommy Neumann (52.), 2:0, 3:0, 4:0, 5:0 Ronny Dzewior (66., 74., 79., 84.)
Schiedsrichter: Lucas Habermann (Storkow)
Zuschauer: 44
(Bericht: www.moz.de)


21 Mai 2017

KEIN GLÜCK GEGEN ROSTOCK

Der Oberliga-Absteiger 1. FC Frankfurt hat sich beim 2:3 (1:1) gegen den FC Hansa Rostock II ordentlich präsentiert. Nach einem über weite Strecken guten Spiel hätten die chancenreichen Gastgeber drei Punkte verdient. Im vorletzten Heimspiel fehlten dem Oberligisten 1. FC Frankfurt wieder einmal das letzte Quäntchen Cleverness und auch Glück. So gab es ein interessantes, munteres Spiel mit dem "falschen" Sieger. Kein Wunder, wenn der zum Saisonende scheidende Cheftrainer Robert Fröhlich seinen Jungs (sieben unter 23 Jahren) ein Kompliment machte: "Die Moral stimmt, wir hatten den Gegner im Griff, waren dominant, erarbeiteten uns viele Möglichkeiten über die Außenpositionen." Einige gute Offensivaktionen freilich wurden überhastet vergeben. Gäste-Coach Gerald Dorbritz zeigte sich nur mit dem "glücklichen Resultat" zufrieden. "Frankfurt kam besser in die Partie, war stärker. Wir brachten keine Ruhe rein und leisteten uns viele Fehler im Aufbau und Zusammenspiel." Ausgenommen wohl nur Jonas Hurtig, der neben seinem neunten Saisontor noch etliche gute Vorarbeiten leistete.
Die überraschende Führung der Rostocker kam praktisch aus dem Nichts heraus zustande. Nach Abstimmungsproblemen in der völlig umgekrempelten FCF-Defensive standen drei Hanseaten frei, konnten sich den Torschützen und die Torecke ausuchen. Robin Grothe mit verwandeltem Foulstrafstoß (der erste in dieser Spielserie!) stellte aber bald den Ausgleich her. Vorausgegangen war ein kräftiger Rückenschubser von Kapitän Stefan Geers gegen Artur Aniol. Zehn Minuten später ging es in die Pause. Die Hanseaten kamen hellwach aus der Kabine. Estevas Lima bediente mit sauberem Querpass Jakob Gesien zum 2:1. Grothe leitete nach knapp vergebenen Chancen den erneuten Ausgleich ein. Einfach, aber sehenswert die Aktion: Flanke von rechts genau auf den Kopf von Felix Matthäs. Er und sein Zwillingsbrüder Florian Matthäs versuchten sich danach sogar mit Hacketrickablage - und das gleich zweimal binnen zwei Minten. Dem "Terrier" John Lukas Sauer war kein Weg zu weit. Der 19-jährige Schlaks versuchte einiges, ist manchmal noch zu ungestüm. Kampf und Einsatz hat der "zweite Siggi" wohl von seinem Vater, Stefan "Siggi" Reich, geerbt. Über seine verpatzten bzw. verpassten Gelegenheiten (73./81.) jedenfalls ärgerte er sich gewaltig - wie auch Florian (13.) und Felix Matthäs (75.), Aniol (58.) und Tobias Fiebig mit seinem Lattenknaller in der Nachspielzeit.
Der eingewechselte Hannes Rath verdarb dann im Konter, von Hurtig eingeleitet, den Oderstädtern wenigstens das Unentschieden und damit den Punktgewinn.
Zu seinem ersten, wenn auch nur kurzen Männer-Oberliga-Einsatz kam Junior Florian Schrape (18). Auch hier deutet sich ein Wechsel auf die Zukunft (zunächst Brandenburgliga) an. 14 Akteure sind unter 23 Lenze jung.
Damit keine falschen Hoffnungen nach dem überraschenden Rückzug von Germania Schöneiche aus der Oberliga geweckt werden: Es gilt die Regelung des NOFV-Spielausschusses, wonach die Oberliga-Tabellenletzten beider Staffeln grundsätzlich absteigen.

Frankfurt: Schobert - Peschke, Zielinski, Garling, Sauer - Herzberg, Florian Matthäs - Grothe (86. Schrape), Felix Matthäs, Fiebig - Aniol (79. Jurchen)
Tore: 0:1 Jonas Hurtig (32.), 1:1 Robin Grothe (35./Foulstrafstoß), 1:2 Jakob Gesien (47.), 2:2 Felix Matthäs (63.), 2:3 Hannes Rath (86.)
Schiedsrichter: Tony Schuster (Bautzen)
Zuschauer: 216
(Bericht: www.moz.de)


15 Mai 2017

OBERLIGA-ABSTIEG IST BESIEGELT

Der 1. FC Frankfurt ist nach dem 0:1 (0:0) bei Victoria Seelow rechnerisch aus der Fußball-Oberliga abgestiegen. Ein Blick in die Gesichter der Frankfurter Fußballer ließ keine zwei Meinungen zu. Da war der Unglücksrabe Dennis Hildebrandt, der den Schuss von Seelows Abwehrchef Sebastian Lawrenz unhaltbar für den bis auf diese Szene überragenden FC-Schlussmann Philipp Reschke zum 1:0-Endstand in der 81. Minute ablenkte. "Ich habe meine Chance zum Tor genutzt und getroffen", flüchtete sich der Blondschopf in Galgenhumor. Kevin Richter, der vom Unparteiischen Rasmus Jessen nach einem Allerweltsfoul nahe dem Mittelkreis noch in der Nachspielzeit mit Gelb-Rot vom Platz geschickt wurde, verstand die Welt nicht mehr, während Frankfurts Co-Trainer Ronny Pesch nach einer ersten Hochrechnung den Klassenerhalt abschreiben musste. Die Begegnung entpuppte sich zunächst keinesfalls als fußballerischer Leckerbissen. Vielmehr verpuffte der Seelower Anfangselan nach knapp zehn Minuten, während die zuvor mit Mann und Maus verteidigenden Oderstädter entschlossener zu Sache gingen. Verfehlte der Kopfball von Pawel Zielinski nach Eckball von Kevin Richer das Seelower Gehäuse (10.), so unterlief Paul Jäkel nach Kombination Gleiches (34.). Erst jetzt erwachten die Victorianer aus dem Ruhemodus, doch nur der Ex-Frankfurter Marcel Georgi (39.) sowie Dawid Jankowski per Freistoß (44.) zwangen Schlussmann Philipp Reschke zu Großtaten. Die zweite Halbzeit lebte von der Spannung und dem Duell FC-Keeper Reschke gegen Seelow. Gleich ein halbes Dutzend Chancen machte der hünenhafte Blondschopf zunichte. Zunächst fischte er einen Distanzschuss von Seelows Spielertrainer Sebastian Jankowski aus dem Dreiangel (56.). In der Folge blieb Reschke drei Mal Sieger gegen den allein auf ihn zusteuernden Pavel Noga (58./61./65.). Auch Seelows Kapitän Rick Drews blieb gegen Reschke nur zweiter Sieger (72.), ehe der einsatzfreudige Victoria-Abwehrchef Sebastian Lawrenz im Nachschuss zum 1:0 einnetzte (81.). Allerdings mit Unterstützung des FC-Pechvogels Hildebrandt. "Im zweiten Durchgang haben wir in der Offensive zu wenig gemacht. Alle wussten, dass spätestens in diesem Prestigeduell ein Dreier her musste. Da ist uns nicht gelungen ", verdeutlichte Pesch. "Wir haben uns im zweiten Durchgang nicht nur ein dickes Chancenplus erarbeitet, sondern auch den Erfolg. Darauf werden wir nun ein Bierchen genießen", freute sich Seelows Spielertrainer Sebastian Jankowski, der später mit der Elf den 36. Geburtstag nachfeierte.
Seelow: Lopusiewicz - Simeon Apostolow, Lawrenz, Dawid Jankowski, Reichelt - Mielke, Noga, Sebastian Jankowski (89. Anastasios Alexandropoulos), Drews (93. Hilprecht) - Müller (46. Schubert), Georgi
Frankfurt: Reschke - Wiedenhöft, Richter, Hildebrandt, Peschke (63. Fiebig), Felix Matthäs - Zielinski, Sauer, Herzberg (85. Grothe), Paul Jäkel (74. Weiss-Motz) - Aniol
Tor: 1:0 Sebastian Lawrenz (81.)
Schiedsrichter: Rasmus Jessen (Berlin)
Gelb-Rot: Kevin Richter (90./Frankfurt)
Zuschauer: 445


07 Mai 2017

TeBe BLEIBT EIN LIEBLINGSGEGNER

"Gegen TeBe müssten wir immer spielen." Trainer Robert Fröhlich hatte einen Teil seiner Fröhlichkeit nach vielen Enttäuschungen wiedergefunden. Mit dem hochverdienten 1:0 (1:0) gegen die Berliner gelang dem Oberliga-Letzten 1. FC Frankfurt der zweite Saisonsieg und der zweite "Dreier" nach dem 3:2 im Hinspiel. Der Erfolg wurde ausgerechnet gegen den hohen Favoriten aus der Hauptstadt erzielt. Ein Sieg für die Moral und das Selbstwertgefühl der Oderstädter, die mehr als ein Lebenszeichen von sich gaben. In der ersten halben Stunde zeigten sich die Gäste auch ohne ihren Vollender Sebastian Huke leicht überlegen mit größerer Ballsicherheit und mehr Passgenauigkeit. Sie versuchten viel über die linke Seite, entwickelten jedoch kaum große Torgefahr. Abgesehen von einem Gutsche-Freistoß und jener Szene, als David Rowley an Paul Peschke vorbeizog und zu Cüneyt Top passte. Der aber scheiterte am großartig reagierenden Philipp Reschke (34.). Dann aber kamen zehn starke Minuten der Frankfurter. Einen Freistoß vom lauffreudigen John Lukas Sauer konnte der TeBe-Schlussmann noch über die Latte lenken. Den anschließenden Eckstoß von der linken Seite, von Kevin Richter, hereingeschlagen, vollendete Pawel Zielinski mit wuchtigem Kopfstoß - das erste Tor des 23-jährigen Polen im achten Einsatz. Dessen Landsmann Artur Aniol verfehlte kurz vor der Pause nur knapp das Gehäuse. Nach der Pause und dem Rückstand investierten die Männer aus dem Mommsenstadion mehr in die Offensive - ohne nennenswerten Erfolg. Das freilich gab den Frankfurtern mehr Platz für Konter. Und die boten sich dann reichlich. Die erste Möglichkeit für den frei stehenden Florian Matthäs. 25 Meter vor dem Tor überlupfte er Danny Kempter, verzog dann aber knapp. Selbst einen Überzahlangriff konnten die Platzherren umständlich und unentschlossen nicht nutzen. Ein Hinterhaltschuss von Sauer klatschte an die Latte. Auch Aniol und Zielinski vergaben noch gute Möglichkeiten zur endgültigen Entscheidung. So musste man bis zum Schlusspfiff, bis zum unplazierten Kopfstoß von Rowley, um den Sieg noch ein wenig zittern. Die Erfolglosigkeit der letzten Monate hat eben Spuren hinterlassen in puncto Entschlossenheit, Sicherheit, Kaltschnäuzigkeit. Dennoch verdienen Wille, Einsatz und Laufstärke des Absteigers großen Respekt. Die Mannschaft rannte in der zweiten Halbzeit immer wieder unbeirrt an, zeigte sich im druckvollen Spiel überlegen. Das überraschte schon. Den verdienten Sieg des FCF wollte Cemal Yildiz nicht kleinreden. Der Gäste-Trainer musste etwas zerknirscht zur Kenntnis nehmen, dass "aufgrund des Tabellenplatzes die Luft raus ist, meine Jungs nicht mehr motiviert genug sind".
1. FCF: Reschke - Peschke, Richter, Hildebrandt, Wiedenhöft - Herzberg, Florian Matthäs (87. Grothe) - Zielinski, Felix Matthäs, Sauer (79. Jäkel) - Aniol (90. Asani)
TeBe: Kempter - Aydin, Bilbija, Turan (65. Siemund), Matt (65. Hager) - Rehbein, Gelici - Mannsfeld, Gutsche, Top (82. Richter) - Rowley
Tor: 1:0 Pawel Zielinski (43.)
Schiedsrichter: Hempel (Großnaundorf)
Zuschauer: 230

(Bericht: www.moz.de)


07 Mai 2017

II.MÄNNER - SELBST DIE BUTTER VOM BTOT GENOMMEN

1.FC Frankfurt II : FV Erkner II 2:3 - Zwanzig Minuten guter Fußball mit Einsatz und Kampf reichen nicht für einen Sieg in der Kreisoberliga.
Das musste heute unsere zweite Mannschaft live erleben. Gegen den FV Erkner II, die man im Hinspiel und im Pokal klar besiegt hatte führte man nach zwanzig Minuten mit 2:0 (R.Dzewior / J.Jurchen FE) Danach sah es streckenweise so aus als ob der FCF II das Fußballspielen urplotzlich verlernt hatte. Konsequenz: Zwei Gegentreffer innerhalb von sieben Minuten (28./35.) und zur Pause stand`s 2:2. Auch in der zweiten Halbzeit keine Besserung bei der Spielweise des Gastgebers. Und das machte die Erkneraner stark. Zwei Riesen für Erkner waren erst mal das Aufregendste, bei der dritten Chance, nach einem Einwurf für Erkner schlugs dann ein im Kasten von "neu Oldie" M.Kreutzer. 2:3 Frankfurt immer wieder mit ungewohnten Fehlern im Spielaufbau und mit wenig Torgefahr, erholte sich an diesem Tage nicht mehr von diesem Rückstand und stand logischerweise dann mit leeren Händen da. In den verbleibenden Spielen kann der Augenmerk sicherlich nur noch auf den Tabellenplatz zwei liegen und natürlich auf den Einzug ins Pokalfinale. (f.s.)


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